Migrationssensible und rassismuskritische Kompetenz in der Jugendsozialarbeit

Projektansatz

Das Projekt basiert auf einem migrationssensiblen und rassismuskritischen Ansatz. Migrationssensibles Handeln beschäftigt sich mit politischen und rechtlichen Strukturen sowie gesellschaftlichen Verhältnissen, um die Lebenswelten von Menschen mit Migrationsgeschichte zu verstehen und ist damit Teil eines rassismuskritischen Ansatzes. Es ermöglicht einen (selbst-)reflexiven Umgang mit Rassismus und einer Migrationssensibilität, in der Kultur eine mögliche Kategorie der Identitätsbildung unter vielen sein kann. Das Projekt versucht, eine rassismuskritische Praxis in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit zu fördern. Rassismuskritik als eine Haltung und als eine Praxis sucht nach Veränderungsperspektiven und alternativen Selbstverständnissen und Handlungsweisen, von denen weniger Gewalt ausgeht. Zur ausfühlichen Projektbeschreibung gelangen Sie hier.

Projektaktivitäten

Im Rahmen des Projekt werden drei Einrichtungen der Jugendsozialarbeit exemplarisch begleitet und dabei unterstützt, migrationssensible Praxis zu erproben. Hierfür setzen sich Mitarbeiter_innen und Jugendliche bzw. junge Erwachsene mit dem Thema Rassismus auseinander. Im Vordergrund stehen bei den Jugendlichen insbesondere der Austausch und das Empowerment in geschützten Raumen. Bei den Mitarbeiter_innen soll die eigenen Reflexion im Umgang mit dem Thema und die Entwicklung von Handlungsstrategien gefördert werden. Dazu werden Interviews geführt und gemeinsam Handlungskonzepte entwickelt. 

Darüber hinaus bietet die LAG KJS NRW allen Interessierten Fachveranstaltungen zu unterschiedlichen Schwerpunkten an. Eine Übersicht erhalten Sie am Ende dieser Seite.

Projektergebnisse

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen

13./14.11.2017: Fortbildung "Rassismus und Sprache"

12.12.2017: Rassismus in der Praxis der Jugendsozialarbeit

14.-15.03.2018: Der Anti-Bias-Ansatz mit Blick auf Flucht und Migration

seit 06/2018: Arbeitsgruppe "Rassismuskritische Kompetenz in der Jugendsozialarbeit"

 

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