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17.09.2018-27.09.2019: Weiterbildung: Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft

06.07.2018

Deutschland ist ein Einwanderungsland. Vor diesem Hintergrund werden migrationsgesellschaftliche und rassismuskritische Perspektiven zu einem wichtigen Bestandteil der Sozialen Arbeit. Diese bedürfen spezifischer fach- und bezugswissenschaftlicher Grundlagen.  Die KatHO NRW bietet hierfür in Zusammenarbeit mit der BAG KJS und der IN VIA Akademie Paderborn die Weiterbildung “Soziale Arbeit in der Migrationsgesellschaft” an. In sechs Modulen können Fach‐ und Leitungskräfte, die in unterschiedlichen Handlungsfeldern des Sozial- und Gesundheitswesens mit und für Menschen mit Migrationshintergrund tätig sind, ein breites Spektrum an Wissen und Erkenntnissen erwerben und neue Konzepte erarbeiten. Anmeldeschluss ist der 27.07.2018.

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Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt

15.06.2018

Ethnische Diskriminierung auf dem deutschen Arbeitsmarkt variiert je nach Herkunftsland stark, auch unter Bewerber*innen, die in Deutschland geboren sind. Viele junge Menschen mit Migrationshintergrund, deren Eltern etwa aus europäischen oder ostasiatischen Ländern stammen, haben kaum Nachteile. Dagegen sind die Chancen für Menschen mit Wurzeln in Afrika oder in muslimischen Ländern weitaus schlechter. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher*innen in einer aktuellen Studie des Wissenschaftszentrums Berlin, die detailliert für 34 Herkunftsländer die Ursachen von Diskriminierung untersucht haben. Als Hauptgrund für ethnische Diskriminierung nennen die Autoren u.a. kulturelle Distanz, die zur Ablehnung führt. 

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Ankommen in Nordrhein-Westfalen

15.06.2018

Um Geflüchteten noch gezielter Unterstützung bei der Orientierung vor Ort zu geben, hat das Integrationsministerium die Webplattform “Ankommen.nrw“  aktualisiert. Interessierte erhalten wesentliche Informationen über wichtige Anlaufstellen für die erste Orientierung sowie über Themen, wie Beratung und Begleitung. Außerdem werden wichtige Begriffe aus dem Alltag erläutert und auf weitere Informationsquellen hingewiesen. Auch Helfer*innen, Familienangehörige, Verwandte oder Bekannte können sich informieren, wie sie unterstützen können. Die Informationen steht in Deutsch, Englisch, Französisch, Tigrinisch, Arabisch und Dari zur Verfügung. 

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28.05.2018: Eröffnung „Virtuelles Migrationsmuseum“ 

18.05.2018

Ende Mai eröffnet das Virtuelle Migrationsmuseum. DOMiD, das Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland, hat zusammen mit der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) dieses einzigartige Projekt realisiert. Im Virtuellen Migrationsmuseum durchlaufen die Besucher_innen animierte Straßenszenen und Gebäude und setzen sich mit inszenierten Objekten der Migrationsgeschichte auseinander. Das digitale Lernangebot umfasst Arbeits-, Zwangs- und Binnenmigration sowie neue Formen der Mobilität und führt von der Vergangenheit in die Gegenwart.  

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Förderung von Integrationsprojekten in 2019

04.05.2018

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) fördert im Auftrag des Bundesinnen- und des Bundesjugendministeriums zusätzlich zu den gesetzlichen Integrationsangeboten sozialräumliche Projekte zur gesellschaftlichen und sozialen Integration von Zuwander*innen. Projekte werden hier insbesondere zu den Themenschwerpunkten Werte, Vorurteile, Koordination in der Integrationsarbeit, Identitätsbildung und Teilhabe gefördert. Die erste Antragsfrist für den insgesamt zweistufigen Prozess ist der 15.06.2018.

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Nigerianische Frauen sind Opfer von Gewalt und Zwangsprostitution 

09.03.2018

Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März macht der Frauenfachverband IN VIA auf die menschenverachtenden Lebensbedingungen von nigerianischen Mädchen und Frauen in Nigeria und auch in Deutschland aufmerksam und fordert sofortige Maßnahmen. Um sie als Zwangsprostituierte zu missbrauchen, werden die Mädchen und Frauen mit falschen Versprechungen nach Deutschland oder in andere europäischen Länder gelockt. In dem Glauben, durch eine Arbeit in Deutschland die Familien mitversorgen zu können, machen die Frauen für die Reise horrende Schulden. Auch ihren Familien wird Gewalt angedroht, falls die Betroffenen nicht gehorchen. Diejenigen Frauen, die sich entschließen, gegen die Menschenhändler/-innen auszusagen und anschließend in ihr Heimatland zurückkehren müssen, sind weiterhin großer Gefahr ausgesetzt. Deshalb muss ihnen über eine Ausnahmeregelung im Zuwanderungsgesetz eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland eingeräumt werden, fordert IN VIA.

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Fördermittel in der Flüchtlingshilfe. Was gebraucht wird – was ankommt

02.03.2018

Im Zuge der Zuwanderung von Geflüchteten wurden viele Förderprogramme aufgelegt, die Initiativen von Ehrenamtlichen unterstützen. Im Rahmen einer Studie hat das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung jetzt festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 Prozent nehmen überhaupt keine Mittel in Anspruch obwohl etwa 90 Prozent angeben, Finanzmittel zu benötigen. Grund hierfür ist vor allem, dass die privaten Initiativen die Anforderungen der Fördermittelgeber nicht erfüllen können. Die öffentlichen Mittel werden vor allem von schon etablierten Vereinen oder Verbänden in Anspruch genommen. Die Studie gibt ebenfalls Empfehlungen, wie Hürden in den Programmen reduziert werden können.

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Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit

02.03.2018

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert wieder ein- oder mehrtägige Multiplikatorenschulungen für Vereine und Organisationen der Integrationsarbeit, in denen Ehrenamtliche tätig sind. Einen besonderen Schwerpunkt setzt das BAMF dabei auf die Unterstützung von Migrantenorganisationen, die selbst Integrationsmaßnahmen durchführen möchten und hierzu noch Qualifizierungsbedarf haben.

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NRW setzt neue Akzente beim Landesprogramm KOMM-AN

16.02.2018

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit insgesamt 13,4 Mio. Euro in diesem Jahr wieder Kommunen und Träger der Freien Wohlfahrtspflege im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN. Mit dem Programm wird Flüchtlingen Orientierung, Unterstützung und Hilfe in ihrem neuen sozialen Umfeld angeboten. 2018 wird die ehrenamtliche Unterstützung nun für alle Neuzugewanderten gefördert.

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Ankommen nach der Flucht

02.02.2018

Um die Unterstützung und Hilfen für junge Geflüchtete in Deutschland weiterzuentwickeln, hat das DJI eine Studie durchgeführt, bei der über 100 junge Geflüchtete zu ihren Lebenslagen befragt wurden. Die sehr heterogene Gruppe von Jugendlichen gaben sowohl Auskunft zu ihren familiären Kontexten und Bildungserfahrungen im Herkunftsland sowie zu ihren Erfahrungen und den Lebensbedingungen in Deutschland. Hierbei werden die Bereiche  Wohnen, Bildung, Gesundheit, soziale Beziehungen, Verfahren und Diskriminierungserfahrungen vertieft behandelt. 

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„Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?“ Diskriminierungserfahrungen und phänotypische Differenz in Deutschland

19.01.2018

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat mithilfe von Daten des Integrationsbarometers untersucht, wie Zugewanderte Benachteiligung subjektiv wahrnehmen. Die Untersuchung analysierte Formen und Felder von Diskriminierung und den Zusammenhang von Diskriminierung und phänotypischer Differenz. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Menschen, deren Äußeres auf eine Zuwanderungsgeschichte hinweist, sich weitaus häufiger diskriminiert fühlen als Zugewanderte, die sich von ihrem Erscheinungsbild nicht von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden. Weiter werden Unterschiede zwischen den Herkunftsgruppen sowie Angehörigen unterschiedlicher Religionen analysiert.

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