Die Initiative „VoiceUp! – Was bewegt junge Menschen in Deutschland?“ der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung hat 1.500 repräsentativ ausgewählte Jugendliche zu ihrer Sicht auf die gesellschaftlichen Verhältnisse und ihre Forderungen an die Politik befragt. Die Studie zeigt, dass sich viele junge Menschen in politischen Debatten – etwa zur Wehr- oder Sozialdienstpflicht – nicht ausreichend berücksichtigt fühlen und mehr Beteiligung einfordern. Viele junge Menschen wünschen sich deutlich mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt, fühlen sich jedoch oft nicht zugehörig und erleben politische Diskussionen als zunehmend schwierig. Ein großer Teil von ihnen empfindet Einschränkungen in der Meinungsfreiheit, insbesondere bei sensiblen Themen und in öffentlichen oder digitalen Räumen. Zudem berichten viele über Belastungen durch soziale Ungleichheit. Die Jugendlichen formulieren klare politische Forderungen, darunter mehr Demokratieförderung, ein Wahlrecht ab 16 und verbindliche Mitspracherechte in politischen Gremien. Die Ergebnisse sind besonders relevant, weil junge Menschen in Deutschland eine demografische Minderheit darstellen und ihre Interessen im politischen Prozess häufig unterrepräsentiert sind. VoiceUp! möchte deshalb junge Stimmen stärken und zu mehr Generationengerechtigkeit beitragen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Initiative VoiceUp! unter:
https://voiceup-dkjs.de/ergebnisse/bericht-online-befragung-2025/
Quelle: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung