Willkommen bei der Katholischen Jugendsozialarbeit
Nordrhein-Westfalen

Aktuelle Information

Bildung

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06.12.2019

PISA-Studie 2018: Chancengerechtigkeit muss verbessert werden!

Seit der ersten PISA-Studie aus dem Jahr 2000 wurden große Anstrengungen im deutschen Bildungswesen unternommen, schulische Kompetenzen der Schüler*innen zu fördern. Seitdem verbesserten sich die durchschnittlichen Ergebnisse in den Feldern, Leseverständnis, Mathematik und Naturwissenschaften stetig bis 2015. Auch wenn die Ergebnisse aus 2018 immer noch über dem OECD-Durchschnitt liegen, sanken sie unter den Wert der vorhergehenden Erhebung. Auffällig in Deutschland ist weiterhin, dass der Bildungserfolg nach wie vor stärker von der sozialen Herkunft der Schüler*innen abhängt, als dies im Durchschnitt in anderen OECD-Ländern der Fall ist. Auf akuten Handlungsbedarf weisen die Ergebnisse an den nicht gymnasialen Schulen hin: Hier ist in allen Kompetenzbereichen der Anteil der Jugendlichen mit sehr geringen Fähigkeiten größer geworden.

Arbeit

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06.12.2019

Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) verabschiedet

Der Bundesrat hat Ende November der Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zugestimmt, so dass diese nun zum 01. Januar 2010 in Kraft tritt. Neben der Einführung einer Mindestvergütung für Auszubildende soll dadurch u.a. die Ausbildung in Teilzeit erleichtert, die berufliche Fortbildung gestärkt und die Durchlässigkeit zwischen zwei- und drei- bzw. dreieinhalbjährigen Ausbildungsberufen ermöglicht werden.

Arbeit

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06.12.2019

Arbeit führt nicht automatisch aus Armut heraus

Durch die Finanzkrise haben weltweit viele Menschen ihre Arbeit verloren und ökonomische Einschnitte bewältigen müssen. Seitdem haben sich die Arbeitsmärkte im Vergleich zu den Krisenjahren nach 2008 deutlich erholt und liegen etwa auf dem Niveau wie vor dem Abschwung. Doch diese Entwicklung hat laut des Social Justice Index, der jährlich Daten aus Bereichen wie Arbeitsmarkt, Armutsvermeidung oder Bildung für insgesamt 41 EU- und OECD-Staaten auswertet, bisher keine entscheidenden Auswirkungen auf die Armutsquoten: In 25 der 41 untersuchten Staaten stagniert das Armutsrisiko oder ist sogar gestiegen. Auffallend ist auch, dass Kinder und Jugendliche in vielen Ländern häufiger - und teils deutlich - von Armut bedroht sind als ältere Menschen. Deutschland belegt im internationalen Vergleich den 10. Platz und weist bei der Jugendarbeitslosigkeit mit 6,2 Prozent einen sehr geringen Wert auf.

Jugendhilfe

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06.12.2019

„AUFSTEHEN GEGEN RECHTS! Prävention und Umgang mit Rechtsextremismus in der Jugendsozialarbeit“

Populist*innen und Extremist*innen werden nicht nur in der Politik präsenter, sie kreuzen auch zunehmend die tägliche Arbeit. Die Frage ist längst nicht mehr, ob man über Rechtspopulismus redet, sondern wie. In der Jugendsozialarbeit rücken dadurch bestimmte Arbeitsfelder mehr in den Fokus. So werden zum Beispiel Extremismusprävention, gendersensible Jugendsozialarbeit und politische Bildung wichtiger, um Jugendlichen den nötigen Mut und die Haltung mitzugeben, sich für Demokratie stark zu machen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat in seiner aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift DREIZEHN dieses Thema und den Umgang damit aufgegriffen.

Jugendhilfe

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06.12.2019

Wer ist hier sozial schwach? Ein Plädoyer für eine armutssensible Sprache

In fachlichen Diskussionen oder in der öffentlichen Berichterstattung werden Kinder, Jugendliche und Familien, die in prekären Lebenssituationen aufwachsen bzw. leben, immer wieder mit bestimmten Zuschreibungen wie sozial schwach oder bildungsfern tituliert und damit negativ konnotiert. Dabei liegen die Gründe für viele schwierige Lebensumstände nicht im Verantwortungsbereich der Personen selbst, sondern sind gesellschaftspolitisch verursachte Problemlagen. In der Ausgabe des jugendhilfereports des LVR plädiert Alexander Mavroudis daher für eine differenzierende und armutssensible Sprache, um individualisierten Zuschreibungen nicht weiter Vorschub zu leisten und die wirklichen gesellschaftspolitischen Ursachen in den Blick zu nehmen.

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