Aktuelle InformationJugendmigrationsdienste16.10.2026Wohnen als Voraussetzung sozialer Teilhabe: Zur Wohnsituation junger zugewanderter Menschen in Nordrhein-WestfalenJugendsozialarbeit aktuell Nr. 248 / 2026mehrJugendhilfe02.10.2026Gesellschaftliche Teilhabe aller jungen Menschen stärkenDie BAG KJS kritisiert, dass das geplante Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz bundesweit einheitliche Standards und eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe gefährdet und durch die Bevorzugung der Jugendsozialarbeit gegenüber den Hilfen zur Erziehung insbesondere das Jugendwohnen und die bedarfsgerechte Betreuung junger Menschen schwächen könnte. Stattdessen fordert sie eine verlässliche Finanzierung, ausreichend Fachkräfte und Wohnplätze sowie gleiche Unterstützungsmöglichkeiten für alle jungen Menschen, damit deren gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von ihrem Wohnort gesichert ist.mehrBildung02.10.2026Factsheet Bildungs- und TeilhabepaketDas Factsheet der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass das Bildungs- und Teilhabepaket zwar Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen Familien unterstützen soll, seine Wirkung jedoch durch komplexe Verfahren, unterschiedliche Zuständigkeiten, geringe Inanspruchnahme und eine unzureichende Datenlage eingeschränkt wird. Eine grundlegende Reform sollte deshalb Zugänge vereinfachen und möglichst automatisieren, bürokratische Hürden abbauen, Leistungen stärker am tatsächlichen Bedarf ausrichten und durch bessere Daten sowie eine vertrauensvolle Beratung sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Einkommen und Wohnort teilhaben können.mehrArbeit02.10.2026Übersichten: Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Aufenthaltsgestattung und mit DuldungDer Arbeitsmarktzugang für Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung ist durch neue gesetzliche Regelungen, Beschäftigungsverbote und weitere Einschränkungen zunehmend unübersichtlich, während wichtige Anwendungshinweise und gerichtliche Entscheidungen noch ausstehen. Die GGUA fasst deshalb den aktuellen Kenntnisstand in zwei kompakten Übersichten zusammen, die trotz unvermeidbarer Vereinfachungen eine erste Orientierung über die bestehenden Regelungen und Zugangsmöglichkeiten bieten.mehrKlimaanpassung02.10.2026Orientierungshilfe: Klimarisikoanalysen für soziale EinrichtungenDie Klimakrise erhöht die Risiken für soziale Einrichtungen und die von ihnen betreuten Menschen. Eine systematische Klimarisikoanalyse hilft, Risiken zu erkennen und Anpassungsmaßnahmen auch bei begrenzten Ressourcen gezielt zu priorisieren. Eine Broschüre des Paritätischen unterstützt Einrichtungen bei ersten Schritten dazu. Dennoch sind zusätzlich langfristig verbindliche Standards, finanzielle Förderung und eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Bevölkerungsschutz und der Politik notwendig, um ihre Resilienz nachhaltig zu stärken.mehrPrävention02.10.202619.11.2026: Plan P.-Digital (online)Die Fortbildung der AJS NRW zeigt am Beispiel des Projekts #Exposa, mit welchen Narrativen und Ansprachestrategien Akteur*innen aus dem Umfeld von Hizb ut-Tahrir insbesondere junge Menschen erreichen und dabei unter anderem Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus aufgreifen. Im Fokus stehen die Herausforderungen einer differenzierten, rassismuskritischen Präventionsarbeit sowie konkrete und niedrigschwellige Handlungsmöglichkeiten für die Fachpraxis.mehrDemokratieförderung02.10.202623.11.2026: „Auf eine Limo mit dem Netzwerk Jugendpolitik NRW: Was braucht Jugendarbeit für eine starke Demokratie von morgen?“Einerseits sind jugendpolitische Erfolge in NRW zu verzeichnen (Wahlaltersabsenkung; Gemeindeordnung), andererseits muss die Arbeit in einer wachsenden Demokratiefeindlichkeit und Ressourcenknappheit zukunftsfest und widerstandsfähig gemacht werden. Das Netzwerk Jugendpolitik lädt freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe nach Düsseldorf ein, um gemeinsam aktuelle Entwicklungen in der Jugendpolitik zu diskutieren und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln. Eingeladen sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit (§ 11–14 SGB VIII), Vertreter*innen aus Verwaltung, Wissenschaft und Jugendbeteiligung.mehrJugendberufshilfe25.09.2026Einblicke in eine gelungene Kooperation: Interview mit der Jugendberufsagentur (JBA) EssenJugendsozialarbeit aktuell Nr. 247 / 2026mehrSGB VIII-Reform11.09.2026Wenn Reformversprechen und Finanzierungsrealität auseinanderfallenEine Expertise des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz untersucht, welche fachlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind, und macht deutlich, dass angesichts knapper Ressourcen, wachsender Bedarfe und bestehender Finanzierungsprobleme zunächst erhebliche Investitionen in Infrastruktur, Personal und Übergangsprozesse erforderlich sind. Sie warnt davor, kurzfristige Einsparungen mit einer echten Reform gleichzusetzen, und plädiert für eine langfristige Gesamtstrategie von Bund, Ländern und Kommunen, die individuelle Rechte und Teilhabe sichert, verlässliche Strukturen stärkt und mögliche Einsparungen erst nach einer erfolgreichen Transformation als realistisch betrachtet.mehrSGB VIII-Reform11.09.2026AWO: Folgekosten bei Kürzungen müssen vorher geprüft werden!Eine von der AWO beauftragte Analyse zeigt am Beispiel der Nachbetreuung von Care-Leavern und der Hilfen zur Erziehung für unbegleitete minderjährige Ausländer*innen, dass soziale Leistungen durch bessere Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Gesundheitschancen langfristig erhebliche finanzielle und gesellschaftliche Mehrwerte schaffen und sich bereits nach wenigen Jahren amortisieren können. Daraus leitet die AWO ab, dass geplante Leistungskürzungen nicht nur anhand kurzfristiger Haushaltseinsparungen bewertet werden dürfen, sondern mögliche Folgekosten berücksichtigen und Sozialreformen vorrangig daran ausgerichtet werden sollten, die Lebensbedingungen und Teilhabechancen der Menschen zu verbessern.mehrAlle aktuellen Informationen anzeigen
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Jugendhilfe02.10.2026Gesellschaftliche Teilhabe aller jungen Menschen stärkenDie BAG KJS kritisiert, dass das geplante Kinder- und Jugendhilfestärkungsgesetz bundesweit einheitliche Standards und eine inklusive Kinder- und Jugendhilfe gefährdet und durch die Bevorzugung der Jugendsozialarbeit gegenüber den Hilfen zur Erziehung insbesondere das Jugendwohnen und die bedarfsgerechte Betreuung junger Menschen schwächen könnte. Stattdessen fordert sie eine verlässliche Finanzierung, ausreichend Fachkräfte und Wohnplätze sowie gleiche Unterstützungsmöglichkeiten für alle jungen Menschen, damit deren gesellschaftliche Teilhabe unabhängig von ihrem Wohnort gesichert ist.mehr
Bildung02.10.2026Factsheet Bildungs- und TeilhabepaketDas Factsheet der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass das Bildungs- und Teilhabepaket zwar Kinder und Jugendliche aus einkommensarmen Familien unterstützen soll, seine Wirkung jedoch durch komplexe Verfahren, unterschiedliche Zuständigkeiten, geringe Inanspruchnahme und eine unzureichende Datenlage eingeschränkt wird. Eine grundlegende Reform sollte deshalb Zugänge vereinfachen und möglichst automatisieren, bürokratische Hürden abbauen, Leistungen stärker am tatsächlichen Bedarf ausrichten und durch bessere Daten sowie eine vertrauensvolle Beratung sicherstellen, dass alle Kinder und Jugendlichen unabhängig von Einkommen und Wohnort teilhaben können.mehr
Arbeit02.10.2026Übersichten: Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Aufenthaltsgestattung und mit DuldungDer Arbeitsmarktzugang für Menschen mit Aufenthaltsgestattung oder Duldung ist durch neue gesetzliche Regelungen, Beschäftigungsverbote und weitere Einschränkungen zunehmend unübersichtlich, während wichtige Anwendungshinweise und gerichtliche Entscheidungen noch ausstehen. Die GGUA fasst deshalb den aktuellen Kenntnisstand in zwei kompakten Übersichten zusammen, die trotz unvermeidbarer Vereinfachungen eine erste Orientierung über die bestehenden Regelungen und Zugangsmöglichkeiten bieten.mehr
Klimaanpassung02.10.2026Orientierungshilfe: Klimarisikoanalysen für soziale EinrichtungenDie Klimakrise erhöht die Risiken für soziale Einrichtungen und die von ihnen betreuten Menschen. Eine systematische Klimarisikoanalyse hilft, Risiken zu erkennen und Anpassungsmaßnahmen auch bei begrenzten Ressourcen gezielt zu priorisieren. Eine Broschüre des Paritätischen unterstützt Einrichtungen bei ersten Schritten dazu. Dennoch sind zusätzlich langfristig verbindliche Standards, finanzielle Förderung und eine stärkere Zusammenarbeit mit dem Bevölkerungsschutz und der Politik notwendig, um ihre Resilienz nachhaltig zu stärken.mehr
Prävention02.10.202619.11.2026: Plan P.-Digital (online)Die Fortbildung der AJS NRW zeigt am Beispiel des Projekts #Exposa, mit welchen Narrativen und Ansprachestrategien Akteur*innen aus dem Umfeld von Hizb ut-Tahrir insbesondere junge Menschen erreichen und dabei unter anderem Erfahrungen mit antimuslimischem Rassismus aufgreifen. Im Fokus stehen die Herausforderungen einer differenzierten, rassismuskritischen Präventionsarbeit sowie konkrete und niedrigschwellige Handlungsmöglichkeiten für die Fachpraxis.mehr
Demokratieförderung02.10.202623.11.2026: „Auf eine Limo mit dem Netzwerk Jugendpolitik NRW: Was braucht Jugendarbeit für eine starke Demokratie von morgen?“Einerseits sind jugendpolitische Erfolge in NRW zu verzeichnen (Wahlaltersabsenkung; Gemeindeordnung), andererseits muss die Arbeit in einer wachsenden Demokratiefeindlichkeit und Ressourcenknappheit zukunftsfest und widerstandsfähig gemacht werden. Das Netzwerk Jugendpolitik lädt freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe nach Düsseldorf ein, um gemeinsam aktuelle Entwicklungen in der Jugendpolitik zu diskutieren und konkrete Handlungsstrategien zu entwickeln. Eingeladen sind Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit (§ 11–14 SGB VIII), Vertreter*innen aus Verwaltung, Wissenschaft und Jugendbeteiligung.mehr
Jugendberufshilfe25.09.2026Einblicke in eine gelungene Kooperation: Interview mit der Jugendberufsagentur (JBA) EssenJugendsozialarbeit aktuell Nr. 247 / 2026mehr
SGB VIII-Reform11.09.2026Wenn Reformversprechen und Finanzierungsrealität auseinanderfallenEine Expertise des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz untersucht, welche fachlichen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen für eine nachhaltige Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind, und macht deutlich, dass angesichts knapper Ressourcen, wachsender Bedarfe und bestehender Finanzierungsprobleme zunächst erhebliche Investitionen in Infrastruktur, Personal und Übergangsprozesse erforderlich sind. Sie warnt davor, kurzfristige Einsparungen mit einer echten Reform gleichzusetzen, und plädiert für eine langfristige Gesamtstrategie von Bund, Ländern und Kommunen, die individuelle Rechte und Teilhabe sichert, verlässliche Strukturen stärkt und mögliche Einsparungen erst nach einer erfolgreichen Transformation als realistisch betrachtet.mehr
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