Alle aktuellen Informationen

Arbeit

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Neue Förderrichtlinie des Programms „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ (BOF)

17.01.2020

Überbetriebliche und vergleichbare Berufsbildungsstätten sind aufgerufen, neue Anträge zum Programm „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ beim BIBB einzureichen. Im Rahmen des Programms werden Berufsorientierungskurse für nicht mehr schulpflichtige Geflüchtete und Zugewanderte mit besonderem Förder- und Sprachunterstützungsbedarf gefördert. Zu den vergleichbaren Berufsbildungsstätten zählen auch die Berufsbildungswerke (BBW – Einrichtungen zur Rehabilitation junger Menschen) bzw. Einrichtungen, die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung anbieten oder über eine entsprechende Erfahrung in der beruflichen Erstausbildung verfügen (z. B. BaE in der integrativen Form).

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Jugendhilfe

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Abschlussbericht des Dialogprozesses „Mitreden – Mitgestalten. Die Zukunft der Kinder- und Jugendhilfe“

17.01.2020

Im November 2018 startete der Dialog- und Beteiligungsprozess, durch den die Fachwelt in die Modernisierung des Kinder- und Jugendhilferechts schon vor dem Gesetzgebungsprozess mit einbezogen werden sollte. Am Ende ist nun der Abschlussbericht veröffentlicht worden, der das Meinungsbild nachzeichnet, das im Rahmen des Beteiligungsprozesses gewonnen werden konnte. Dieser soll nun die Grundlage für nachfolgende Auswertungen und Entscheidungen sein, die für die Erarbeitung eines Gesetzentwurfs zur Modernisierung der Kinder- und Jugendhilfe notwendig sind.

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Arbeit

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Anhörung der Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“

17.01.2020

Zunehmend führen private Anbieter Qualifizierungen bzw. Qualifizierungsbausteine in neuen Berufen – insbesondere im Blick auf den IT-Bereich – mit eigenen Systematiken und Zertifizierungen durch, die wie berufsähnliche Abschlüsse erscheinen, aber neben dem bisherigen deutschen Ordnungsrahmen der Berufswege stehen. Die Enquete-Kommission „Berufliche Bildung in der digitalen Arbeitswelt“ wollte daher in einer öffentlichen Anhörung klären, wie diese Entwicklungen zu bewerten sind und wie solche Zertifizierungen durch Politik, Verbände und Sozialpartner im Berufsbildungssystem eingeordnet, dokumentiert und auch validiert werden können.

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Jugendberufshilfe

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Ausbildungsprogramm NRW 2020 - Aufruf gestartet

17.01.2020

Mit dem 'Ausbildungsprogramm NRW' fördert die Landesregierung seit 2018 zusätzliche Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen in Regionen, in denen eine ungünstige Bewerbermarktlage herrscht. Für den dritten Durchgang können Bildungsträger nun ihre Interessenbekundungen bis zum 07.02.2020 bei den zuständigen Regionalagenturen einreichen.

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Europa

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Mehr Möglichkeiten im Programm AusbildungWeltweit

17.01.2020

Die neue Förderrichtlinie für das Programm AusbildungWeltweit eröffnet mehr Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt während der Ausbildung. Neu ist unter anderem, dass nun auch Berufsschulen Antragssteller sein und Auslandsaufenthalte von jungen Menschen in schulischer beruflicher Erstausbildung gefördert werden können. Voraussetzung ist, dass die Aufenthalte betrieblich bzw. praxisorientiert ausgerichtet sein müssen. Zudem können auch Ausbildungsbetriebe, die keine juristischen Personen sind, für ihre Auszubildenden Anträge stellen. Dazu zählen vor allem die freien Berufe.

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Straffälligkeit

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Soziale Arbeit als Verhältnisarbeit

17.01.2020

Unter dem Banner von Prävention werden in der Sozialen Arbeit meist Maßnahmen und Trainings angeboten, die das Handeln von Individuen, meist Jugendlichen und jungen Erwachsenen, beeinflussen und verändern sollen, um deviantes, insbesondere delinquentes Verhalten zu verhindern. Die Angebote zielen insbesondere auf eine Veränderung des Wissens und Verhaltens von Individuen ab, lassen meist jedoch die sozialen Verhältnisse und Konflikte als verdeckten Ursache für abweichendes Verhalten unberücksichtigt. In einem Beitrag in der Zeitschrift forum kriminalprävention plädieren die Autor*innen dafür, nicht bei der Fokussierung auf Verhaltensänderungen stehen zu bleiben, sondern das Verhalten der Adressant*innen als Bewältigungsstrategien und als Produkt struktureller Ungleichheiten zu verstehen. Ihre Forderung lautet: Soziale Arbeit muss stärker politisch verstanden werden - sie muss Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen üben (politisch sein) und sich sozialpolitisch engagieren (politisch handeln), um auf eine Veränderung der sozialen Lebensverhältnisse abzuzielen. Sie sollte sich für eine Sozialpolitik einsetzen, die Menschen nicht marginalisiert und zu Problemfällen macht, sondern ihnen die Chance gibt, eigene Interessen zu vertreten und auszuhandeln.

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Digitalisierung

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Gefährdungsatlas

17.01.2020

Kinder und Jugendliche nutzen heute oft und vielfältige digitale Medien, bei denen sie jedoch immer wieder auch vielfältigen Gefährdungen ausgesetzt sind. Der Kinder- und Jugendmedienschutz muss die sich immer wieder ändernden Anforderungen aufgreifen und den sich daraus ergebenden staatlichen Schutzauftrag weiterentwickeln. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat nun einen Gefährdungsatlas herausgegeben, der zum einen die Nutzungsrealität von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf digitale Medien darstellt und 35 Gefährdungsphänomene systematisch darstellt. Die Publikation enthält darüber hinaus auch eine juristische Einordnung des Kinder- und Jugendmedienschutzes sowie der erhobenen Gefährdungsphänomene zwischen Verfassungs- und Völkerrecht, insbesondere hinsichtlich der in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen festgeschriebenen Rechte auf Schutz, Befähigung und Teilhabe.

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Bildung

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Neuerscheinung: Recht vor Gnade - Bedeutung von Menschenrechtsentscheidungen für die diskriminierungskritische (Soziale) Arbeit

17.01.2020

Diskriminierungen entgegenzuwirken, ist nicht nur Aufgabe der Sozialen Arbeit. Zahlreiche Urteile von Gerichten und Entscheidungen von EU und UN-Gremien haben Menschen, die sich beschwert und geklagt haben, zu ihrem Recht verholfen. Damit haben sie Standards gesetzt, denen auch jedes einzelne Land verpflichtend ist. Die Publikation „Recht vor Gnade“ bereitet 20 Fälle zu Entscheidungen nationaler und internationaler Gerichte/ Gremien im Kontext von Menschen- und Grundrechtsverletzungen auf. Dabei wird die Bedeutung dieser Urteile für die Praxis diskriminierungskritischer (Sozialer) Arbeit herausgestellt, z.B. im Zusammenhang mit Racial Profiling oder Diskriminierungen beim Zugang zu Wohnen, Arbeit oder Dienstleistungen. Es bietet eine Handlungsorientierung für Praktiker*innen der Antidiskriminierungs- und Empowermentarbeit und bestärkt sie darin, sich auf diese Fälle in ihren eigenen fachlichen Auseinandersetzungen zu berufen oder eigene Fälle der (strategischen) Prozessführung anzustreben.

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Armut

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06.02.2020: „Wenn Kinderarmut erwachsen wird – Ergebnisse der AWO/ISS Langzeitstudie“

17.01.2020

Was bedeutet es, als Kinder und Jugendlicher in Armut aufzuwachsen? Und welche Folgen hat dies auf das spätere Leben? Die AWO hat vor mehr als 20 Jahren eine empirische Landzeitstudie in Auftrag gegeben, die die Lebensverläufe von mehreren hundert Kindern vom sechsten Lebensjahr bis nun zum 25. bzw. 26 Lebensjahr zu mehreren Zeitpunkten untersucht hat. Anhand von 205 Biographien kann nun nachgezeichnet werden, wie sich Aufwachsen in Armut auf das Leben der Kinder bis zum Erwachsenenalter ausgewirkt hat. Um diese Ergebnisse vorzustellen und über Lösungen zu Überwindung von Kinder- und Jugendarmut zu diskutieren, lädt die AWO nach Bochum zu einer Fachtagung ein.

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Jugendhilfe

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12.03.2020: Rechtsextremismus, Neue Rechte und Rechtspopulismus in den Arbeitsfeldern der Sozialen Arbeit

17.01.2020

Seit einigen Jahren ist in Deutschland wie in ganz Europa ein Erstarken rechter Positionen zu beobachten. Weil Soziale Arbeit immer in gesellschaftliche Entwicklungen eingebunden ist und aus diesen hervorgeht, stellt sich die Frage, ob sich auch im sozialen Bereich bereits Angebote oder Einflussnahmen der Neuen Rechten finden. Die TH Köln veranstaltet eine Fachtagung, auf der die Ergebnisse zweier Studien vorgestellt werden, die erstmals systematisch Einflussnahmen der neuen Rechten auf die Soziale Arbeit bzw. die Arbeit der Mobilen Beratungen gegen Rechtsextremismus untersuchen. Anschließend sollen die Konsequenzen für die Soziale Arbeit diskutiert werden. Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit aus der Praxis und den Hochschulen.

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