Willkommen bei der Katholischen Jugendsozialarbeit
Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Information

Rassismuskritik

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25.09.2020

Solidarische Bündnisse und Allianzen mit anderen gesellschaftspolitischen Akteuren im rassismuskritischen Kontext – Ein Gespräch unter Verbündeten*

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 190 / 2020

Arbeit

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18.09.2020

Jugendliche während der Coronazeit beim Übergang Schule - Beruf mehr unterstützen!

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit und die LAG Freie Wohlfahrtspflege weisen in ihren jeweiligen Stellungnahmen auf das große Risiko hin, dass Jugendliche zu Verlierer*innen der Coronazeit werden könnten. Schon jetzt sei die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze in Unternehmen im Pandemiejahr 2020 erheblich gesunken. Vor allem benachteiligte junge Menschen müssten umfassend unterstützt werden, z.B. durch Beratungs- und Coachingangebote und durch mehr öffentlich geförderte Ausbildungsplätze, um fehlende betriebliche Ausbildungsplätze auszugleichen.

Gesundheit

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18.09.2020

Caritas startet Suizidprävention auf TikTok und Instagram

Der Deutsche Caritasverband hat anlässlich des Welttages der Suizidprävention Informationen zu seinem Angebot „[U25] - Online-Suizidprävention” auf den sozialen Plattformen TikTok und Instagram veröffentlicht. Es soll junge Menschen auf das Thema Suizidalität ansprechen, mit ihnen ins Gespräch kommen und auf Hilfsangebote aufmerksam machen. Hierzu wurde auch die Aktion #dubistmirwichtig ins Leben gerufen.

Jugendhilfe

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18.09.2020

Jugendämter: Qualität im Kinderschutz soll verbindlicher werden

Um den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch zu erhöhen, haben die Landesjugendämter im LVR und LWL zwei Empfehlungen zum Kinderschutz erarbeitet. Die erste Empfehlung beschreibt die Voraussetzungen und Gelingensbedingungen für einen effektiven Kinderschutz durch die Jugendämter, die zweite beschreibt Qualitätskriterien für die Beratung von Menschen, die beruflich Kontakt zu Kindern und Jugendlichen haben wie zum Beispiel Kinderärzt*innen, pädagogische Fachkräfte in Kitas oder Schule sowie Lehrer*innen. Diese haben einen Rechtsanspruch auf professionelle Beratung durch das Jugendamt.

Straffälligkeit

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18.09.2020

Ich habe Rechte – Ein Wegweiser durch das Strafverfahren für jugendliche Zeug*innen

Immer wieder werden Kinder und Jugendlichen Opfer oder Zeug*innen einer Straftat. Sie wissen meist nicht, was nach einer Anzeigenerstattung passiert und welche Rolle Verletzte als die oft wichtigsten Zeug*innen im Ermittlungs- und Strafverfahren haben, und fühlen sich oft allein gelassen. Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hat eine Broschüre veröffentlicht, die in jugendgerechter Sprache erläutert, welche Handlungsmöglichkeiten betroffene Kinder und Jugendliche haben, welche Konsequenzen diese nach sich ziehen und welche Hilfsangebote zur Verfügung stehen.

Politische Bildung

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18.09.2020

„Rassismuskritische politische Bildung vs. neutrale politische Bildung? Politische Bildung in rassistischen Gesellschaftsverhältnissen"

Immer wieder versuchen rechtspopulistische Akteur*innen oder Parteien den Eindruck zu vermitteln, Lehrer*innen an Schulen oder politische Bildner*innen hätten politisch neutral zu sein. Auch viele Akteur*innen selbst haben diese Überzeugung. Doch weder das im sogenannten ‚Beutelsbacher Konsens‘ verankerte Kontroversitätsgebot noch das Überwältigungsverbot begründen eine ‚Neutralität‘ oder Toleranz gegenüber menschenfeindlichen oder demokratieverachtenden Äußerungen. Im Gegenteil: Kontroverse Positionen können nur so lange als gleichberechtigte Stimmen im demokratischen Diskurs anerkannt werden, wie sie mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang stehen. Verletzende Äußerungen und rassistische Haltungen dürfen nicht nur, sondern müssen von Lehrkräften wie auch in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen Tätigen als antidemokratisch kritisiert werden. Im Rahmen einer Fachveranstaltung des Programms „Respect Coaches” am 09.09.2020 hat Prof. Dr. Karim Fereidooni zu diesem Thema einen Vortrag gehalten, der als Aufzeichnung zur Verfügung steht.

Aufenthalt

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18.09.2020

Kind sein bedeutet für junge Geflüchtete im mehrfachen Sinn einen Ausnahmezustand!

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW hat bereits mehrfach auf die schwierige Situation der schulischen Bildung bei jungen Geflüchteten in zentralen Unterbringungseirichtungen hingewiesen. Trotz des mittlerweile möglichen schulnahen Bildungsangebots sind die geflüchteten Kinder und Jugendliche durch die Corona-Pandemie mehrfach beeinträchtigt. Die Aktionsgemeinschaft, zu der auch die LAG Jugendsozialarbeit NRW gehört, ruft die Landesregierung erneut auf, zu ermöglichen, dass Kinder, Jugendliche und Familien mit Kindern, unabhängig von ihrer Bleibeperspektive, zügig den Kommunen zugewiesen und dezentral in Wohnungen untergebracht werden können. Damit sollen Kinder und Jugendliche die Möglichkeit erhalten, zeitnah eine Regelschule zu besuchen.

Finanzielle Förderung

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18.09.2020

Ausschreibung des Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2021

Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sind mit dem katholischen Glauben nicht vereinbar. Um das Engagement von katholischen Personen, Gruppen oder Organisationen zu würdigen und zu fördern, hat die Deutsche Bischofskonferenz den Katholischen Preises gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus 2021 ausgeschrieben. Bis zum 30. November 2020 können Bewerbungen und Vorschläge eingereicht werden.

Arbeit

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11.09.2020

OECD: "Bildung auf einen Blick 2020" mit Schwerpunkt „Beruflichen Bildung“

Mit seinem jährlichen Bericht „Bildung auf einen Blick” vergleicht die OECD Bildungssysteme von insgesamt 46 Staaten. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der beruflichen Bildung und die Einmündung in den Arbeitsmarkt. Bezogen auf Deutschland kommt der Bericht zum Ergebnis, dass die berufliche Bildung eine der Stärken des deutschen Bildungssystems ist und eine Schlüsselrolle in der Erholungsphase nach der COVID-19-Pandemie spielen wird. Rund die Hälfte (46 %) der Schüler*innnen im Sekundarbereich II entscheiden sich für einen berufsbildenden Bildungsgang und die meisten von ihnen (89 %) nehmen an einem dualen schulischen und betrieblichen Bildungsgang teil. Was die Integration in de Arbeitsmarkt betrifft, waren im Jahr 2019 88 % der 25- bis 34-Jährigen mit einem berufsbildenden Abschluss im Sekundarbereich II bzw. postsekundären nichttertiären Bereich in Beschäftigung.

Jugendberufshilfe

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11.09.2020

PARITÄTISCHER sieht „AsA flex“ kritisch

Mit der gesetzlichen Neuordnung der Assistierten Ausbildung im sogenannten „Arbeit-von-morgen-Gesetz” soll die „Assistierte Ausbildung” als „AsA flex” weiterentwickelt und dauerhaft verankert werden. Die besondere Stärke der bisherige Assistierten Ausbildung ist die auf den Einzelfall zugeschnittene Unterstützungsleistung, damit eine Berufsausbildung begonnen und erfolgreich absolviert wird. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert in seinem Zwischenruf nun die Pläne der Bundesagentur für Arbeit zur gesetzlichen Neufassung der „Assistierten Ausbildung”. Es würden die erfolgversprechenden „Hilfen aus einer Hand” ebenso wie Rahmenbedingungen für personelle Kontinuität aufgegeben. Zudem werde nicht sichergestellt wird, dass eine dreijährige Berufsausbildung bei einem Träger zu Ende gebracht werden könne.

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