Migration

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„Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige!“ - Eine migrationspädagogische Stellungnahme

26.03.2019

Die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot des Kopftuchs „im öffentlichen Raum vor allem in Ausbildungsinstitutionen für alle minderjährigen Mädchen“, wie sie Terre des Femmes in dem Aufruf „Den Kopf frei haben!“ mit prominenter Unterstützung verbreitet, stellt einen starken Eingriff in die Selbstbestimmung junger Menschen dar, führt zu weiteren Eingriffen in ihre Lebensbedingungen und Teilhabechancen und legitimiert die schon bestehende Diskriminierung kopftuchtragender Musliminnen. Das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik bezieht dagegen mit der Unterstützung von über 100 Erstunterzeichnenden von Universitäten, Hochschulen und Institutionen der Bildung und Sozialen Arbeit deutlich Position und will mit dieser Stellungnahme der Debatte auch eine fachliche Grundlage geben. Auch die LAG KJS NRW unterstützt diese Stellungnahme.

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Integration in Nordrhein-Westfalen

15.03.2019

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) führt regelmäßig wissenschaftliche Studien zu Entwicklungen im Bereich der Integration und Migration durch. Die erste Sonderauswertung des Integrationsbarometers für 2018 hat Ergebnisse zu subjektiven Integrationsindikatoren der Menschen Nordrhein-Westfalens vorgelegt. Danach bewerten Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte das Integrationsklima überwiegend positiv. 85 Prozent der befragten Menschen mit Migrationsgeschichte äußern zudem ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsempfinden zu Nordrhein-Westfalen; lediglich fünf Prozent identifizieren sich in keiner Weise mit dem Bundesland. Beim Zugehörigkeitsgefühl zur Heimatstadt unterscheiden sich die Befragten mit Migrationsgeschichte (87 Prozent) kaum von den Befragten ohne Migrationsgeschichte (88 Prozent).

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Handreichung zu Diskriminierungsschutz für Geflüchtete 

01.03.2019

Auch wenn der Schutz des Lebens und die Rechte des einzelnen Menschen in Deutschland relativ gesichert sind, gibt es dennoch viele Bereiche, in denen Menschen Schutz oder Hilfe nicht oder nur eingeschränkt gewährt wird. Zudem ist der Diskriminierungsschutz in Deutschland lückenhaft und zu wenig wirksam. Strukturelle Diskriminierungen in Beruf, Alltag und beim Zugang zu Wohnraum und der Schutz vor Diskriminierung durch staatliches Handeln, zum Beispiel in Verwaltung, Gesundheit, Polizei und Justiz bedürfen dringend der Verbesserung. Der Paritätische Landesverband NRW hat gemeinsam mit ARIC NRW e.V. eine Expertise zum Thema „Diskriminierungsschutz für Geflüchtete“ herausgegeben, die Beratungsstellen anhand von Beispielen unterstützen soll, die Rechtslage von Diskriminierungen einzuschätzen und rechtssicher reagieren zu können. 

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OECD: „Integration von Zuwanderern: Indikatoren 2018“

18.01.2019

Wie gut Migrant*innen und ihre Kinder in den Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft integriert sind, wie erfolgreich sie das Bildungssystem durchlaufen und wie die Bilanz der Integrationsbemühungen der vergangenen zehn Jahren aussieht, hat die OECD für die europäischen Länder untersucht. Dabei kommt sie für Deutschland zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Migrationsgeschichte und ihre Kinder heute in Deutschland wirtschaftlich und sozial deutlich besser integriert sind als noch vor zehn Jahren. Dies gilt sowohl für die Erwerbssituation, den Bildungserfolg und das Armutsrisiko als auch für die Erfahrung von Diskriminierung. Dennoch weist die Studie auf Handlungsbedarfe hin wie z.B. bei der Förderung von Geringqualifizierten und deren Kindern sowie von Frauen.

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