Unzureichende Bildungschancen

Bildung

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Ausschreibung Dieter Baacke Preis 2020

13.03.2020

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte medienpädagogische Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Der Dieter Baacke Preis 2019 wird in sechs Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000,- EUR dotiert sind. Das Thema des Sonderpreises lautet in diesem Jahr „Speak out & connect – Digitale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2020.

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Arbeit

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Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg in die berufliche Bildung

31.01.2020

Über welchen Zugang in die berufliche Bildung verfügen die seit 2014 über eine Million nach Deutschland Neuzugewanderten im Alter von 16 bis 25 Jahren?  Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat untersucht, was ihrem Zugang zu beruflicher Bildung im Weg steht bzw. was ihn erleichtert. In dem dazu veröffentlichten Policy Brief wird dargestellt, welche Rolle einzelne Faktoren wie etwa Alter, Aufenthaltsstatus, Kenntnis des deutschen Ausbildungssystems und die Ermessensspielräume der jeweiligen Behörden spielen. Die Analyse zeigt, dass der Zugang zu einer Berufsschule, einem Sprachkurs oder einem Betriebspraktikum oft von sog. ‚harten Hürden‘ (Alter, Aufenthaltsstatus, etc.), aber auch von ‚weichen Hürden‘ (Sprachkenntnisse, Wissen um Ausbildungssystem, Wohnsituation etc.) abhängt. Aber auch Spielräume, die Kommunen und Behörden haben, und das Engagement Einzelner, die sich in Bildungsstätten, Ausbildungsbetrieben, Unterkünften, in der Arbeitsvermittlung und andernorts für die Ausbildungsinteressierten einsetzen, entscheiden mit, inwieweit Zugewanderte einen Zugang ohne Umwege ins (Aus-)Bildungssystem erhalten.

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Bildung

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BAföG: Finanzielle Studienförderung für Zugewanderte

31.01.2020

Durch das Bundesausbildungs­förderungs­gesetz (BAföG) können auch Zugewanderte während ihres Studiums finanziell gefördert werden. Für diejenigen, die im Ausland schon einmal studiert oder sogar einen Abschluss erworben haben, kann der Zugang zur Förderung jedoch schwierig sein - sogar dann, wenn sie die deutsche Staats­angehörig­keit haben. Die Ämter für Ausbildungs­förderung verweigern in der Praxis hin und wieder die Förderung, auch wenn entsprechende Gerichts­urteile eine gegenteilige Auffassung vertreten. Prof. Dr. Matthias Knuth (Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen) hat einen Ratgeber verfasst, der Betroffene über ihre Rechte informieren soll, so dass sie abschätzen können, ob eine Chance auf finanzielle Studien­förderung besteht.

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Bildung

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Online-Kurs für Jugendliche zu Künstlicher Intelligenz

31.01.2020

Künstliche Intelligenzen verändern bereits heute schon den Alltag und werden die Gesellschaft in vielen Bereichen weiter transformieren. Um die Technologie und die verschiedenen Anwendungsszenarien besser verstehen und einordnen zu können, hat IJAB im Rahmen des Projekts WebDays einen Online-Kurs für Jugendliche entwickelt, der dazu einlädt, hinter die „Kulissen“ dieser KI-Systeme zu schauen. In dem Kurs geht es u.a. um Fragen wie: Sind Maschinen wirklich so intelligent? Können sie Schuld haben? Und wie viel Platz wollen wir ihnen in unserem Leben einräumen? Der Online-Kurs ist kostenlos, offen für alle ab 14 Jahren und geht insgesamt 4 Wochen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer*innen zudem ein Zertifikat.

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Bildung

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Neuerscheinung: Recht vor Gnade - Bedeutung von Menschenrechtsentscheidungen für die diskriminierungskritische (Soziale) Arbeit

17.01.2020

Diskriminierungen entgegenzuwirken, ist nicht nur Aufgabe der Sozialen Arbeit. Zahlreiche Urteile von Gerichten und Entscheidungen von EU und UN-Gremien haben Menschen, die sich beschwert und geklagt haben, zu ihrem Recht verholfen. Damit haben sie Standards gesetzt, denen auch jedes einzelne Land verpflichtend ist. Die Publikation „Recht vor Gnade“ bereitet 20 Fälle zu Entscheidungen nationaler und internationaler Gerichte/ Gremien im Kontext von Menschen- und Grundrechtsverletzungen auf. Dabei wird die Bedeutung dieser Urteile für die Praxis diskriminierungskritischer (Sozialer) Arbeit herausgestellt, z.B. im Zusammenhang mit Racial Profiling oder Diskriminierungen beim Zugang zu Wohnen, Arbeit oder Dienstleistungen. Es bietet eine Handlungsorientierung für Praktiker*innen der Antidiskriminierungs- und Empowermentarbeit und bestärkt sie darin, sich auf diese Fälle in ihren eigenen fachlichen Auseinandersetzungen zu berufen oder eigene Fälle der (strategischen) Prozessführung anzustreben.

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