Erwerbsbeteiligung

Jugendberufshilfe

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Berufsbildungsbericht 2022

20.05.2022

Der diesjährige Berufsbildungsbericht zeigt, dass sich die Ausbildungssituationen trotz der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht erholt hat, sie aber weiterhin deutlich unterhalb des Vor-Pandemie-Niveaus liegt. Die bereits bestehenden Strukturprobleme am Ausbildungsmarkt, wie z.B. die demografischen Entwicklung, die regionalen Disparitäten von angebotenen Ausbildungsplätzen und interessierten Jugendlichen, bestehen weiterhin. Trotz des grundsätzlich zahlenmäßig guten Ausbildungsplatzangebots führt dies jedoch nicht dazu, dass vermehrt auch benachteiligte junge Menschen davon profitieren können. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit weist in seiner Stellungnahme ebenfalls auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie insbesondere für benachteiligte junge Menschen hin. Notwendig seien, neben aufsuchenden und niedrigschwelligen arbeitsweltbezogenen Angeboten, dem sozialpädagogisch begleiteten Jugendwohnen, ein erweitertes Angebot von außerbetrieblichen Ausbildungsmöglichkeiten und eine gesetzlich verankerte Ausbildungsgarantie.

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Arbeit

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#AusbildungKlarmachen: Einstieg in die berufliche Orientierung und Ausbildung online

13.05.2022

Mit der Plattform #AusbildungKlarmachen lädt die Bundesagentur für Arbeit alle Jugendlichen, die auf der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz sind, ein, sich dort zu informieren. Mit dem Erkundungstool Check-U können Jugendliche in vier Tests ihre Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, beruflichen Vorlieben und Interessen schnell herausfinden. Hinweise von Influencer*innen und Expert*innen, Bewerbungstipps, Veranstaltungshinweise und viele weiteren Informationen unterstützen den erfolgreichen Bewerbungsprozess.

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Arbeit

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Zugewanderte als Arbeitskräfte in Fachkraftberufen unverzichtbar

08.04.2022

Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung hat untersucht, in welchem Umfang Zugewanderte in Fachkraft- und Engpassberufe tätig sind. Die Ergebnisse zeigen, dass immer mehr Migrant*innen und Geflüchtete auch in solchen Arbeitsfeldern tätig sind, für deren Ausübung normalerweise eine abgeschlossene zwei- bis dreijährige Berufsausbildung benötigt wird. Eine vergleichbare Entwicklung ist ebenfalls auf dem Ausbildungsmarkt zu beobachten. Die Studie unterstreicht, wie wichtig diese erfolgreiche Teilhabe am Arbeitsmarkt für die deutsche Wirtschaft ist.

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Ukraine

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IAB: Die Folgen des Ukraine-Kriegs für Migration und Integration: Eine erste Einschätzung

11.03.2022

Auch wenn im Moment noch nicht absehbar ist, wie viele Menschen aus der Ukraine auch hier nach Deutschland kommen werden, ist es für die Planung zukünftiger Integrationsmaßnahmen erforderlich, erste Einschätzungen zu den sozio-demografischen Hintergründen und Lebenslagen der Geflüchteten vorzunehmen. Das IAB fasst in einer ersten Einschätzung Daten v.a. zum Bildungs- und Arbeitsmarktstatus bereits hier lebender Menschen aus der Ukraine zusammen und leitet daraus Empfehlungen zu sinnvollen Integrationsangeboten ab.

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Arbeit

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BA: Videokommunikation ergänzt persönliche Beratung

11.03.2022

Während der pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen waren keine persönlichen oder telefonischen Beratungen durch die Bundesagentur für Arbeit mehr möglich. Viele Kund*innen haben dadurch den Kontakt zu ihren persönlichen Ansprechpartner*innen verloren und konnten ihre Belange nicht zufriedenstellend regeln. Die Bundesagentur für Arbeit bietet seit einiger Zeit die Möglichkeit zur Videokommunikation dauerhaft an, beispielsweise in der Beratung zur Aus- und Weiterbildung oder zu Rehabilitations- und Teilhabebedarfen. Seit 2022 können zudem alle, die sich online arbeitsuchend melden, online einen ersten Beratungstermin für ein Videogespräch buchen. 

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Arbeit

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2021: Top-6-Ausbildungsberufe bei jungen Menschen

11.02.2022

43 Prozent aller neuen Ausbildungsverhältnisse von jungen Frauen wurde in sechs Berufsbildern abgeschlossen (Stichtag 30.09.2021). Rang 1 belegt in diesem Jahr erstmals der Beruf der „Medizinischen Fachangestellten“, gefolgt vom bisherigen Spitzenreiter „Kauffrau für Büromanagement“. Platz 3 bis 6 belegen die „Zahnmedizinische Fachangestellte“, die „Verkäuferin“, die „Kauffrau im Einzelhandel“ und die „Industriekauffrau“. Bei den Männern liegt nach wie vor der „Kraftfahrzeugmechatroniker“ vorne an der Spitze. Danach folgen der „Fachinformatiker“, der „Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik“, der „Elektroniker“, der „Verkäufer“ und der „Kaufmann im Einzelhandel“. Allerdings entfallen auf diese sechs Berufe nur 27,5 Prozent aller neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge.

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Arbeit

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Niedriglöhne trifft vor allem bestimmte Branchen, Regionen und Gruppen

21.01.2022

Auch wenn der Anteil der Geringverdienenden unter den Vollzeitbeschäftigten insbesondere in Ostdeutschland in den letzten zehn Jahren deutlich zurückgegangen ist, sind manche Regionen, Personengruppen und bestimmte Branchen laut einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung überdurchschnittlich davon betroffen. Eine hohe Quote weisen Kommunen wie der Erzgebirgskreis, Görlitz oder der Saale-Orla-Kreis mit mehr als 40 Prozent auf. Unter den Beschäftigten ohne Berufsabschluss sind 40,8 Prozent betroffen; auch junge Vollzeitbeschäftigte und solche mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind überdurchschnittlich in der Gruppe der Geringverdienenden zu finden. Mit Abstand den größten Anteil an Geringverdienenden gibt es in den Branchen Gastgewerbe, Leiharbeit sowie Land- und Forstwirtschaft. 

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