Wohnen

Arbeit

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Vermächtnis-Studie 2019

07.06.2019

Welche bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse sollten an die künftigen Generationen weitergeben bzw. weiterempfohlen werden und wovon sollte eher abgeraten werden? Diesen Fragen geht die repräsentative Studie „Das Vermächtnis. Wie wir leben wollen und was wir dafür tun müssen“ nach, die bereits das zweite Mal durchgeführt wurde. Die Ergebnisse geben Aufschluss, wie ist es um den Zusammenhalt in der Gesellschaft bestellt ist, wo die Herausforderungen bei den Themen Arbeit, Wohnen, Liebe, Gesundheit, Kommunikation, Besitz liegen und wo politisches Handeln ansetzen sollte.

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Migration

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Umstrittenes Migrationspaket im Bundestag verabschiedet

07.06.2019

Trotz vieler Proteste zivilgesellschaftlicher Gruppen und Verbänden hat der Bundestag in einer kontrovers geführten Sitzung ein Gesetzespaket verabschiedet, das neben Erleichterungen beim Fachkräftezuzug auch eine deutliche Verschärfung von Abschieberegelungen vorsieht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. hat im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass die nun getroffenen Regelungen eher Verschlechterungen als Verbesserungen für junge Menschen darstellen. Sie appelliert, den jungen Menschen, die nach ihrer Flucht in Deutschland leben und bis auf weiteres nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren, jetzt Perspektiven zu geben. In ihrem Politikbrief fordert sie, Ausbildung statt Abschiebung und damit Sicherheit für junge Menschen und Unternehmen zu schaffen.

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Wohnen

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Zuwander*innen ziehen vor allem in arme Stadtviertel

07.06.2019

Eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zeigt, dass der Anteil von Zuwanderer*innen vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen im Zeitraum von 2014 bis 2017 gestiegen ist. Auffällig ist hierbei, dass die sozialräumliche Spaltung sozialer Gruppen insbesondere in ostdeutschen  und in den mittel- und norddeutschen Großstädten zugenommen hat, während sie in Süddeutschland dagegen leicht zurück gegangen ist. Auch in Städten mit hohem Wohnungsleerstand ist der Anteil der Zuwanderer*innen in den sozial sehr ungünstigen Lagen besonders stark angestiegen.

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Wohnen

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Kurzanalyse 01/2019: Knapp die Hälfte aller im Jahr 2018 erfassten Wohnungslosen in NRW sind junge Menschen unter 30 Jahre

28.06.2019

Die Zahl der erfassten wohnungslosen Personen ist 2018 gegenüber dem Vorjahr um 37,6 Prozent stark gestiegen. Bereits von 2015 auf 2016 stieg die Zahl um 14,6 Prozent sowie von 2016 auf 2017 um 28,9 Prozent. Dies zeigt die vorliegende Kurzanalyse zur Wohnungslosigkeit in NRW, die das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales NRW regelmäßig veröffentlicht. Der Anstieg ist vor allem auf die Gruppe der anerkannten Asylbewerber*innen zurückzuführen, die auf einem angespannten Wohnungsmarkt keinen bezahlbaren Wohnraum finden und beispielsweise in (Not-)Unterkünften untergebracht werden müssen. 19,2 Prozent der Wohnungslosen waren unter 18 Jahre alt. In dieser Altersgruppe ist die Zahl der erfassten wohnungslosen Personen überdurchschnittlich gestiegen. Unverändert geblieben ist mit 27,9 Prozent dagegen die Zahl der wohnungslosen Personen im jungen Erwachsenenalter (18 bis unter 30 Jahre).

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Wohnen

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Handreichung „Wohnungsnotfallhilfen im SGB II“

06.09.2019

Nicht nur Jobcenter haben regelmäßig mit wohnungslosen und von Wohnungslosigkeit bedrohten Menschen zu tun, sondern auch Fachkräfte der Jugendsozialarbeit erfahren immer wieder von prekären Wohnverhältnissen junger Menschen und unterstützen sie bei der Lösungsfindung. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW hat eine Handreichung herausgeben, die vor allem Mitarbeiter*innen der Jobcenter in ihrer Arbeit unterstützen soll. Auch für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit ist diese Publikation eine übersichtliche Zusammenfassung wichtiger Aspekte für die Gruppe der jungen U25.

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Arbeit

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Ungleiche Teilhabechancen in Deutschland

06.09.2019

Auch wenn Deutschland von den Stärken seiner unterschiedlichen Regionen mit ihren strukturellen Eigenheiten profitiert, stellen die teils erhebliche Differenzen in den gesellschaftlichen Teilhabechancen je nach Wohnort für die Bewohner*innen und für die gesellschaftliche Entwicklung ein Risiko dar. Menschen und Unternehmen in strukturschwachen Gebieten leiden dabei in vielfältiger Weise unter unzureichenden Bedingungen. Die Bundesregierung hat sich als Ziel gesetzt, für „gleichwertige Lebensverhältnisse“ in allen Teilen des Landes zu sorgen, und hat im Sommer 2018 eine Kommission eingesetzt, die Handlungsempfehlungen mit Blick auf die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen und den demografischen Wandel in Deutschland entwickeln soll. Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat aktuell einen Teilhabeatlas für Deutschland veröffentlicht, der Daten zu verschiedenen Indikatoren gesellschaftlicher Teilhabe in allen 401 Landkreisen und kreisfreien Städte zusammengetragen hat. Ergänzt werden diese Angaben durch Einschätzungen der Bedingungen, für die Bewohner*innen in unterschiedlichen Regionen befragt wurden.

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