Erwerbsbeteiligung

Arbeit

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Jungen Erwachsenen mehr Teilhabe ermöglichen

07.08.2020

Die Belange junger Erwachsener werden nach Ansicht des Bundesjugendkuratoriums (BJK) zu wenig politisch berücksichtigt. Und die Corona-Pandemie mache auch hier sehr deutlich klar, dass junge Menschen z.B. durch weniger geschützte Arbeitsplätze und nicht hinreichende soziale Absicherung überproportional unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie leiden. Die Politik sei aufgerufen, umfassend und systematisch die Rahmenbedingungen in den Bereichen Ausbildung, Bildung, Erwerbsarbeit, Familienförderung und Gesundheit daraufhin zu überprüfen, ob sie die aktuellen Herausforderungen und Lebenslagen junger Erwachsener berücksichtigen. Hierfür fordert das BJK in ihrer Stellungnahme eine Enquetekommission „Junge Erwachsene“.

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Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

07.08.2020

Um die Ausbildungsaktivitäten kleiner und mittlerer Unternehmen während der Corona-Pandemie zu fördern, hat die Bundesregierung das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ Anfang August auf den Weg gebracht. Im ersten Schritt erhalten Betriebe, die trotz starker Beeinträchtigung durch die Corona-Pandemie ihr Ausbildungsniveau halten oder erhöhen, Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 bzw. 3.000 Euro. Darüber hinaus erhalten Ausbildungsbetriebe Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn sie Auszubildende und Ausbilder nicht in Kurzarbeit schicken, und Übernahmeprämien, wenn Auszubildende von insolventen Betrieben übernommen werden.

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Branchenspezifischer Rückgang von Ausbildungsplätzen

31.07.2020

Erstmals seit 2013 melden Unternehmen im Juni 2020 deutlich weniger Ausbildungsstellen für das neue Ausbildungsjahr. Dies zeigen Zahlen der KOFA-Kompakt-Studie, in der das Institut der deutschen Wirtschaft Köln die monatlichen Daten der Bundesagentur für Arbeit auswertet. Ein Teil des Rückganges ist durch den konjunkturellen Abschwung des letzten Jahres bedingt, ein anderer Teil auf die Einschränkungen durch die Corona-Krise. Dabei sind die Rückgänge der Ausbildungsstellen je nach Betroffenheit der Branchen durch die Krise unterschiedlich stark. Digitale Rekrutierung und Bildung könnten dazu beitragen, dass die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses in diesem Jahr nicht einbricht und junge Menschen auch in Krisenzeiten in das Berufsleben eintreten können.

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Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

26.06.2020

Das Bundeskabinett hat die Eckpunkte für das Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen, das Ausbildungsbetriebe sowie ausbildenden Einrichtungen in den Gesundheits- und Sozialberufen in dem Ausbildungsjahr 2020/2021 finanziell unterstützen soll. Das Maßnahmenpaket richtet sich an KMU und soll ihnen helfen, ihre bestehenden Ausbildungskapazitäten aufrecht zu erhalten und ggfs. zu erhöhen. Zudem sollen die Zuschüsse dazu beitragen, Ausbildungen temporär kooperativ weiterzuführen, Kurzarbeit bei Auszubildenden zu vermeiden bzw. Übernahmen nach Ausbildungsende zu ermöglichen.  

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Corona

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Auswirkungen von Corona auf den Aufenthalt von ausländischen Arbeitnehmer*innen, Auszubildenden und Studierenden

19.06.2020

Durch den Verlust der Arbeit oder durch Kurzarbeit in Folge der Corona-Pandemie sind nicht-deutsche Staatsangehörige in ganz besonderer Weise betroffen: In bestimmten Fällen droht der Verlust der Aufenthaltserlaubnis und Hilfen zum Lebensunterhalt nach dem SGB II bzw. SGB XII können aufgrund von Leistungsausschlüssen nicht in Anspruch genommen werden. Dies gilt insbesondere für Personen, die über einen Aufenthaltstitel zum Zweck der Ausbildung, des Studiums oder der Erwerbstätigkeit verfügen, in manchen Fällen auch für Personen mit einem Aufenthaltstitel aus humanitären oder familiären Gründen. Das IQ-Netzwerk Integration durch Qualifizierung hat eine Arbeitshilfe erstellt, die einen Überblick gibt zu Fragen, welche Probleme entstehen und wie Aufenthalt und Existenz in dieser Situation gesichert werden können.

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Corona

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Duale Ausbildung auch in der Corona-Krise sichern

03.06.2020

Die Partner in der Allianz für Aus- und Weiterbildung haben Maßnahmen zur Sicherung der dualen Ausbildung vereinbart, damit Auszubildende trotz der Corona-Pandemie ihre Ausbildung fortsetzen und ihre Prüfungen ablegen können. So sollen u.a. diejenigen Betriebe finanziell unterstützt werden, die Auszubildende aus Insolvenzbetrieben übernehmen. Für das kommende Ausbildungsjahr sollen Unternehmen die Vorteile der Verbundausbildung und der Auftragsausbildung stärker nutzen können, um weiterhin Ausbildungsplätze anbieten zu können.

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Arbeit

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New Work: Potentiale nutzen - Stolpersteine vermeiden

03.06.2020

Während der Corona-bedingten Einschränkungen haben Betriebe und Einrichtungen in zuvor nicht gekannter Schnelligkeit Möglichkeiten des mobilen Arbeitens, vor allem im Homeoffice, ausprobiert und umgesetzt. Dabei mussten auch Fragen zu rechtlichen Rahmen­bedingungen beantwortet werden. Die Bertelsmann Stiftung hat noch vor Auftreten der Corona-Pandemie in ihrem Projekt „Zukunft der Arbeit“ in einer Broschüre die wichtigsten Regelungen und Rechtsfragen im Kontext der Arbeitsmethoden von New Work erläutert und nun - mit aktuellen Verweisen auf die Coronakrise - veröffentlicht.

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NRW: ESF-Förderrichtlinie 2014 - 2020 – aktualisierte Fassung

09.04.2020

Träger und Einrichtungen der Jugendsozialarbeit sind auch beteiligt an der Umsetzung ESF-geförderter Programme wie Werkstattjahr oder Teilzeitberufsausbildung. Das MAGS NRW hat die aktualisierte Förderrichtlinie vom 01. April 2020 sowie die Antragsunterlagen für Antragstellende veröffentlicht.

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Arbeit

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Digitale Anwendungen im Home-Office

09.04.2020

Das DRK hat im Zuge vieler Anfragen während der Corona-Pandemie eine Übersicht erstellt, welche Anwendungen, Systeme oder Plattformen für die digitale Zusammenarbeit empfehlenswert sind und welche Eigenschaften sie ausmachen.

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Junge Flüchtlinge

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Jugendliche Flüchtlinge: Ankommen im Alltag

13.03.2020

Trotz umfangreicher Unterstützungsstrukturen im Bildungsbereich gibt es im normalen Lebensalltag vieler geflüchteter Jugendlicher noch diverse Herausforderungen, die das Einleben in der fremden Kultur erschweren, vor allem beim Behördenalltag, bei Wohnen, Mobilität und Gesundheitsversorgung. Das zeigt ein ein aktueller Report des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE). Es zeigt sich, dass neben Schul- und Arbeitswelt auch die lebensweltlichen Aspekte von besonderer Bedeutung sind.

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Arbeit

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Ausbildung von Geflüchteten wird für Klein-und Mittelständler immer attraktiver

13.03.2020

Das bundesweite NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge, das vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gegründet wurde, befragte zum wiederholten Mal seine Mitgliedsunternehmen zum aktuellen Stand der Integration von Geflüchteten. Die Rückmeldungen zeigen, dass sich unter den Geflüchteten auch immer mehr Fachkräfte befinden und dass mittlerweile dreimal so viele Fachkraft- und Führungspositionen mit Geflüchteten besetzt werden wie vor drei Jahren. Gleichzeitig haben die Herausforderungen, die mit der Beschäftigung von Geflüchteten einhergehen, leicht abgenommen.

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Arbeit

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Bildungsgewerkschaft und Evangelische Jugendsozialarbeit zur „Integrierten Ausbildungsberichterstattung“

06.03.2020

Anlässlich der aktuell veröffentlichten Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Integrierten Ausbildungsberichterstattung fordert die GEW und die Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, die Qualität der dualen und vollzeitschulischen Ausbildung zu verbessern. Notwendig sei, die vollzeitschulische Ausbildung im Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialwesen aufzuwerten, die von zunehmend mehr jungen Menschen in den letzten Jahren gewählt wurde. Auch mit Blick auf die zum Teil hohen Abbrecherquoten in bestimmten Ausbildungsberufen müsse Ausbildungsqualität dringend überprüft werden. Wichtig wäre zudem eine Ausbildungsgarantie, damit auch die 2,1 Mio. jungen Erwachsenen zwischen 20 und 34 Jahren ohne Berufsabschluss eine Chance auf einen qualifizierten Abschluss hätten.

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Integration in Bildung und Arbeit

28.02.2020

Im Vergleich zu Geflüchteten, die in früheren Jahren nach Deutschland gekommen sind, verläuft laut eines Berichts des IAB die Integration ins Bildungssystem und in den Arbeitsmarkt von Geflüchteten, die seit 2013 zugewandert sind, deutlich schneller. So geht etwa die Hälfte der Geflüchteten fünf Jahre nach dem Zuzug einer Erwerbstätigkeit nach, davon mehr als 50 Prozent als Fachkraft oder in Tätigkeiten mit höherem Anforderungsniveau. Etwa 23 Prozent der erwachsenen Geflüchteten haben seit ihrem Zuzug eine allgemeinbildende Schule, eine berufliche Bildungseinrichtung, eine Hochschule oder eine Universität besucht.

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Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

28.02.2020

Mit dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, das zum 01.03.2020 in Kraft tritt, will sich Deutschland stärker für Arbeitskräfte aus Drittstaaten öffnen. Ihnen soll die Arbeitsplatzsuche und Visaerteilung erleichtert werden. Der Mediendienst Integration hat die wichtigsten Zahlen und Fakten zum neuen Gesetz zusammengefasst. Das Bundesinnenministerium hat zudem Anwendungshinweise veröffentlicht, die auch Hinweise bzgl. des Aufenthalts zum Zweck der Ausbildung geben.

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Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg in die berufliche Bildung

31.01.2020

Über welchen Zugang in die berufliche Bildung verfügen die seit 2014 über eine Million nach Deutschland Neuzugewanderten im Alter von 16 bis 25 Jahren?  Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat untersucht, was ihrem Zugang zu beruflicher Bildung im Weg steht bzw. was ihn erleichtert. In dem dazu veröffentlichten Policy Brief wird dargestellt, welche Rolle einzelne Faktoren wie etwa Alter, Aufenthaltsstatus, Kenntnis des deutschen Ausbildungssystems und die Ermessensspielräume der jeweiligen Behörden spielen. Die Analyse zeigt, dass der Zugang zu einer Berufsschule, einem Sprachkurs oder einem Betriebspraktikum oft von sog. ‚harten Hürden‘ (Alter, Aufenthaltsstatus, etc.), aber auch von ‚weichen Hürden‘ (Sprachkenntnisse, Wissen um Ausbildungssystem, Wohnsituation etc.) abhängt. Aber auch Spielräume, die Kommunen und Behörden haben, und das Engagement Einzelner, die sich in Bildungsstätten, Ausbildungsbetrieben, Unterkünften, in der Arbeitsvermittlung und andernorts für die Ausbildungsinteressierten einsetzen, entscheiden mit, inwieweit Zugewanderte einen Zugang ohne Umwege ins (Aus-)Bildungssystem erhalten.

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Neue Förderrichtlinie des Programms „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF)

17.01.2020

Überbetriebliche und vergleichbare Berufsbildungsstätten sind aufgerufen, neue Anträge zum Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ beim BIBB einzureichen. Im Rahmen des Programms werden Berufsorientierungskurse für nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete und Zugewanderte mit besonderem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf gefördert. Zu den vergleichbaren Berufsbildungsstätten zählen auch die Berufsbildungswerke (BBW – Einrichtungen zur Rehabilitation junger Menschen) bzw. Einrichtungen, die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung anbieten oder über eine entsprechende Erfahrung in der beruflichen Erstausbildung verfügen (z. B. BaE in der integrativen Form).

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Anhörung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“

17.01.2020

Zunehmend führen private Anbieter Qualifizierungen bzw. Qualifizierungsbausteine in neuen Berufen – insbesondere im Blick auf den IT-Bereich – mit eigenen Systematiken und Zertifizierungen durch, die wie berufsähnliche Abschlüsse erscheinen, aber neben dem bisherigen deutschen Ordnungsrahmen der Berufswege stehen. Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ wollte daher in einer öffentlichen Anhörung klären, wie diese Entwicklungen zu bewerten sind und wie solche Zertifizierungen durch Politik, Verbände und Sozialpartner im Berufsbildungssystem eingeordnet, dokumentiert und auch validiert werden können.

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