Abwehr in der rassismuskritischen Bildungsarbeit

Rassismuskritik

Das Forschungsprojekt „ABRAKA – Abwehrreaktionen in der rassismuskritischen Bildungsarbeit“ untersucht die Herausforderungen und Potenziale rassismuskritischer Bildungsarbeit in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen, dass Abwehrreaktionen wie Verleugnung, Widerstand oder Täter-Opfer-Umkehr regelmäßig Bestandteil solcher Bildungsprozesse sind und durch strukturelle sowie institutionelle Bedingungen geprägt werden. Die Auseinandersetzung mit Rassismus kann bei Teilnehmenden starke Emotionen, Irritationen und Kontroversen auslösen, wodurch Bildungsprozesse erschwert werden können. Abwehr kann dabei sowohl zu Blockaden, Abwertungen und Abbrüchen führen als auch – bei geeigneter pädagogischer Begleitung – eine vertiefte Reflexion und Veränderung ermöglichen. Die Studie untersucht deshalb, welche Dynamiken Abwehrreaktionen bestimmen und welche Strategien Bildungspraktiker*innen entwickeln, um konstruktiv mit ihnen umzugehen. Ziel ist es, bestehende Handlungsmöglichkeiten sichtbar zu machen und Empfehlungen für eine nachhaltige rassismuskritische und menschenrechtsorientierte Bildungsarbeit zu entwickeln.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Instituts für Menschenrechte unter:
https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/publikationen/detail/abwehr-in-der-rassismuskritischen-bildungsarbeit

 

Quelle: Institut für Menschenrechte

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