Alle aktuellen Informationen

Migration

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Integrationsmonitoring NRW

07.06.2024

Im Jahr 2022 besaßen 31,2 Prozent der 18- bis unter 65-Jährigen mit Einwanderungsgeschichte die Hochschulreife, ein Anstieg von 9,6 Prozentpunkten seit 2012. Die Erwerbstätigenquote dieser Gruppe lag 2022 bei 64,2 Prozent, was einen Anstieg um 11,1 Prozentpunkte seit 2005 darstellt. Zudem stieg die Einbürgerungsquote der ausländischen Bevölkerung mit einer Aufenthaltsdauer von mindestens acht Jahren von 1,97 Prozent im Jahr 2021 auf 2,67 Prozent im Jahr 2022. Diese Ergebnisse sind Teil der neuen Einwanderungs- und Integrationsstatistik NRW, die auf dem Datenportal des Integrationsministeriums und IT.NRW verfügbar ist. Das Integrationsmonitoring NRW bietet umfassende Einblicke in verschiedene Lebensbereiche, wie Beruf, Bildung und Wohnsituation.

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Jugendhilfe

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„Zukunft auf der Kippe – Jugendsozialarbeit mit jungen Menschen in prekären Lebenslagen“

07.06.2024

In der neuen Ausgabe der Dreizehn werden die komplexen Herausforderungen junger Menschen in schwierigen Lebenslagen beleuchtet. Diese Lebenslagen sind oft geprägt von Diskontinuität, multiplen Problemlagen, prekären Wohnverhältnissen, geringer gesellschaftlicher Teilhabe, psychischen Belastungen, Diskriminierung, unsicherem Asyl- und Aufenthaltsstatus sowie wenig Zugang zu unterstützenden Ressourcen. Die Ausgabe bietet eine umfassende Betrachtung der aktuellen Situation und zeigt nicht nur Probleme, sondern auch praktikable Lösungen und Erfolgsgeschichten aus der Jugendsozialarbeit auf. Ziel ist es, ein realistisches Bild der Situation zu zeichnen und gleichzeitig Mut zu machen und zum Handeln anzuregen.

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Aufenthalt

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Fachkräfteeinwanderungsgesetz 2.0: Die neuen Regelungen für die Aufenthalte zum Zwecke der Arbeit, des Studiums oder der Ausbildung

07.06.2024

Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels ist die Fachkräfteeinwanderung ein zentrales politisches Thema geworden, was zu mehreren gesetzlichen Neuregelungen führte. Trotz dieser Bemühungen gibt es weiterhin viele Hürden, die durch aktuelle Änderungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes abgebaut werden sollen. Künftig wird es für Fachkräfte, Auszubildende und geringqualifizierte Arbeitskräfte aus Drittstaaten einfacher sein, einen Aufenthaltstitel zu erhalten, doch die Regelungen bleiben komplex und teilweise eingeschränkt. Die Migrations- und Flüchtlingsberatung verzeichnet bereits jetzt eine starke Zunahme von Anfragen zur Fachkräftemigration, sowohl von Menschen im Ausland als auch von denen, die einen Spurwechsel aus dem Asylverfahren anstreben. Der Paritätische hat eine Arbeitshilfe zu den neuen Regelungen für Aufenthalte zum Zweck der Arbeit, des Studiums oder der Ausbildung veröffentlicht. Sie bietet einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Regelungen und soll Beratungskräften praxisnahe Unterstützung im Alltag bieten.

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Prävention

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DJI Expertise: Wie der Austausch verschiedener Akteure im Kinderschutz ermöglicht werden kann

07.06.2024

Fachkräfte im Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) oder Jugendamt müssen akute und mittelfristige Gefährdungslagen von Kindern einschätzen, Schutzmaßnahmen einleiten und langfristige Hilfe- und Schutzkonzepte zusammen mit den Familien erarbeiten. Dazu ist der Austausch mit Fachkräften aus anderen Institutionen wie der Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitshilfe oder dem Bildungssystem oft notwendig. Die Kommunikation dient dem Informationsgewinn und der Bewertung von Gefährdungen, wobei Fachkräfte häufig unsicher sind, an wen sie Informationen weitergeben dürfen. Die Expertise des Deutschen Jugendinstituts (DJI) beschreibt datenschutzrechtlich legitime Kooperation von Fachpraxis und Gesetzgebung und richtet sich an Fachkräfte der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe. Sie bietet Orientierung zum datenschutzrechtlich legitimen Austausch in Kinderschutzfällen.

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Politische Bildung

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Handreichung zum Mythos „Neutralitätsgebot“ veröffentlicht

07.06.2024

Die Begriffe „Neutralitätsgebot“ und „Neutralitätspflicht“ werden von rechten Akteuren politisch missbraucht und oft von Verwaltungen falsch angewendet, was freie Träger verunsichert und ihre Arbeit erschwert. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben der Bundesjugendring und der Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. eine Handreichung zum „Mythos Neutralitätsgebot“ veröffentlicht. Diese Handreichung soll Jugendverbände, Bildungsstätten und andere Träger der außerschulischen politischen Bildung in ihrer politischen Arbeit unterstützen, indem sie Klarheit über das Thema Neutralität schafft. Da freie Träger keine Staatsorgane sind, unterliegen sie nicht dem Neutralitätsgebot, das nur für staatliche Institutionen gilt. Die Vorstellung, dass alle öffentlich geförderten Einrichtungen parteipolitisch neutral sein müssen, ist ein Mythos und wird von extremen Rechten genutzt, um die demokratische Zivilgesellschaft einzuschüchtern. Private Akteure in der politischen Bildung dürfen Positionen einzelner Parteien als rassistisch oder rechtsextrem benennen.

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Rassismuskritik

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Afrozensus 2020

07.06.2024

In Deutschland leben über eine Million Menschen afrikanischer Herkunft. Sie gestalten das Land als Eltern, Journalist*innen, Reinigungskräfte, Pastor*innen, Besitzer*innen von Afroshops, Rentner*innen, Sportstars, Moderator*innen, Musiker*innen, Pflegekräfte, Aktivist*innen, Forscher*innen und in vielen weiteren Berufen. Die vorliegende Afrozensus-Onlinebefragung hat zum ersten Mal die Lebensrealitäten, Diskriminierungserfahrungen und Perspektiven von Schwarzen, afrikanischen und afrodiasporischen Menschen in Deutschland erfasst. Der Bericht liefert ein umfassendes Bild darüber, wie sie ihr Leben in Deutschland bewerten und welche Erwartungen sie an die Gesellschaft und Politik haben. Dadurch wird eine der jüngsten Bevölkerungsgruppen in Deutschland endlich als Gruppe sichtbar, was für eine bessere Interessenvertretung notwendig ist.

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Finanzielle Förderung

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Aufruf: Elisabeth-Preis 2024

07.06.2024

Die CaritasStiftung ruft zur Bewerbung für den Elisabeth-Preis 2024 auf, um besonderes soziales Engagement zu würdigen. Seit über 25 Jahren zeichnet die Stiftung (junge) Menschen aus, die sich den sozialen Herausforderungen unserer Zeit in herausragender Weise stellen. Bis zum 15. Juli 2024 können Vereine, Schulprojektgruppen, Pfarrgemeinden und Initiativen ihre Bewerbungen einreichen. Der Sonderpreis 'jung + engagiert' richtet sich speziell an junge Menschen bis 27 Jahre.

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Gender

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21.06.2024: Männlichkeitskritische Jungen*arbeit – (k)ein Widerspruch(!)? (online)

07.06.2024

In den 80er Jahren entstand Jungenarbeit als Reaktion auf die etablierte Mädchenarbeit, um geschlechterreflektierte Jugendarbeit für Jungen und männliche Jugendliche zu fördern. Sie thematisiert Gleichberechtigung, die Konstruktion von Männlichkeiten und Geschlechterverhältnisse. Jungenarbeit kann helfen, gesellschaftlichen Tendenzen wie der Retraditionalisierung von Geschlechterrollen entgegenzuwirken. Sie ist eine Kritik am Patriarchat, ohne Jungen und Männern neue Rollenbilder aufzuzwingen. Vielmehr schafft sie Räume zur Selbstreflexion und zum Nachdenken über Geschlechterverhältnisse. Der Paritätische lädt ein zu einer digitalen Veranstaltung, in der dieser Ansatz in seiner pädagogischen und politischen Bedeutung beleuchtet werden soll.

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Rassismuskritik

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03.-05.09.2024: Kinder- und Jugendhilfe im Spannungsfeld transkultureller Kompetenzen – Wie diskriminierungsfrei kommuniziere und handle ich?

07.06.2024

Im beruflichen Alltag wird zunehmend Wert auf „interkulturelle Kompetenzen“ gelegt, oft ohne klare Definition oder Unterscheidung zu transkulturellen Kompetenzen, was Unsicherheiten und Irritationen im Umgang mit anderen begünstigt. Öffentliche und freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe stoßen aufgrund ihrer Strukturen und Arbeitsbelastung an ihre Grenzen, wenn es um den Kompetenzaufbau und die Bereitstellung hilfreicher Kommunikationsformen geht. In der Fortbildung von VIBA e.V. in Kooperation mit dem LVR und LWL werden nicht nur die Begriffe definiert, sondern auch Praxisbeispiele genutzt, um das Verständnis und Handeln im beruflichen Alltag zu verbessern. Am ersten Tag geht es darum, bisherige Zugänge zu transkultureller und interkultureller Kompetenz und Kommunikation zu hinterfragen und neu einzuordnen. Der zweite Tag konzentriert sich auf die Chancen und Grenzen der jeweiligen Einrichtungen zur transkulturellen Handlungskompetenz anhand eines wissenschaftlichen Kulturmodells und systemtheoretischer Ansätze. Am letzten Tag werden individuelle Erkenntnisse und Erfahrungen ausgewertet, um erste oder erweiterte transkulturelle Handlungsschritte für die Praxis zu definieren.

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Nachhaltigkeit

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05.09.2024. 2. Klima-Forum für Wohlfahrt und Kirche

07.06.2024

Wie können nachhaltige Ernährung, sozial-ökologische Lebensmittelproduktion und erschwingliches Einkaufen erfolgreich gestaltet werden? Das 2. Klima-Forum des Erzbistums Köln und des Diözesan-Caritasverbands für das Erzbistum Köln bietet eine Plattform zum Austausch über klimagerechtes, sozial innovatives und nachhaltiges Handeln in Kirche, Wohlfahrt und Gesellschaft. Das Ziel des Forums ist es, Entwicklungen aufzuzeigen, Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen und innovative Umsetzungsstrategien für die Praxis zu bieten. Eingeladen sind alle, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit beschäftigen – sei es in leitender Funktion, als Fachkraft, strategisch in der Verwaltung oder praktisch in Küche und Kantine in Wohlfahrtsverbänden sowie aus Gemeinden und Diözesen, ebenso wie Vertreter*innen aus Politik und Sozialwirtschaft.

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Wahlen

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Europa hat die Wahl: Aus den Parteiprogrammen zur Europawahl

24.05.2024

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 227 / 2024

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Jugendberufshilfe

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Der Berufsbildungsbericht 2024 - aus Sicht der Jugendsozialarbeit

17.05.2024

Der aktuelle Berufsbildungsbericht zeigt, dass die Chance, einen Ausbildungsplatz zu finden, selten so hoch war, da auf 100 Ausbildungssuchende 101,8 Angebote kommen. Trotz des Anstiegs der Nachfrage um 3,2 % im letzten Jahr, hatten im September 2023 noch 63.700 junge Menschen keinen Ausbildungsplatz. Dies entspricht einer Quote von 11,5 %. Die fehlende Übereinstimmung von Ausbildungsplätzen und Jugendlichen liegt eher in beruflichen und geografischen Diskrepanzen als in zu hohen schulischen Anforderungen, da über die Hälfte der unbesetzten Stellen nur einen Hauptschulabschluss verlangen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit kritisiert, dass die Politik die Jugendberufshilfe nicht ausreichend als Lösung anerkennt und das System zu stark an den Bedürfnissen der Wirtschaft ausgerichtet ist. Alle ausbildungsinteressierten jungen Menschen, besonders jene ohne Schulabschluss, müssten besser unterstützt werden. Zur Lösung der Probleme empfiehlt der Kooperationsverbund bessere Berufsorientierung, aufsuchende Arbeit, Ausbau der Assistierten Ausbildung und Jugendwohnen mit sozialpädagogischer Begleitung sowie einen umfangreichen DigitalPakt für eine angemessene Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt 4.0.

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Arbeit

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Stellungnahme des Hauptausschusses des BIBB zum Berufsbildungsbericht 2024

17.05.2024

Zeitgleich zur Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts 2024 gibt der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) seine Stellungnahme ab, in der er lobt, dass das System der beruflichen Bildung vielen jungen Menschen den Einstieg ins Erwerbsleben ermöglicht und den Betrieben qualifizierte Fachkräfte sichert. Trotz positiver Trends wie mehr Verträge und Angebote sieht er jedoch weiterhin große Herausforderungen, die Aufmerksamkeit und Gegenstrategien erfordern. Aus Sicht der Arbeitgeber gibt es immer noch zu viele Bewerber*innen, die den Einstieg ins Berufsleben verpassen oder die trotz Ausbildungsvertrag ohne Absage die Ausbildung nicht antreten. Auch die Gruppe derjenigen, die jenseits der 25 Jahre keinen Berufsabschluss mehr erwerben wollen/können, müsse in den Blick genommen werden: Hier könnten beispielsweise abschlussorientierte Teilqualifikationen ein geeignetes Instrument im Rahmen der beruflichen Weiterbildung sein, um auf eine Externenprüfung vorzubereiten.

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Arbeit

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Migration und Integration

17.05.2024

Im Jahr 2023 lebten 21,2 Millionen Menschen mit Migrationsgeschichte in Deutschland. Die Integration dieser Menschen, besonders der jungen Geflüchteten seit 2015/16, wird in der aktuellen Ausgabe der BWP-Zeitschrift des BIBB anhand von Forschungsergebnissen und Praxiskonzepten untersucht. Der Fokus liegt auf den Zugängen zur beruflichen Aus- und Weiterbildung sowie den Faktoren, die ihre Teilhabe fördern oder behindern. Die Beiträge betonen die Rolle der beruflichen Bildung als entscheidenden Faktor für Integration, indem sie Entwicklungsmöglichkeiten und interkulturelle Interaktion im Arbeitsprozess bieten. Die Anerkennung ausländischer Qualifikationen und eine ausbildungsnahe Sprachförderung sind ebenfalls zentral für eine erfolgreiche Integration. Zusammen liefern die Beiträge wichtige Daten und Ansätze, um die Integration in und durch berufliche Bildung nachhaltig zu fördern und die vorhandenen Potenziale besser zu nutzen.

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Junge Flüchtlinge

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Arbeitsmarktbezogene Lebenslagen ausländischer Menschen in Nordrhein-Westfalen - Junge Menschen mit Fluchthintergrund

17.05.2024

Ein Kurzbericht der G.I.B. analysiert die arbeitsmarktbezogenen Lebenslagen junger Ausländer*innen und Menschen mit Fluchthintergrund in Nordrhein-Westfalen. Untersucht werden dabei insbesondere Personen aus den acht häufigsten außereuropäischen Asylherkunftsländern und aus der Ukraine, jeweils unter 25 Jahren. Diese Gruppen werden hinsichtlich rechtlicher Voraussetzungen und Aufenthaltsdauer verglichen. Der Bericht fokussiert sich auf Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und SGB II-Leistungsbezug sowie die relevanten Lebenslagen. Die Daten bieten einen Überblick über die Entwicklungen seit 2015 anhand zeitlicher Verläufe und beziehen sich speziell auf Nordrhein-Westfalen.

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Rassismuskritik

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Rassismus und Armutsrisiko

17.05.2024

Der nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) zeigt, dass eine rassismuskritische Perspektive notwendig ist, um gerechte Teilhabe für benachteiligte Gruppen zu gewährleisten. Der Monitor untersucht systematisch die Ursachen, das Ausmaß und die Folgen von Diskriminierung und Rassismus. Eine repräsentative Befragung von 21.000 Personen im Jahr 2022 diente zur Erfassung von Einstellungen und Erfahrungen in Deutschland. Die Analysen zeigen, dass ein Armutsrisiko stärker mit rassistischen Markierungen als nur mit Migrationshintergrund zusammenhängt. Der Bericht offenbart, dass hohe Bildung und Erwerbstätigkeit rassistisch markierte Menschen nicht gleichermaßen vor Armut schützen und dass der Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft das Armutsrisiko senken kann.

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Wahlen

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Material für die Jugendsozialarbeit zur Europawahl

17.05.2024

Seit Ende 2023 wirbt die Katholische Jugendsozialarbeit dafür, Jugendliche für die Wahl zu begeistern und ihnen Orientierung zu bieten. Zusammen mit der Arbeitsgemeinschaft katholisch-sozialer Bildungswerke (AKSB) und der Bundeszentrale stellt sie Methoden und Materialien zur Vorbereitung bereit. Aktuelle Jugendstudien zeigen die Dringlichkeit, mit jungen Menschen über die Wahl und die Ziele der Parteien zu sprechen, um Demokratiefrust und die Gefahr radikaler Parteiwahlen zu begegnen. Als Fachkräfte der Jugendsozialarbeit müssen wir jungen Menschen Orientierung geben und sie ermutigen, ihr Wahlrecht im Sinne der Demokratie zu nutzen.

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Armut

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14.06.2024: Dialogforum „Über Armut sprechen!“ (online)

17.05.2024

Seit der ersten Straßenkinderkonferenz 2014 in Berlin fordern junge Menschen: 'Hört uns zu! Beteiligt uns! Lernt von uns!' Das MOMO-Büro in Essen ist ein Partizipationsprojekt mit Schwerpunkt Beziehungsarbeit, das darauf abzielt, die gesellschaftliche Teilhabe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit dem Lebensmittelpunkt Straße sicherzustellen. Im digitalen Dialogforum werden die Kolleginnen von den MOMOs in einem kurzen Impulsvortrag ihre Peer-to-Peer-Arbeit, die Aufklärungsarbeit im MOMO-Büro und das tagesstrukturierende Angebot vorstellen. Erfahrungsberichte der Jugendlichen bieten Einblicke in ihre alltäglichen Erlebnisse und ermöglichen einen Austausch über Fragen wie die Wahrnehmung des Jugendhilfesystems und welche Unterstützung bisher wirklich geholfen hat. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Mitarbeiter*innen pädagogischer Einrichtungen und der Sozialen Arbeit sowie weitere Interessierte.

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Nachhaltigkeit

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18.06.2024: „Klimaschutz und Nachhaltigkeit - Handlungsanforderungen in der Jugendsozialarbeit“ (online)

17.05.2024

Die Klimakrise gefährdet die Rechte von Kindern, Jugendlichen und zukünftigen Generationen auf gesunde Lebens- und Entwicklungsbedingungen. Fachkräfte der Jugendsozialarbeit sollten daher kontinuierlich die Themen Klimakrise und ihre Auswirkungen in ihre Arbeit integrieren. Die digitale Veranstaltung von IN VIA Deutschland e.V. im Netzwerk der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit e.V. (BAG KJS) zielt darauf ab, mit den Teilnehmer*innen die Themen Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu vertiefen und konkrete Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten. Dabei werden sowohl die Arbeit mit den Zielgruppen als auch die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe betrachtet. Verschiedene Aspekte der ökologischen Transformation werden diskutiert und praxisnahe Lösungen entwickelt.

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Wahlen

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Grundlegende Informationen rund um die Europawahl

03.05.2024

In Deutschland findet am 9. Juni 2024 die Europawahl statt. Erstmals können Deutsche oder Bürger*innen aus einem anderen EU-Mitgliedstaat, die in Deutschland leben, wählen gehen, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben. Sie müssen zudem die Wohnsitzbedingungen erfüllen, nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen und im Wählerverzeichnis ihrer Heimatgemeinde eingetragen sein. Man kann auch per Briefwahl wählen. Eine Vielzahl von Webseiten informiert zur Europawahl. Die Auswahl hier erläutert die Grundzüge der Europawahl und stellt Material – auch in mehreren Sprachen – zur Verfügung.

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