Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Rahmenvereinbarung der KMK und der BA über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung

10.11.2017

Im Juni unterzeichneten die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Kultusministerkonferenz (KMK) eine neue Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung. Ziel ist, jungen Menschen den Übergang von der Schule in den Beruf mittels intensiver beruflicher Orientierung und individueller Beratungen zu Optionen der Berufswahl zu erleichtern. Schülerinnen und Schüler sollen früh und kontinuierlich bei ihrem Berufswahlprozess begleitet und unterstützt werden, ihre Kompetenzen und Interessen zu reflektieren, um sich selbstverantwortlich für einen Berufsweg entscheiden zu können. Nun ist die Rahmenvereinbarung online verfügbar.

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Jugendhilfe

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NRW: Landesregierung stärkt die Jugendförderung

10.11.2017

Die Landesregierung NRW hat die Eckpunkte für den Entwurf eines neuen Kinder- und Jugendförderplan (KJFP) für 2018 bis 2022 beschlossen. Inhaltlich sollen die Förderbereiche gestrafft und den aktuellen Herausforderungen angepasst werden. Die finanzielle Förderung im Rahmen des KJFP soll 2018 um 11 Mio. auf insgesamt 120 Mio. EUR erhöht und dann ab 2019 dynamisch angehoben werden. Ziel ist, die Infrastruktur der Kinder- und Jugendarbeit, der Jugendsozialarbeit sowie des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes besser abzusichern.

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Bildung

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Lehrer_innen trauen sozial schwachen Schülern weniger zu

20.10.2017

Einer Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zufolge beurteilen Lehrer_innen sozial weniger privilegiertere Kinder bei gleicher Leistung und gleichen Kompetenzen schlechter als ihre Mitschüler_innen aus sozial höheren Schichten. In die Notengebung fließt auch die Einschätzung ein, wie begabt, fleißig und gewissenhaft ein Kind ist und wie viel Unterstützung es von seinen Eltern erfährt. Vor allem in Bundesländern, in denen Noten über die Gymnasialempfehlung entscheiden, führt dies zu einer sozial ungleichen Einschätzung von Schüler_innen am Ende der Grundschule, die Auswirkungen auf die weitere Bildungskarriere hat.

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Bildung

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Stellungnahme der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zum Thema „Jung und extrem – Jugend und Extremismus in Deutschland“

29.09.2017

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages analysiert in ihrer Stellungnahme, inwieweit junge Menschen aufgrund ihrer Entwicklung und ihrer Suche nach Identität besonders empfänglich sind für extremistische Angebote. Um dem gewaltbereiten Islamismus bzw. Rechtsextremismus entgegenzuwirken, empfehlen die Autor_innen, die Prävention im Bereich Schule, Medien, politische Bildung und Jugendarbeit zu verstärken.  

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Schulabsentismus – Reflexionen über gelingende Ansätze in der Jugendsozialarbeit

29.09.2017

Fachkräfte der Jugendsozialarbeit unterstützen junge Menschen, deren erfolgreicher Schulabschluss z.B. durch Schulabsentismus gefährdet ist. Um Schulabsentismus besser zu verstehen, konzeptionelle Präventionsstrategien und Praxisansätze kennenlernen, Ergebnisse aus der Begleitevaluation und der Forschung zu diskutieren, veranstaltete der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit für Fachkräfte eine Fachtagung im Mai d.J.. Eine umfangreiche Dokumentation mit den Vortragsmaterialien und den zentralen Ergebnissen der Workshops ist nun veröffentlicht worden.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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IN VIA fordert Ausbau von Angeboten der Schulsozialarbeit und der Jugendberufshilfe

18.08.2017

Anlässlich des Internationalen Tages der Jugend am 12. August 2017 fordert der Fachverband IN VIA gleichberechtigte Bildungschancen für alle jungen Menschen. Dazu müssten Schulen ihre Lernkonzepte verbessern und die Politik verlässliche Unterstützungsangebote bereitstellen. Schulsozialarbeit könne beispielsweise partizipative und integrationsfördernde Gruppenangebote wie Sozialkompetenztrainings, Maßnahmen zur Gewalt- oder Suchtprävention sowie geschlechtsspezifische Gruppenarbeit anbieten. Auch beim Berufseinstieg gebe es immer wieder Schwierigkeiten. Laut Berufsbildungsbericht 2017 fanden mehr als 80.000 Bewerber/-innen keinen Ausbildungsplatz. Viele dieser jungen Menschen könnten mit Unterstützungsleistungen der Jugendberufshilfe doch noch einen Ausbildungsabschluss erreichen.

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Jugendhilfe

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Die Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge als Querschnittsaufgabe

21.07.2017

Mit dem Projekt „Kooperation von Akteuren vorbeugender Sozialpolitik. Eine Analyse am Beispiel der Berufsorientierung jugendlicher Flüchtlinge“ analysieren Forscher des IAQ, vor welchen Herausforderungen vorbeugende Sozialpolitik als Querschnittsaufgabe steht und welche Erkenntnisse über Koordinationsmechanismen sowie Gelingens- und Engpassfaktoren für Kooperation zwischen den Akteuren verschiedener Politikfelder gewonnen werden können.

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Bildung

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Deutlich steigende Schülerzahlen bis 2025 prognostiziert

14.07.2017

Während die Kultusministerkonferenz in ihren Vorhersagen für 2025 nur von 7,2 Millionen Schüler_innen ausgeht, prognostizieren Forscher im Auftrag der Bertelsmann Stiftung mit 8.3 Millionen Kindern und Jugendlichen, die zur Schule gehen werden, eine deutlich höhere Zahl. Auch das Statistische Bundesamt hat erstmals seit dem Jahr 2000 wieder einen Anstieg der Schülerzahlen verzeichnet. Gründe dafür sind die steigende Geburtenraten und die anhaltende Zuwanderung. Notwendig sind zukünftig laut Bertelsmann-Studie nicht nur mehr Räumlichkeiten, sondern auch mehr Lehrkräfte.

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Bildung

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Quote von Schulabgänger_innen ohne Abschluss wieder gestiegen

07.07.2017

Bundesweit haben knapp 6 Prozent der Jugendlichen im Jahr 2015 die Schule ohne einen Schulabschluss verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Caritas-Bildungsstudie, die seit 2012 jährlich die Zahlen der amtlichen Statistik zu den Schulabgänger_innen ohne Hauptschulabschluss auswertet. Fiel im Zeitraum von 2009 bis 2012 die Quote von 6,9 auf 5,6, so stieg sie bis 2015 wieder auf 5,9, Prozent. Deutliche Unterschiede gibt es aber je nach Bundesland: Sachsen-Anhalt musste mit 9,9 Prozent die höchste Quote der Schulabgänger ohne Abschluss verzeichnen, während Hessen mit 4,2 Prozent die geringste aufweisen konnte. NRW lag mit 5,8 Prozent knapp unter dem Bundesdurchschnitt.

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KAoA

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Düsseldorfer Potenzialanalyse

23.06.2017

Um Kompetenzen und Stärken von Jugendlichen sichtbar zu machen, wird im Rahmen der schulischen Berufsorientierung eine Potenzialanalyse durchgeführt. Um den Bedürfnissen einer immer vielfältigeren Schülerschaft Rechnung zu tragen, hat die Vodafone Stiftung in einem Projekt mit der Fachhochschule des Mittelstands und der Landeshauptstadt Düsseldorf die „Düsseldorfer Potenzialanalyse“ weiterentwickelt. Die neue Potenzialanalyse ist angelegt als modularer Werkzeugkoffer, der je nach Zielgruppe, Schulform und Programm variiert werden kann.

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