Unzureichende Bildungschancen

Bildung

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NRW: Anzahl von Auszubildenden im Handwerk mit (Fach-)Abitur steigt weiter

01.03.2024

Im Handwerk in Nordrhein-Westfalen steigt der Anteil der Auszubildenden mit einem höheren Schulabschluss kontinuierlich an, wie aus Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Im Jahr 2022 hatten 22,7 Prozent der neuen Auszubildenden im Handwerk eine Hoch- oder Fachhochschulreife, im Vergleich zu 14,8 Prozent im Jahr 2013. Der größte Teil der neuen Auszubildenden im Handwerk besitzt jedoch bei Vertragsabschluss eine Fachoberschulreife, deren Anteil von 34,2 Prozent im Jahr 2013 auf 42,7 Prozent im Jahr 2022 angestiegen ist. Im Gegensatz dazu ist der Anteil der Auszubildenden mit Hauptschulabschluss im selben Zeitraum von 48,2 Prozent auf 30,0 Prozent gesunken. Besonders hohe Anteile an Auszubildenden mit (Fach-)Abitur gibt es bei Berufen wie Tischler*in mit 44,2 Prozent, während Maler*innen und Lackierer*innen den geringsten Anteil von 8,1 Prozent aufweisen. Insgesamt zeigt sich ein Trend zu höherer schulischer Vorbildung bei Auszubildenden im dualen System.

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Bildung

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Aktualisierte Daten zu ungleichen Bildungschancen

01.03.2024

Bildung gilt als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe, doch in Deutschland bestehen weiterhin erhebliche Ungleichheiten, insbesondere für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Der Sachverständigenrat für Integration und Migration hat in einem Faktenpapier die zentralen Ergebnisse zur Bildungsbenachteiligung dieser Gruppe zusammengefasst. So besuchen Kinder mit Migrationshintergrund weniger häufig Kindergärten und sind an Hauptschulen überrepräsentiert, während sie an Gymnasien unterrepräsentiert sind. Allerdings sind nicht alle Menschen mit Migrationshintergrund grundsätzlich benachteiligt, denn bei gleichen Bildungshintergründen und sozioökonomischen Bedingungen erzielen sie ebenso gute Ergebnisse wie Mitschüler*innen ohne Migrationshintergrund. Jedoch zeigen Studien, dass neben dem Bildungshintergrund und der sozioökonomischen Lage auch andere Faktoren wie mangelnde Kenntnisse des deutschen Bildungssystems und die Dominanz der Herkunftssprache den Bildungserfolg beeinträchtigen können.

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Jugendberufshilfe

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Wie der Übergang Schule – Beruf partizipativer gestaltet werden kann

16.02.2024

Im Übergang von der Schule in den Beruf stehen Jugendliche mit niedrigen Schulabschlüssen oft vor Benachteiligungen und erleben Gefühle der Machtlosigkeit, was zu einer kritischen Einstellung zur Demokratie führen kann. Um diesen Übergangsbereich inklusiver und demokratischer zu gestalten, haben Expertinnen Empfehlungen entwickelt, unterstützt von der Fachstelle Demokratieförderung im Übergangssystem. Sie betonen die Bedeutung von Wertschätzung und Anerkennung für die Teilnehmenden des Übergangsbereichs und schlagen vor, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihre berufliche Selbstverantwortung zu entwickeln. Zusätzlich sollen Initiativen zur Bildung und Beratung geschaffen werden, um politische Beteiligung und berufliches Engagement zu fördern. Die Fachgruppe hat drei Handlungsempfehlungen formuliert: die Schaffung diskriminierungsfreier Übergänge, die Förderung von Partizipation, Flexibilität, Freiwilligkeit und Kreativität sowie die wertschätzende Begleitung und Beratung junger Erwachsener.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Expertise der Jugendsozialarbeit im Startchancen-Programm nutzen!

16.02.2024

Nachdem sich Bund und Länder nun auf das Startchancen-Programm geeinigt haben, sollen etwa 4.000 Schulen ab August 2024 bundesweit über zehn Jahre zusätzlich gefördert werden. Das Programm zielt darauf ab, die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems zu verbessern und Bildungs- sowie Chancengerechtigkeit zu erhöhen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit betont in seiner Stellungnahme die Notwendigkeit, die Expertise der Jugendsozialarbeit in die Programmgestaltung einzubeziehen und begrüßt die Betonung der Zusammenarbeit mit öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe sowie zivilgesellschaftlichen Akteuren in der Vereinbarung. Um den Programmstart erfolgreich zu gestalten, sind schnelle Maßnahmen aller Bundesländer erforderlich, einschließlich der Einbeziehung beruflicher Schulen und außerschulischer Partner. Es wird darauf hingewiesen, dass schulbezogene Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit sowie die Jugendberufshilfe bereits fundierte Angebote für berufliche Orientierung und Übergangsmanagement bereitstellen und ihre Expertise vor Ort sowie in den geplanten Kooperations- und Austauschformaten genutzt werden sollte. Es wird empfohlen, dass die Länder eine klare Ko-Finanzierung sicherstellen, um sicherzustellen, dass benachteiligte junge Menschen von den Programminhalten profitieren können, ohne dass diese durch Vermischung mit bestehenden Programmen verwässert werden.

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Bildung

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20.-24.02.2024: didacta

16.02.2024

Europas führende Bildungsmesse didacta findet unter dem Motto 'Bildung mit Zukunft – Jetzt gestalten!' in Köln statt. Sie umfasst die gesamte Bandbreite der Bildung von der frühen Bildung über schulische und außerschulische Bildung bis hin zur beruflichen Aus- und Weiterbildung. Rund 730 Unternehmen präsentieren innovative pädagogische Konzepte, Technologien und Dienstleistungen. Die Messe bietet interaktive Sonderschauen zu Themen wie Inklusion und digitale Transformation sowie Podiumsdiskussionen zu aktuellen Bildungsfragen, darunter auch die Auswirkungen der aktuellen PISA-Studienergebnisse.

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Bildung

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Wer profitiert von einer Beratung?

09.02.2024

Eine Studie im Rahmen des Forschungsprojekts „Zukunfts- und Berufspläne vor dem Abitur“ (ZuBAb), das die Universität Köln und das WZB durchführt, untersucht die Wirksamkeit von Beratungsprogrammen für Schüler*innen aus niedrigen sozialen Schichten beim Übergang zum Studium und ihre Wirkung auf verschiedene Gruppen. Die Ergebnisse zeigen, dass eine individuelle Beratung insbesondere Schüler*innen ohne Migrationshintergrund und mit Eltern ohne akademischen Hintergrund dabei unterstützt, ein Studium aufzunehmen. Ohne eine besondere Beratung nehmen diese Jugendlichen eher eine berufliche Ausbildung auf. Schüler*innen mit Migrationshintergrund und ohne akademischen Hintergrund der Eltern nehmen auch ohne Beratung häufiger ein Studium auf, weil sie im Vergleich zu Personen ohne Migrationshintergrund stark nach sozialem Aufstieg streben. Die Studie betont die Bedeutung zielgerichteter Unterstützung für Schüler*innen mit niedrigem sozialen Status und hebt hervor, dass Schüler*innen ohne akademischen Hintergrund und mit Migrationshintergrund als Vorbilder für ambitionierte Bildungsentscheidungen dienen können.

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Arbeit

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Sprachflyer mit branchenspezifischen Vokabeln

26.01.2024

Das Netzwerk Unternehmen ist der größte Zusammenschluss von Unternehmen in Deutschland, die sich für die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten einsetzen. Es stellt relevante Informationen zur Arbeitsmarktintegration zentral und kostenfrei zur Verfügung, fördert den Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmen, die Geflüchtete beschäftigen oder ausbilden, und macht die Erfahrungen und Erfolge der Unternehmen sichtbar. Auf der Webseite sind neben Informationsblättern zu verschiedensten arbeitsmarktbezogenen Integrationsthemen auch Sprachflyer verfügbar, die branchenspezifische Vokabeln in verschiedenen Sprachen enthalten.

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Bildung

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Medienbox NRW

26.01.2024

Die Medienbox NRW ist eine Initiative in Nordrhein-Westfalen, die darauf abzielt, den Einsatz von Medien in Bildungseinrichtungen zu fördern. Die Medienboxen enthalten verschiedene Medienressourcen wie DVDs, CDs, Bücher, Spiele und andere didaktische Materialien, die thematisch sortiert sind. Diese Ressourcen sollen Lehrer*innen helfen, den Unterricht lebendiger und anschaulicher zu gestalten. Darüber hinaus stellt die Webseite viele Tutorials zum Einsatz von Audio und Video kostenfrei zur Verfügung.

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Bildung

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NRW: Beteiligungsprozess in Schulen zur Förderung der Demokratiekompetenz

19.01.2024

Das Schulministerium NRW und die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) fördern in den nächsten zwei Jahren ein Projekt, in dem Schüler*innen neue Beteiligungsformate entwickelt sollen, um Demokratiekompetenz zu stärken. Der Prozess zielt darauf ab, bis 2026 demokratische Foren an Schulen einzuführen, die über die bloße Vermittlung von Fachwissen hinausgehen. Dafür werden die Initiatoren zunächst Ideen und Themen von Schüler*innen im gesamten Bundesland sammeln, um ihre Perspektiven und Erwartungen zu verstehen. Das Programm richtet sich an die 6. bis 8. Jahrgangsstufe in allen Schulformen in Nordrhein-Westfalen und bietet ein modulares Konzept mit verschiedenen Bausteinen für individuelle Beteiligung. In den kommenden Wochen werden die relevanten Akteure des Schullebens und der Jugendbeteiligung informiert und zur Teilnahme eingeladen. Interessierte Schulen können sich nach den Osterferien online für eine Teilnahme bewerben.

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Bildung

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Unterstützung und Förderung der Kompetenzen gefährdeter Jugendlicher (insb. NEETs)

12.01.2024

Das Europäische Kompetenzzentrum für soziale Innovation schreibt 9 Mio. EUR an ESF+-Mitteln für transnationale Projekte aus. Diese sollen innovative Methoden zur Entwicklung von Fähigkeiten junger Menschen fördern und ihre Integration in den Arbeitsmarkt unterstützen. Besonderer Fokus liegt auf schutzbedürftigen Jugendlichen und NEETs (junge Menschen ohne Arbeit, schulische oder berufliche Ausbildung). Projekte müssen von mindestens zwei Antragstellern aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten eingereicht werden, darunter ein Koordinator und mindestens ein Mitantragsteller. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2024 (17:00 Uhr MEZ).

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