Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Aktionsprogramm Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche

07.05.2021

Das Bundeskabinett hat ein Programm in Höhe von 2 Milliarden Euro verabschiedet, mit dem in diesem und nächstem Jahr pandemiebedingte Lernrückstände aufgeholt und junge Menschen in ihrer sozialen Kompetenz und allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung unterstützt werden sollen. Im Rahmen des Aktionsprogramms werden neben dem Abbau von Lernrückständen auch Maßnahmen der frühkindlichen Bildung, Ferienfreizeiten und außerschulische Angebote gefördert. Kinder und Jugendliche sollen zudem im Alltag, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in der Schule begleitet und unterstützt werden, um die sozialen und psychischen Krisenfolgen abzufedern.

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Digitalisierung

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Digitale soziale Teilhabe junger Menschen. Eine (neue) Anforderung für Schulsozialarbeit?

23.04.2021

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 195 / 2021

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NRW: Außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote in Coronazeiten bis 2022

12.03.2021

Die Förderung von Ferienprogrammen und außerschulischen Bildungsangeboten wird bis zum Sommer 2022 fortgesetzt. Mit dem Programm „Extra-Zeit zum Lernen in NRW“ ermöglicht die Landesregierung Chancen für Kinder und Jugendliche aller Schulformen und Jahrgänge, die durch die Einschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie beeinträchtigt sind. Mit der Förderung können Bildungsträger Angebote zur Aufarbeitung von Lerndefiziten machen, welche die Arbeit der Schulen unterstützen und Familien in dieser schwierigen Zeit entlasten. Anträge können ab sofort bei den Bezirksregierungen gestellt werden, so dass Maßnahmen direkt, demnach auch schon vor den Osterferien, beantragt und durchgeführt werden können.

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SPEAK!-Studien zu sexualisierter Gewalt in der Erfahrung Jugendlicher

05.03.2021

Trotz vieler Präventionsbemühungen machen dennoch viele Kinder und Jugendliche Erfahrungen mit sexueller Gewalt in und außerhalb der Schule  – und die psychischen Folgen für die Betroffenen wiegen oft schwer. Die Justus-Liebig Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg haben in drei Studien an Regelschulen, Förderschulen und Beruflichen Schulen untersucht, inwieweit Jugendliche von sexueller Gewalt betroffen sind. Während im Kindesalter das Hauptrisiko vor allem von Erwachsenen ausgeht, stellen im Jugendalter andere (gleichaltrige) Jugendliche das Hauptrisiko für sexualisierte Gewalt dar. Übereinstimmend in allen Studien zeigt sich, dass überwiegend weibliche Jugendliche von sexualisierter Gewalt betroffen sind, die Täter überwiegend männlichen Geschlechts sind und mehrheitlich zu den Peers zählen. Zudem schlägt sich die Erfahrung, von sexualisierter Gewalt betroffen zu sein, negativ bspw. im Selbstbild, dem Familienklima oder der Freude, in die Schule zu gehen, nieder. Betroffene berichten darüber hinaus häufiger davon, Opfer von Mobbing geworden zu sein. Insgesamt zeigt sich, dass alle weiterführenden Schulformen in vergleichbarer Weise von sexualisierter Gewalt betroffen sind und verstärkt in der Umsetzung von Schutzkonzepten unterstützt werden müssten. Dennoch gibt es auch Unterschiede.

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Broschüre: „Stark! Jugendsozialarbeit in der Schule“

05.02.2021

Die Erfahrungen, die junge Menschen in und mit der Schule machen, prägen ihr Aufwachsen, ihr Selbstbewusstsein und ihre Bildungsbiografie. Sehr stark bedingt die soziale Herkunft die Schullaufbahn und die Zukunftschancen junger Menschen. Der Benachteiligung und Ausgrenzung entgegenzuwirken sowie zu einem guten Zusammenleben in den Schulen beizutragen, ist Aufgabe der Jugendsozialarbeit. In der neuen Broschüre „Stark! Jugendsozialarbeit in der Schule“ stellt die BAG KJS die schulbezogenen Angebote in katholischer Trägerschaft vor. Die Broschüre kann von Einrichtungen, Trägern, Verbänden und Organisationen kostenlos bestellt werden.

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Schulische und schulbegleitende Förderung und Initiativen für Kinder von Sinti- und Roma-Familien.

15.01.2021

Viele Kinder aus Sinti- und Roma-Familien erfahren täglich, wie schwierig es ist, die allgemeinen Anforderungen, die von Schule und Gesellschaft formuliert werden, zu erfüllen. Dabei betont das Schulgesetz unter dem Leitgedanken der individuellen Förderung, das einzelne Kind in seiner jeweiligen Situation zu sehen. Die Bezirksregierung Arnsberg und die RAA-Hauptstelle NRW haben eine Handreichung veröffentlicht, die Lehrkräften und pädagogisch Interessierten helfen soll, die Hintergründe und Lebensumstände, die biografischen und politischen Brüche sowie die Traumatisierungen zu verstehen, die eine gleichberechtigte Chance auf gesellschaftliche Teilhabe für diese Kinder erschweren. Sie zeigt insbesondere, welche kostbare Sicherheit den Kindern durch ihre Familie, ihre Kultur und ihre Traditionen vermittelt wird, und wie nötig offenes Begegnen, Verstehen und Verständigen gerade in der Schule gebraucht werden. Schließlich finden Schulen in der Handreichung viele Beispiele und praktische Hinweise, wie sie ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag mit Kindern aus Sinti- und Roma-Familien fundierter gestalten können.

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