Inklusion

Normal ist, dass es Unterschiede gibt. Dieser Satz beschreibt das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Denn dort geht es nicht darum, dass möglichst viele Menschen ein allgemein als normal angesehenes Leben anstreben, sondern dass sie ihre ganz persönlichen Potenziale entfalten können und auf ihre je eigene, spezifische Weise die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe nutzen. Inklusion will also nicht Menschen mit ganz verschiedenen Zugangsvoraussetzungen in bestimmte vorhandene Strukturen einpassen, sondern vielmehr bestehende Strukturen so verändern, dass Teilhabe für Alle möglich wird –ganz unabhängig von Geschlecht oder Alter, Herkunft oder Religion, Bildung oder Einkommen, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen Merkmalen.

Auf diese Weise profitieren von einem inklusiven Bildungssystem alle Beteiligten. Zugleich ist es aber ein weiter Weg von den Zielen und Visionen einer inklusiven Gesellschaft hin zu einem Bildungssystem und einer Arbeitswelt, die sich tatsächlich nach dieser Idee neu ausrichten. Fachwissen, praktisches Knowhow, vor allem aber finanzielle und personelle Ressourcen müssen erst noch geschaffen werden. Und obwohl die bildungspolitischen Grundsatzentscheidungen längst getroffen sind, wird über die Umsetzung engagiert gestritten.

Weiterführende Aspekte des Themas und der aktuellen Debatten finden Sie nachfolgend.

Inklusion

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19.11.2018: Verhältnis von sozialer und digitaler Teilhabe

28.09.2018

Mit der Digitalisierung hat sich das soziale Gefüge stark verändert: Neue Möglichkeiten ergeben sich für den kommunikativen Austausch, das Arbeiten und die Beziehungspflege. Für viele vergrößern sich damit auch die soziale Teilhabe und Mitbestimmung. Für andere entstehen neue Barrieren, sozialer Ausschluss oder das bloße Gefühl, abgehängt worden zu sein. Die FUMA Fachstelle Gender NRW veranstaltet für pädagogische Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe eine Fachtagung, die der Frage nachgeht, in welchem Verhältnis soziale und digitale Teilhabe zueinanderstehen.

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Inklusion

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Nachhaltigkeitspreis der EU-Kommission

20.07.2018

Die Europäische Kommission schreibt erstmals einen Europäischen Nachhaltigkeitspreis aus. Er soll den Einsatz und die Kreativität europäischer Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen und Organisationen im Bereich Nachhaltigkeit auszeichnen. In diesem Jahr lautet das Thema des Nachhaltigkeitspreises: „Befähigung der Menschen und Gewährleistung von Inklusion und Gleichheit“. Auch Akteure aus dem Jugendbereich können sich bewerben. Bewerbungsfrist ist der 14.09.2018.

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Broschüren zu „Glücksspiele“ und „Medikamente“ in Leichter Sprache 

04.05.2018

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) hat zwei neue Broschüren in Leichter Sprache veröffentlich. Die beiden Veröffentlichungen „Glücksspiele sind riskant“ und „Medikamente - ab wann sind sie gefährlich?“ beschreiben Risiken und die Folgen des Glücksspielens und der Medikamenteneinnahme und geben Informationen zu Hilfeangeboten.

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Neuer Aufruf: Erasmus+ zur Soziale Inklusion 

13.04.2018

Die Europäische Kommission ruft auf, im Rahmen der Leitaktion 2 Vorschlägen zum Thema „Soziale Eingliederung und gemeinsame Werte: Der Beitrag in den Bereichen allgemeine und berufliche Bildung und Jugend“ einzureichen. Mit der Aktion sollen länderübergreifende Kooperationsprojekte mit dem Schwerpunkt der sozialen Inklusion gefördert werden. Einreichungsfrist ist der 22. Mai 2018. 

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jsa aktuell

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Teilhabe durch leicht verständliche Sprache

23.02.2018

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 162 / 2018

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