Jugendwohnen

Jugendwohnen

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Jugendwohnen für alle Auszubildenden erhalten

05.05.2017

Am 12. April 2017 wurde der Entwurf der Bundesregierung zur Reform des SGB VIII (Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen) vorgelegt. Im Vergleich zur bisherigen Regelung beschränkt dieser Entwurf die Hilfen des Jugendwohnens nach § 13 (3) SGB VIII auf jene jungen Menschen, deren „Ausbildung nicht durch Maßnahmen und Programme anderer Träger und Organisationen sichergestellt wird“. Diese neue Regelung würde bedeuten, dass Schülerinnen und Schüler, Teilnehmende in Maßnahmen der Arbeitsagenturen und Jobcenter sowie minderjährige und junge volljährige Auszubildende mit Bedarf nach sozialpädagogisch begleitetem Wohnen von diesem Angebot ausgeschlossen wären. Die BAG KJS kritisiert in einem Appell diese Neuformulierung des § 13 (3) SGB VIII und fordert, von kurzfristigen gesetzlichen Veränderungen Abstand zu nehmen und die bewährten Angebote des Jugendwohnens nicht zu gefährden.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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31.05.2017: „Integration, Diversität, Disparität – Herausforderungen für die Jugendsozialarbeit“

24.03.2017

Geflüchtete müssen sich in der Gesellschaft nicht nur orientieren, sie erleben auch immer wieder Diskriminierungen. Diese Diskriminierungserfahrungen teilen sie mit den hier schon länger lebenden Zuwanderern. Die Jugendsozialarbeit steht vor der Herausforderung,  beide – in sich heterogenen – Zielgruppen in den Blick bei ihren Integrationsangeboten zu nehmen und sich der Frage von Vielfalt zu stellen. Fachkräfte aus der Praxis und Multiplikator_innen von Landes- und Bundesebene sind eingeladen zu einer Fachtagung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, in der durch den fachlichen  trägergruppenübergreifenden Dialog Impulse für die fachliche Weiterentwicklung der Jugendsozialarbeit entstehen sollen.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Forderungspapier der Katholischen Jugendsozialarbeit NRW zur Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen

17.03.2017

Die LAG KJS NRW veröffentlicht anlässlich der nordrhein-westfälischen Landtagswahl im Mai 2017 politische Forderungen. Diese wurden in einer breiten Abstimmung mit der Mitgliederversammlung, den Fachkonferenzen und Diözesan-Arbeitsgemeinschaften diskutiert und entwickelt.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Allen jungen Menschen Teilhabe ermöglichen

24.02.2017

Ein wesentliches Ziel der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft ist es, allen jungen Menschen Teilhabe zu ermöglichen und Jugendarmut zu verhindern. Die BAG KJS hat zum Bundestagswahljahr ein Grundlagenpapier herausgegeben, das in den unterschiedlichen Feldern wie Bildung, Arbeit, Integration und soziale Sicherung notwendige Verbesserungen anmahnt.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Wandzeitungen - Praktische Hilfestellung für Demokratiearbeit vor Ort

24.02.2017

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zu verschiedenen Themen wie Rassismus, Homophobie, Antiziganismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit entsprechende Wandzeitungen erstellt, die für die Präventionsarbeit eine Hilfestellung sein können. In diesen wird mit Illustrationen erläutert, wie z.B. Rassismus oder Homophobie aussehen kann. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben, mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf bestimmte Vorurteile aufgezeigt. Die Wandzeitungen eignen sich für das Büro, Vereinsheim oder den Besprechungsraum.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Mobile Beratung NRW gegen Rechtsextremismus

17.02.2017

Die Zahl rechtsmotivierter Taten hat in den letzten Jahren massiv zugenommen. Daher hat die Landesregierung im Rahmen ihres Handlungskonzeptes gegen Rechtsextremismus und Rassismus NRW fünf Einrichtungen der mobilen Beratung in Nordrhein-Westfalen eingerichtet. Diese haben die Aufgabe, Einzelpersonen, aber auch Vereine, Verbände und Institutionen im Umgang mit rechtsextremen Erscheinungsformen zu beraten. Gleichzeitig bieten sie ihre Expertise zum Thema sowie umfangreiche Recherche und Analyse an.

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Jugendhilfe

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Verwaltungsgerichtsurteil zur Unterbringung im betreuten Jugendwohnen nach § 13, 3 SGB VIII

27.01.2017

Das Verwaltungsgericht München hat im Rahmen einer einstweiligen Anordnung ein Jugendamt verpflichtet, den Aufenthalt eines jungen volljährigen Asylbewerbers weiterhin im betreuten Jugendwohnen im Sinne von § 13 Abs. 3 SGB VIII zu bewilligen. Der Antragsteller wollte nach erfolgreichem Hauptschulabschluss auch die mittlere Reife anstreben und während dieser Zeit im Jugendwohnen verbleiben. Das Jugendamt wollte jedoch die Hilfe nicht mehr weiterführen, wenn der Antragsteller nicht eine ihm angebotene Ausbildung zum Bäcker annehme. Das Verwaltungsgericht sah darin aber eine nicht fehlerfreie Ermessensausübung.

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