Inklusion

Normal ist, dass es Unterschiede gibt. Dieser Satz beschreibt das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Denn dort geht es nicht darum, dass möglichst viele Menschen ein allgemein als normal angesehenes Leben anstreben, sondern dass sie ihre ganz persönlichen Potenziale entfalten können und auf ihre je eigene, spezifische Weise die Möglichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe nutzen. Inklusion will also nicht Menschen mit ganz verschiedenen Zugangsvoraussetzungen in bestimmte vorhandene Strukturen einpassen, sondern vielmehr bestehende Strukturen so verändern, dass Teilhabe für Alle möglich wird –ganz unabhängig von Geschlecht oder Alter, Herkunft oder Religion, Bildung oder Einkommen, von eventuellen Behinderungen oder sonstigen Merkmalen.

Auf diese Weise profitieren von einem inklusiven Bildungssystem alle Beteiligten. Zugleich ist es aber ein weiter Weg von den Zielen und Visionen einer inklusiven Gesellschaft hin zu einem Bildungssystem und einer Arbeitswelt, die sich tatsächlich nach dieser Idee neu ausrichten. Fachwissen, praktisches Knowhow, vor allem aber finanzielle und personelle Ressourcen müssen erst noch geschaffen werden. Und obwohl die bildungspolitischen Grundsatzentscheidungen längst getroffen sind, wird über die Umsetzung engagiert gestritten.

Weiterführende Aspekte des Themas und der aktuellen Debatten finden Sie nachfolgend.

Europa

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Inklusive Jugend- und Bildungsprogramme - Empfehlungen zur Verbesserung der Inklusion in Erasmus+ und im Europäischen Solidaritätskorps

28.02.2020

Erasmus+ und das Europäische Solidaritätskorps (ESK) sind die bekanntesten Programme der Europäischen Union, die sich direkt an ihre Bürger*innen wenden. Aber sind sie wirklich offen für alle Bürger*innen? Gibt es Hürden, die es Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder die weniger Teilhabechancen haben, an diesen Programmen teilzunehmen, erschweren oder sogar unmöglich machen? Die BAG KJS hat zusammen mit einem breiten Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen ein Positionspapier herausgegeben, in dem Verbesserungen für ein inklusiveres Erasmus+-Programm und ein inklusiveres Europäisches Solidaritätskorps für die Programmperiode 2021-2027 gefordert werden.

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Inklusion

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Inklusionspreis NRW 2020 mit Schwerpunkt „Teilhabe durch Digitalisierung“

31.01.2020

Vereine, Initiativen, Netzwerke, freie und öffentliche Träger, Verbände, Bildungseinrichtungen etc. sind aufgerufen, sich mit ihren Projekten, die sich mit der Teilhabe durch Digitalisierung befassen, für den diesjährigen Inklusionspreis zu bewerben. Unter den Projekten werden insgesamt drei Preise vergeben: Der 1. Preis ist mit 5.000 Euro dotiert, der 2. Preis mit 4.000 Euro und der 3. Preis mit 3.000. Darüber hinaus werden Fachpreise mit jeweils 3.000 EUR vergeben in den Kategorien „Arbeit und Qualifizierung“, „Freizeit und Kultur“, „Schulische, außerschulische und frühkindliche Bildung“ und „Barrieren abbauen – Zugänge schaffen“ sowie ein Sonderpreis zum Thema Sport und ein Sonderpreis der NRW-Stiftung zum Thema „Heimat ohne Hindernisse“. Bewerbungsschluss ist der 15. Februar 2020.

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