Das dritte Dialogforum des LVR im Jahr 2026 widmet sich dem Thema, wie rechtsextreme und rechtspopulistische Akteur*innen soziale Fragen und Armut politisch aufgreifen und instrumentalisieren. Ausgangspunkt sind gesellschaftliche Herausforderungen wie steigende Lebenshaltungskosten, Wohnungsnot, prekäre Beschäftigung und wachsende soziale Ungleichheit. Dabei wird untersucht, wie die extreme Rechte diese Problemlagen nutzt, um Ängste zu verstärken und Einfluss zu gewinnen. Gleichzeitig werden soziale Themen häufig mit rassistischen, ausgrenzenden und demokratiefeindlichen Narrativen verknüpft. Im Dialogforum wird analysiert, welche Strategien dabei eingesetzt werden und welche Folgen dies für Betroffene, soziale Einrichtungen und die Gesellschaft hat. Zudem werden Handlungsmöglichkeiten für Fachkräfte, Institutionen und Zivilgesellschaft diskutiert, um demokratische und solidarische Antworten auf soziale Ungleichheit zu stärken.
Zeit: 11.00 – 12.30 Uhr
Anmeldung per E-Mail an: kinderarmut@lvr.de
Quelle: LVR