Willkommen bei der Katholischen Jugendsozialarbeit
Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Information

Gesundheit

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02/20/2021

Kinder und Jugendliche leiden psychisch stark unter den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie

Verschiedene Studien und Stellungnahmen weisen auf die erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität und der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Verlauf der Corona-Pandemie hin. So berichtet die COPSY-Studie (Corona und Psyche) des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, dass fast jedes dritte Kind ein knappes Jahr nach Beginn der Pandemie unter psychischen Auffälligkeiten leidet. Sowohl Sorgen und Ängste haben zugenommen wie auch depressive Symptome und psychosomatische Beschwerden. Betroffen sind vor allem Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Verhältnissen oder mit Migrationshintergrund. Der Arbeitskreis Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Ostwestfalen-Lippe formuliert für die besonderen Belastungen während des Homeschoolings bestimmte hilfreiche und konstruktive Vorschläge, die insbesondere die Verbesserung der zwischenmenschlichen Beziehungen in den Blick nehmen. Der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten fordert für die Zeit nach dem Lockdown insbesondere für die stärker belasteten Kinder und Jugendlichen zusätzliche Förderangebote, wie ausreichende und niederschwellig zugängliche Freizeit- und Sportangebote, Theaterclubs, Hausaufgabenunterstützung und Lernangebote jenseits der Leistungsorientierung sowie kostenfreie Mobilität im ÖPNV.

Gesundheit

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02/20/2021

Corona und Du - Infoportal zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

Um junge Menschen im Umgang mit den Herausforderungen der Corona-Pandemie zu unterstützen, hat die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Münchner Universität zusammen mit Jugendlichen eine Online-Plattform entwickelt. Das Infoportal gibt in einer Rubrik speziell für Jugendliche und einer für Eltern Tipps und Hilfestellungen, wie psychische Belastungen reduziert bzw. psychische Erkrankungen vorgebeugt werden können.

Corona

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02/20/2021

NRW: CoronaSchVO und FAQs für Träger von ESF-Maßnahmen sowie rund um die Öffnung der Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit (Stand 15.02.2021)

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens die 'Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2' (Stand: 15.02.21) aktualisiert und eine FAQ-Liste für Träger von Fördermaßnahmen des Arbeitsministeriums (Stand: 02.02.21) erstellt. Die Landesjugendämter veröffentlichen den zur CoronaSchVO gehörigen Erlass des Jugendministeriums (Stand: 14.02.21) und die aktualisierte FAQ-Liste (Stand: 09.02.21). Beide werden auf den angegebenen Seiten regelmäßig aktualisiert.

Jugendhilfe

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02/20/2021

Regelmäßige Corona-Tests und frühere Impfungen für Erzieher*innen in der Jugendhilfe gefordert

Viele der ambulanten und stationären Eirichtungen der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten auch während der Lockdown-Maßnahmen mit den ihnen anvertrauten jungen Menschen. Die Erzieher*innen stehen in ihrer Beziehungsarbeit, pädagogischen Betreuung und alltäglichen Versorgung oftmals in engem Kontakt mit teils traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Diese Arbeit kann mit Abstandsregeln kaum geleistet werden. Die Caritas in NRW fordert nun in einem Positionspapier, die pädagogischen Fachkräfte in diesen Einrichtungen vergleichbar wie die Fachkräfte in Kitas und Schulen regelmäßig kostenlos mit PCR-Tests zu testen und in die Stufe 3 der Impfstrategie des Landes einzubeziehen.

Arbeit

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02/20/2021

Anerkennung ausländischer Berufsab­schlüsse erhöht Beschäftigungschancen und Lohnentwicklung

Erhalten Zugewanderte die Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse, erhöht dies ihre Chance auf Beschäftigung nach einem Jahr um 17 Prozentpunkte und nach drei Jahren um 25 Prozentpunkte im Vergleich zu Personen, die keine Anerkennung ihres Berufs­abschlusses beantragt haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Eine vergleichbare Entwicklung ist auch bei den Löhnen zu beobachten.

SGB VIII-Reform

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02/20/2021

AGJ fordert, Chancen der Weiterentwicklung des SGB VIII zu nutzen

Der vom Bundeskabinett verabschiedeten Gesetzentwurf zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen stellt nach Ansicht der AGJ eine wertvolle fachliche Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts dar, in dem auch Kritikpunkte und Anmerkungen aus der Fachwelt aufgenommen wurden. Dennoch sieht die AGJ weiterhin dringenden Nachbesserungsbedarf in einigen Punkten. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Kinderschutz, Prävention vor Ort, Beteiligungsrechte von Betroffenen, Stärkung von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen und Pflegefamilien sowie Hilfen aus einer Hand für Kinder mit und ohne Behinderung.

Europa

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02/20/2021

Fachkräfteinitiative.International - Aufruf zur Interessenbekundung

Europäische und internationale Lernmobilität können den Erwerb interkultureller Kompetenzen stärken. Damit nicht nur einzelne, sondern alle jungen Menschen profitieren können, muss auch die Internationalisierung der Kinder- und Jugendhilfe weiter ausgebaut werden. Doch wie kann der internationale Fachkräfteaustausch gefördert und weiterentwickelt werden? IJAB lädt in Kooperation mit dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim interessierte Träger der Kinder- und Jugendhilfe ein, sich mit Projektideen für die Teilnahme an der Fachkräfteinitiative.International zu bewerben. Bewerbungsschluss ist der 26.03.2021. In einer Online-Veranstaltung am 25.02.2021 informiert IJAB von 10-12:00 Uhr ebenfalls über das Projekt und beantwortet Fragen.

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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02/20/2021

02.03.2021: Verstehen, aber nicht einverstanden sein - Konfrontative Pädagogik in Schule und Jugendhilfe (Online)

Gewaltbereite Kinder und Jugendliche sind ausgewiesene Experten*innen der Grenzüberschreitung, rhetorisch geschickt in der Verharmlosung ihrer Taten und Meister in der Ablehnung der Verantwortung. Dieses Verhalten – überlebensnotwendig und biografisch durchaus nachvollziehbar – fordert Pädagogen*innen extrem heraus. Die Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW bietet Fachkräften eine Fortbildung an, in der wirkungsvolle Präventions- und Interventionsstrategien zum Umgang mit Aggressivität in Schule und anderen pädagogischen Kontexten praxisnah entwickelt werden. Basis ist die Entwicklung einer Inneren Haltung, die sich als empathisch und grenzziehend versteht.

Politische Bildung

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02/20/2021

18.03.2021: Verschwörungsideologien - erkennen, entlarven, erwidern (Online)

Verschwörungsideologien sind mittlerweile in vielen gesellschaftlichen Themen omnipräsent: Die Idee einer herrschenden, im Geheimen operierenden gesellschaftlichen Klasse bietet scheinbar nachvollziehbarere Erklärungen als das unsichere und oft unbefriedigende Wissen, das aus der Wissenschaft geboten wird. Diese Diskurse sind vor allem dann eine Gefahr für die demokratische Gesellschaft, wenn sie das Vertrauen in die demokratischen Strukturen untergraben. Die Friedrich-Ebert-Stiftung in NRW bietet ein Online-Seminar an, in dem die Grundlagen, die Verschwörungstheorien zugrunde liegen, und die attraktiven sowie gefährlichen Seiten erörtert und Hinweise gegeben werden, wie der weiteren Ausbreitung entgegengewirkt werden kann.

Fortbildung-Tagungen

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02/20/2021

22.-24.03.2021: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern und Jugendlichen

Wie können Beziehungen auch bei Konflikten nachhaltig gestärkt werden? Die IN VIA Akademie bietet Fachkräften in sozialen und pädagogischen Arbeitsbereichen in Schule und Jugendhilfe eine Fortbildung an, in der die Teilnehmenden Elemente der Gewaltfreien Kommunikation (nach Marshall Rosenberg) kennenlernen. Sie erlernen, wie sie diese nutzen können, um Konflikten ihre Schärfe zu nehmen, deren Ursachen zu erkennen und das eigene innere Gleichgewicht zu stärken. Mit diesen Methoden können schwierige Situationen emphatischer gelöst werden. Die Teilnehmenden wandeln ihr Rolle gegenüber den Kindern/Jugendlichen vom Richter zum/zur Mediator*in oder Konfliktmoderator*in.

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