Migration

Migration

Teaser I

Nigerianische Frauen sind Opfer von Gewalt und Zwangsprostitution 

09.03.2018

Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März macht der Frauenfachverband IN VIA auf die menschenverachtenden Lebensbedingungen von nigerianischen Mädchen und Frauen in Nigeria und auch in Deutschland aufmerksam und fordert sofortige Maßnahmen. Um sie als Zwangsprostituierte zu missbrauchen, werden die Mädchen und Frauen mit falschen Versprechungen nach Deutschland oder in andere europäischen Länder gelockt. In dem Glauben, durch eine Arbeit in Deutschland die Familien mitversorgen zu können, machen die Frauen für die Reise horrende Schulden. Auch ihren Familien wird Gewalt angedroht, falls die Betroffenen nicht gehorchen. Diejenigen Frauen, die sich entschließen, gegen die Menschenhändler/-innen auszusagen und anschließend in ihr Heimatland zurückkehren müssen, sind weiterhin großer Gefahr ausgesetzt. Deshalb muss ihnen über eine Ausnahmeregelung im Zuwanderungsgesetz eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland eingeräumt werden, fordert IN VIA.

mehr

Migration

Teaser I

Fördermittel in der Flüchtlingshilfe. Was gebraucht wird – was ankommt

02.03.2018

Im Zuge der Zuwanderung von Geflüchteten wurden viele Förderprogramme aufgelegt, die Initiativen von Ehrenamtlichen unterstützen. Im Rahmen einer Studie hat das Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung jetzt festgestellt, dass nicht alle Initiativen von den Fördermitteln profitieren können. 37 Prozent nehmen überhaupt keine Mittel in Anspruch obwohl etwa 90 Prozent angeben, Finanzmittel zu benötigen. Grund hierfür ist vor allem, dass die privaten Initiativen die Anforderungen der Fördermittelgeber nicht erfüllen können. Die öffentlichen Mittel werden vor allem von schon etablierten Vereinen oder Verbänden in Anspruch genommen. Die Studie gibt ebenfalls Empfehlungen, wie Hürden in den Programmen reduziert werden können.

mehr

Migration

Teaser I

Multiplikatorenschulungen in der Integrationsarbeit

02.03.2018

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge fördert wieder ein- oder mehrtägige Multiplikatorenschulungen für Vereine und Organisationen der Integrationsarbeit, in denen Ehrenamtliche tätig sind. Einen besonderen Schwerpunkt setzt das BAMF dabei auf die Unterstützung von Migrantenorganisationen, die selbst Integrationsmaßnahmen durchführen möchten und hierzu noch Qualifizierungsbedarf haben.

mehr

Migration

Teaser I

NRW setzt neue Akzente beim Landesprogramm KOMM-AN

16.02.2018

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit insgesamt 13,4 Mio. Euro in diesem Jahr wieder Kommunen und Träger der Freien Wohlfahrtspflege im Rahmen des Landesprogramms KOMM-AN. Mit dem Programm wird Flüchtlingen Orientierung, Unterstützung und Hilfe in ihrem neuen sozialen Umfeld angeboten. 2018 wird die ehrenamtliche Unterstützung nun für alle Neuzugewanderten gefördert.

mehr

Migration

Teaser I

Ankommen nach der Flucht

02.02.2018

Um die Unterstützung und Hilfen für junge Geflüchtete in Deutschland weiterzuentwickeln, hat das DJI eine Studie durchgeführt, bei der über 100 junge Geflüchtete zu ihren Lebenslagen befragt wurden. Die sehr heterogene Gruppe von Jugendlichen gaben sowohl Auskunft zu ihren familiären Kontexten und Bildungserfahrungen im Herkunftsland sowie zu ihren Erfahrungen und den Lebensbedingungen in Deutschland. Hierbei werden die Bereiche  Wohnen, Bildung, Gesundheit, soziale Beziehungen, Verfahren und Diskriminierungserfahrungen vertieft behandelt. 

mehr

Migration

Teaser I

„Wo kommen Sie eigentlich ursprünglich her?“ Diskriminierungserfahrungen und phänotypische Differenz in Deutschland

19.01.2018

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration hat mithilfe von Daten des Integrationsbarometers untersucht, wie Zugewanderte Benachteiligung subjektiv wahrnehmen. Die Untersuchung analysierte Formen und Felder von Diskriminierung und den Zusammenhang von Diskriminierung und phänotypischer Differenz. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Menschen, deren Äußeres auf eine Zuwanderungsgeschichte hinweist, sich weitaus häufiger diskriminiert fühlen als Zugewanderte, die sich von ihrem Erscheinungsbild nicht von der Mehrheitsbevölkerung unterscheiden. Weiter werden Unterschiede zwischen den Herkunftsgruppen sowie Angehörigen unterschiedlicher Religionen analysiert.

mehr

VOILA_REP_ID=C1257E3C:004B74CC