Unzureichende Bildungschancen

Corona

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JuCo 2: Erfahrungen von jungen Menschen mit den Corona-Maßnahmen

13.11.2020

Der Forschungsverbund 'Kindheit – Jugend – Familie in der Corona-Zeit' der Universitäten Hildesheim und Frankfurt laden Jugendliche ab 15 Jahren und junge Erwachsene ein, an der bundesweiten Umfrage JuCo 2 teilzunehmen. Junge Menschen sollen schildern, wie es ihnen nach mehr als sechs Monaten mit den Corona-Maßnahmen geht, was sich verändert hat und welche Meinung sie dazu haben. Die Fragen stehen auch in einfacher Sprache zur Verfügung. Bereits im 1. Halbjahr wurde die erste Befragung JuCo mit über 5.000 Befragten ausgewertet. 

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Bildung

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JIM-Studie 2020: Erste Ergebnisse zum Medienumgang und Homeschooling in Corona-Zeiten

13.11.2020

Die Corona-bedingten Einschränkungen hatten im Frühjahr für die meisten Kinder- und Jugendlichen vor allem Lernen auf Distanz zur Folge. In einer Befragung aus dem Sommer im Rahmen der Studienreihe Jugend, Information, Medien (JIM), kurz JIM-Studie, gaben 69 Prozent der befragten Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren an, nur zeitweise in der Schule zu lernen, 16 Prozent waren ausschließlich zu Hause im Homeschooling und 12 Prozent jeden Tag in der Schule. Den digitalen Schulunterricht insgesamt bewerteten die Meisten im Mittelfeld: Jeweils etwa ein Drittel der Befragten gibt die Schulnoten 2 oder 3. 20 Prozent kommt allerdings weniger gut mit der Situation zurecht. Auch im Blick auf die Gesundheit ihrer Angehörigen und Freunde sowie auf ihre persönliche Zukunft macht sich ein großer Teil der jungen Menschen Sorgen.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Diskriminierung erkennen und entgegenwirken

26.10.2020

Menschenfeindliche Einstellungen und diskriminierendes Verhalten treten zunehmend offen auch in Berufsschulen und Betrieben auf. Lehrer*innen werden mit der Frage konfrontiert, wie sie die Situation einschätzen und ab wann und in welcher Form sie eingreifen sollen. Das Projekt „CLIO“ ist eine Strategische Partnerschaft zur Prävention und zum Umgang mit Rechtsextremismus an Berufsschulen, das Lehrerkräfte unterstützen möchte, Diskriminierung zu erkennen und entgegenzuwirken. Dazu werden Bildungsmaterialien wie eine App, ein Podcast und ein Blended-Learning-Training entwickelt, die teilweise jetzt schon zur Verfügung stehen.

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Digitalisierung

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02.12.2020: Bildung.Geht.Online - Mehr als Etherpad, Kahoot und Mentimeter

26.10.2020

Der Begriff „digitale Bildung“ ist zu Recht umstritten. Aber spätestens seit der Covid-19-Pandemie und ihren Folgen für die Bildungslandschaft ist klar, dass Kommunikation und Inhaltsvermittlung auch online funktionieren müssen – und können! Dazu gibt es mittlerweile eine ganze Reihe nützlicher digitaler Werkzeuge, die als Apps oder Web-Dienste helfen können, Unterricht oder (kollegiale) Zusammenarbeit effektiv und effizient zu gestalten. Zahlreiche digitale Helfer können dazu beitragen, Online- und Präsenz-Lernen miteinander zu verbinden. Aber was finde ich wo? Wo muss ich mich anmelden? Welche Apps taugen etwas? Und wie ging das nochmal gleich …? Die LAG KJS NRW bietet eine Online-Fortbildung für Fachkräfte der Jugendsozialarbeit in NRW an, in der ein Überblick gegeben wird über didaktische Formate und ausgewählte Tools.

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Bildung

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In Deutschland als Zugewanderte*r studieren

02.10.2020

Die Plattform „Studieren in Deutschland“ stellt in verschiedenen Sprachen Informationen zum Studiensystem, den Voraussetzungen, dem Ablauf und Fördermöglichkeiten dar. Auch Geflüchtete erhalten in Deutsch und Englisch für ihre Situation relevante Hinweise und Erläuterungen. Hinzugefügt wurden Informationen zu Fernstudienmöglichkeiten für Geflüchtete, die insbesondere unter den Corona-Einschränkungen besondere Relevanz erhalten haben.

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Politische Bildung

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„Rassismuskritische politische Bildung vs. neutrale politische Bildung? Politische Bildung in rassistischen Gesellschaftsverhältnissen"

18.09.2020

Immer wieder versuchen rechtspopulistische Akteur*innen oder Parteien den Eindruck zu vermitteln, Lehrer*innen an Schulen oder politische Bildner*innen hätten politisch neutral zu sein. Auch viele Akteur*innen selbst haben diese Überzeugung. Doch weder das im sogenannten ‚Beutelsbacher Konsens‘ verankerte Kontroversitätsgebot noch das Überwältigungsverbot begründen eine ‚Neutralität‘ oder Toleranz gegenüber menschenfeindlichen oder demokratieverachtenden Äußerungen. Im Gegenteil: Kontroverse Positionen können nur so lange als gleichberechtigte Stimmen im demokratischen Diskurs anerkannt werden, wie sie mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Einklang stehen. Verletzende Äußerungen und rassistische Haltungen dürfen nicht nur, sondern müssen von Lehrkräften wie auch in der Bildungsarbeit mit jungen Menschen Tätigen als antidemokratisch kritisiert werden. Im Rahmen einer Fachveranstaltung des Programms „Respect Coaches“ am 09.09.2020 hat Prof. Dr. Karim Fereidooni zu diesem Thema einen Vortrag gehalten, der als Aufzeichnung zur Verfügung steht.

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Bildung

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Koalitionsausschuss einigt sich auf bundesweite digitale Bildungsplattform

04.09.2020

Im Rahmen einer digitalen Bildungsoffensive beabsichtigt die Regierungskoalition, Lehrkräfte mit digitalen Endgeräten auszustatten und eine bundesweite Bildungsplattform aufzubauen, die einen geschützten und qualitätsgesicherten Raum für hochwertige digitale Lehrinhalte, für die Durchführung von Unterricht und Konferenzen, für die Kommunikation sowie für Prüfungen und Prüfungsnachweise ermöglichen soll. Dafür möchte sie 500 Mio. Euro zur Verfügung stellen. Diese Plattform soll zugänglich sein für alle Bildungsbereiche wie etwa der Erwachsenbildung, der Weiterbildung, der beruflichen Bildung und der schulischen Bildung. Zudem werden Bildungskompetenzzentren gegründet, die wissenschaftliche und praktische methodisch-didaktische Kompetenz vernetzen und verfügbar machen und die den Schulen Unterstützung bei der Medienplanung sowie bei der Schulentwicklung und Personalentwicklung zur Verfügung stellen.

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Bildung

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Längeres gemeinsames Lernen macht einen Unterschied

04.09.2020

Seit mehreren Jahren haben einige Bundesländer die traditionelle Dreigliedrigkeit von Hauptschule, Realschule und Gymnasium um neue integrierte und kooperative Schulformen erweitert. Andere Länder haben die Haupt- und Realschule durch integrierte und kooperative Schulformen ersetzt. Doch wie wirkt sich ein längeres gemeinsames Lernen auf leistungsstarke bzw. auf leistungsschwache Schüler*innen aus?  In einer Studie wurde die Leistungsentwicklung der nicht gymnasialen Schülerschaft zwischen zwei Gruppen von Bundesländern ausgewertet: solchen, in denen es weiterhin ab der 4. Klasse separate Haupt- und Realschulen gibt, und solchen, in denen diese Bildungsgänge in einer Schulform zusammengefasst wurden und nicht gymnasiale Schüler*innen länger gemeinsam lernen, bevor sie dem Haupt- oder Realschulzweig zugewiesen werden. Die Ergebnisse zeigen eindeutig: Leistungsschwache Schüler*innen profitieren, wenn sie zwei weitere Jahre gemeinsam lernen, anstatt auf Haupt- und Realschulen aufgeteilt zu werden. Dies geht allerdings nicht zulasten ihrer leistungsstärkeren Mitschüler*innen.

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Bildung

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Kostenlose Workshops gegen Desinformation und Hass

14.08.2020

Wie kann jede*r zu weniger Hass und Desinformation im Netz beitragen? Bis zum 3. Oktober stellt die Bürgerakademie für Kommunikation, ein gemeinsames Projekt von CORRECTIV und dem Reporter-Forum, Anti-Hatespeech- und Faktencheck-Workshops kostenlos zur Verfügung. Ziel der Bürgerakademie ist es, Medienkompetenz und kommunikatives Handwerk für jede*n zugänglich zu machen, um bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe zu stärken.

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Arbeit

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Jungen Erwachsenen mehr Teilhabe ermöglichen

07.08.2020

Die Belange junger Erwachsener werden nach Ansicht des Bundesjugendkuratoriums (BJK) zu wenig politisch berücksichtigt. Und die Corona-Pandemie mache auch hier sehr deutlich klar, dass junge Menschen z.B. durch weniger geschützte Arbeitsplätze und nicht hinreichende soziale Absicherung überproportional unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie leiden. Die Politik sei aufgerufen, umfassend und systematisch die Rahmenbedingungen in den Bereichen Ausbildung, Bildung, Erwerbsarbeit, Familienförderung und Gesundheit daraufhin zu überprüfen, ob sie die aktuellen Herausforderungen und Lebenslagen junger Erwachsener berücksichtigen. Hierfür fordert das BJK in ihrer Stellungnahme eine Enquetekommission „Junge Erwachsene“.

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Junge Flüchtlinge

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Landesweite Umsetzung von „Fit für mehr“

31.07.2020

Das Angebot „Fit für mehr', das das Schulministerium 2017 als Modellprojekt im Regierungsbezirk Köln ins Leben gerufen hat, soll laut Schulministerin Gebauer ab dem kommenden Schuljahr 2020/21 auf alle anderen Regierungsbezirke ausgeweitet werden. Es richtet sich an Flüchtlinge im Alter von 16 bis 25 Jahren, die bisher noch keine Möglichkeiten hatten, in ein anderes Angebot einzumünden und steht unabhängig von ihrer Schulpflicht und Bleibeperspektive in Deutschland zur Verfügung. „Fit für Mehr“ ist ein zusätzliches Angebot an den Berufskollegs, das die Schulen freiwillig je nach ihren Kapazitäten anbieten können. Als Vorklasse vermittelt das Programm innerhalb eines Jahres Kompetenzen im sprachlichen, kulturellen und politisch-gesellschaftlichen Bereich und kann als Vorbereitung für die Internationale Förderklasse oder eine Ausbildung am Berufskolleg bzw. eine Berufsausbildung genutzt werden.

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Corona

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Corona und die Schule

31.07.2020

Die Corona-Pandemie hat das Leben und Lernen in der Schule verändert und wird voraussichtlich den Regelbetrieb auch im neuen Schuljahr erheblich einschränken. Ein Beiheft der Zeitschrift „Die Deutsche Schule“ trägt zum einen Ergebnisse aus Erhebungen im Frühjahr 2020 zusammen, die die Herausforderungen des Lernens auf Distanz für Schüler*innen, Eltern und pädagogischem Personal beschreiben. Zum anderen fassen die Beiträge die Anforderungen und Empfehlungen für die Gestaltung des Unterrichts zusammen, wenn der schulische Betrieb noch länger andauernden eingeschränkt sein sollte. Besondere Aufmerksamkeit legen die Autor*innen dabei auf bildungsbenachteiligte Schüler*innen und solche mit speziellem Förderbedarf.

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Bildung

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Digitalisierung in der Bildung neu denken

10.07.2020

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 189 / 2020

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Bildung

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Auswirkungen der „Corona-Krise“ auf die duale Berufsausbildung

26.06.2020

In einer neuen Studie untersucht das BIBB anhand einer Szenarien-Analyse, welchen Einfluss die Corona-bedingten wirtschaftlichen Entwicklungen auf den Ausbildungsmarkt haben könnten und welche Risiken, Konsequenzen und Handlungsmöglichkeiten sich daraus uns seiner Sicht ergeben. Für Jugendliche mit Hauptschulabschluss sieht die Studie schlechtere Perspektiven als für Studienberechtigte, da erstere weniger Optionen für alternative Ausbildungswege hätten. Hier müssten Wege gefunden werden, wie die erfolgreiche Suche nach einer betrieblichen Berufsausbildung für Jugendliche ohne und mit Hauptschulabschluss unterstützt werden kann.

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Bildung

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Nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020“

26.06.2020

Mit Blick auf die zentralen Ergebnisse des Nationalen Bildungsberichts fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. die politischen und gesellschaftlichen Akteure auf, sich nachhaltig und wirkungsvoll für den Abbau ungleicher Bildungschancen einzusetzen. In ihrer Pressemitteilung weist sie darauf hin, dass trotz der Fortschritte in der Bildungsbeteiligung und der Durchlässigkeit des Bildungssystems weiterhin ein Teil der Jugendlichen keine fairen Bildungschancen hat. So hat sich der Anteil der Jugendlichen, die die Schule ohne mindestens einen Hauptschulabschluss verlassen, in den letzten Jahren stetig auf 6,8 Prozent (2018) erhöht. Nur 30 Prozent von ihnen gelingt der direkte Einstieg in eine duale oder vollzeitschulische Ausbildung. Jugendliche mit Migrationsgeschichte haben unabhängig von ihrem Schulabschluss weiterhin grundsätzlich viel geringere Chancen auf eine vollqualifizierende Ausbildung. Auch die digitale Ausstattung im Bildungswesen erweist sich als vollkommen unzureichend. Sowohl junge Menschen in armen Familien als auch viele Schulen selbst haben Schwierigkeiten, den unvorbereiteten Umstieg auf Fernunterricht zu bewältigen. Die Kluft zwischen Schüler*innen, die den Fernunterricht während der Pandemie meistern können und denjenigen, die weiter abgehängt werden, vergrößert sich stetig. Insgesamt gelingt es, so die BAF KJS, im deutschen Bildungssystem nicht, den kausalen Zusammenhang zwischen (sozialer) Herkunft und Bildungserfolg aufzulösen.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Schul- und Unterrichtsbetrieb in Corona-Zeiten und zum Schuljahresstart 2020/2021

26.06.2020

Durch die Corona-Pandemie sind auch die Schulen, die für Kinder und Jugendliche der Ort ist, an dem ihr Recht auf Bildung verwirklicht, ihre demokratische, moralische und geistige Entwicklung gefördert und ein wichtiger Teil der Erziehungsarbeit stattfindet, beeinträchtigt. Das Schulministerium NRW hat nun für die Schulen und die (außer-)schulischen Partner mit Vorgaben und Hinweisen dargelegt, unter welchen Rahmenbedingungen die Beschulung, Förderung und Erziehung aktuell und für das kommende Schuljahr stattfinden kann. Neben den Vorgaben zur Beschulung während der Präsenzphasen legt das Ministerium dar, welche Maßnahmen für das Lernen auf Distanz unterstützt und entwickelt werden, inwieweit Unterstützungsangebote für lernschwache und abschlussgefährdete Schüler*innen weiterhin ermöglicht werden sollen, wie die berufliche Orientierung im Rahmen von KAoA durchgeführt werden kann und wie schulische Bildungsgänge ggfs. Einbrüche auf dem Ausbildungsmarkt auffangen können.

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Bildung

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Trotz Bildungserfolgen haben junge Migrant*innen immer noch viele Nachteile

19.06.2020

Das DJI untersucht in seinem Kinder- und Jugendmigrationsreport 2020 das Aufwachsen von unter 25-Jährigen mit Migrationshintergrund in Deutschland. In dieser Gruppe gehören etwa drei Viertel der zweiten und dritten Migrationsgruppe an, während nur gut ein Viertel selbst nach Deutschland zugewandert ist. Während für viele Neuzugewanderte geringe Kenntnisse der deutschen Sprache und des hiesigen Kita-, Schul- und Ausbildungssystems zunächst große Hürden darstellen, hat ein Großteil der zweiten und dritten Generation zunehmend Erfolg in Schule und Ausbildung. Doch auch sie haben weiterhin noch viele Nachteile gegenüber jungen Menschen ohne Migrationshintergrund.

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Bildung

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Medienpädagogische Handreichung zu Verschwörungsmythen

19.06.2020

Während der Coronavirus-Pandemie haben sich Verschwörungsmythen in den Sozialen Medien plötzlich deutlich stärker verbreitet und sind sichtbarer geworden. Viele Menschen, darunter auch Jugendliche, stoßen bei der Suche nach Informationen immer wieder auf diese Erzählungen. Doch welche Botschaften stecken dahinter, auf welchen (rassistischen) Welt- und Menschenbildern basieren diese Mythen und welche Akteure verbreiten sie? Der Verein Mediale Pfade hat eine Handreichung erstellt, in der aus medienpädagogischer Perspektive erläutert wird, was Verschwörungsmythen sind, was sie gefährlich macht und welche Akteure sie erfinden und missbrauchen. Sie soll pädagogische Fachkräfte dabei unterstützen, mit jungen Menschen die Auseinandersetzung zu diesem Thema konstruktiv zu führen.

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Bildung

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Berufsbildungsbericht 2020

15.05.2020

Auch wenn im vergangenen Ausbildungsjahr etwas mehr Auszubildende insbesondere in schulische Ausbildungsgänge münden konnten, blieb die Zahl der unversorgte Bewerber*innen weiterhin auf hohem Niveau bestehen. In der Bewertung des Berufsbildungsberichts im Rahmen der Veröffentlichung fokussieren sich die unterschiedlichen Akteure wie die Beauftragten der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer*innen und der Länder weniger auf den Blick auf das vergangene Ausbildungsjahr, sondern betonen die aktuellen Herausforderungen, die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie zu minimieren und den Ausbildungsmarkt zu stabilisieren.

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Corona

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COVID-19 und aktuelle Herausforderungen in Schule und Bildung

08.05.2020

Durch die Schulschließungen ab Mitte März ist das schulische Lernen ins häusliche Umfeld verlagert worden. Diese Umstellung stellt für alle Schulen und besonders für Eltern und Schüler*innen eine große Herausforderung. Bereits kurze Zeit nach der Schulschließung führte ein Kooperationsverbund von Wissenschaftler*innen eine Umfrage zu den Erfahrungen der Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz durch. Erkennbar wurde, dass ein nicht kleiner Teil der Schüler*innen kaum am Bildungsangebot partizipierten. Eine der Empfehlungen der Expert*innen lautet daher, dass besondere Aufmerksamkeit bei der Wiederöffnung der Schulen vor allem den Schüler*innen zukommen sollte, bei denen in den letzten Wochen eine deutliche Distanz zum Lernen und den pädagogischen Fachkräften deutlich geworden ist. Erste Ergebnisse und eine Online-Veröffentlichung stehen bereits jetzt zur Verfügung.

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Bildung

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Schulcomputer für alle! Beratungsangebot der AWO-Mittelrhein

08.05.2020

In der Zeit der Beschulung zuhause sind vor allem diejenigen Kinder und Jugendliche in ihren Lernchancen beeinträchtigt, die nicht über eine digitale Ausstattung im Elternhaus verfügen. Die AWO Mittelrhein bietet daher für Menschen im Sozialleistungsbezug juristische Hilfe und Beratung zur Kostenübernahme digitaler Ausstattung an.

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Corona

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Umgang mit exzessiver Mediennutzung und Langeweile

08.05.2020

Nicht alle Kinder und Jugendliche kommen mit den Einschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie gut zurecht: Langeweile bzw. exzessiver Medienkonsum sind prägend für ihren Alltag. Die g!nko Stiftung für Prävention hat für Jugendliche zwei Filme erstellt, die in dieser Situation aufklären und unterstützen sollen.

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Bildung

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Ausschreibung Dieter Baacke Preis 2020

13.03.2020

Mit dem Dieter Baacke Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte medienpädagogische Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit in Deutschland aus. Der Dieter Baacke Preis 2019 wird in sechs Kategorien vergeben, die jeweils mit 2.000,- EUR dotiert sind. Das Thema des Sonderpreises lautet in diesem Jahr „Speak out & connect – Digitale Beteiligung von Kindern und Jugendlichen“. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2020.

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Arbeit

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Zugang per Zufallsprinzip? Neuzugewanderte auf dem Weg in die berufliche Bildung

31.01.2020

Über welchen Zugang in die berufliche Bildung verfügen die seit 2014 über eine Million nach Deutschland Neuzugewanderten im Alter von 16 bis 25 Jahren?  Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) hat untersucht, was ihrem Zugang zu beruflicher Bildung im Weg steht bzw. was ihn erleichtert. In dem dazu veröffentlichten Policy Brief wird dargestellt, welche Rolle einzelne Faktoren wie etwa Alter, Aufenthaltsstatus, Kenntnis des deutschen Ausbildungssystems und die Ermessensspielräume der jeweiligen Behörden spielen. Die Analyse zeigt, dass der Zugang zu einer Berufsschule, einem Sprachkurs oder einem Betriebspraktikum oft von sog. ‚harten Hürden‘ (Alter, Aufenthaltsstatus, etc.), aber auch von ‚weichen Hürden‘ (Sprachkenntnisse, Wissen um Ausbildungssystem, Wohnsituation etc.) abhängt. Aber auch Spielräume, die Kommunen und Behörden haben, und das Engagement Einzelner, die sich in Bildungsstätten, Ausbildungsbetrieben, Unterkünften, in der Arbeitsvermittlung und andernorts für die Ausbildungsinteressierten einsetzen, entscheiden mit, inwieweit Zugewanderte einen Zugang ohne Umwege ins (Aus-)Bildungssystem erhalten.

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Bildung

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BAföG: Finanzielle Studienförderung für Zugewanderte

31.01.2020

Durch das Bundesausbildungs­förderungs­gesetz (BAföG) können auch Zugewanderte während ihres Studiums finanziell gefördert werden. Für diejenigen, die im Ausland schon einmal studiert oder sogar einen Abschluss erworben haben, kann der Zugang zur Förderung jedoch schwierig sein - sogar dann, wenn sie die deutsche Staats­angehörig­keit haben. Die Ämter für Ausbildungs­förderung verweigern in der Praxis hin und wieder die Förderung, auch wenn entsprechende Gerichts­urteile eine gegenteilige Auffassung vertreten. Prof. Dr. Matthias Knuth (Institut für Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen) hat einen Ratgeber verfasst, der Betroffene über ihre Rechte informieren soll, so dass sie abschätzen können, ob eine Chance auf finanzielle Studien­förderung besteht.

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Bildung

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Online-Kurs für Jugendliche zu Künstlicher Intelligenz

31.01.2020

Künstliche Intelligenzen verändern bereits heute schon den Alltag und werden die Gesellschaft in vielen Bereichen weiter transformieren. Um die Technologie und die verschiedenen Anwendungsszenarien besser verstehen und einordnen zu können, hat IJAB im Rahmen des Projekts WebDays einen Online-Kurs für Jugendliche entwickelt, der dazu einlädt, hinter die „Kulissen“ dieser KI-Systeme zu schauen. In dem Kurs geht es u.a. um Fragen wie: Sind Maschinen wirklich so intelligent? Können sie Schuld haben? Und wie viel Platz wollen wir ihnen in unserem Leben einräumen? Der Online-Kurs ist kostenlos, offen für alle ab 14 Jahren und geht insgesamt 4 Wochen. Der Einstieg ist jederzeit möglich. Am Ende des Kurses erhalten die Teilnehmer*innen zudem ein Zertifikat.

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Bildung

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Neuerscheinung: Recht vor Gnade - Bedeutung von Menschenrechtsentscheidungen für die diskriminierungskritische (Soziale) Arbeit

17.01.2020

Diskriminierungen entgegenzuwirken, ist nicht nur Aufgabe der Sozialen Arbeit. Zahlreiche Urteile von Gerichten und Entscheidungen von EU und UN-Gremien haben Menschen, die sich beschwert und geklagt haben, zu ihrem Recht verholfen. Damit haben sie Standards gesetzt, denen auch jedes einzelne Land verpflichtend ist. Die Publikation „Recht vor Gnade“ bereitet 20 Fälle zu Entscheidungen nationaler und internationaler Gerichte/ Gremien im Kontext von Menschen- und Grundrechtsverletzungen auf. Dabei wird die Bedeutung dieser Urteile für die Praxis diskriminierungskritischer (Sozialer) Arbeit herausgestellt, z.B. im Zusammenhang mit Racial Profiling oder Diskriminierungen beim Zugang zu Wohnen, Arbeit oder Dienstleistungen. Es bietet eine Handlungsorientierung für Praktiker*innen der Antidiskriminierungs- und Empowermentarbeit und bestärkt sie darin, sich auf diese Fälle in ihren eigenen fachlichen Auseinandersetzungen zu berufen oder eigene Fälle der (strategischen) Prozessführung anzustreben.

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