SVR-Jahresgutachten 2026 zum Thema "Wohnen in der Migrationsgesellschaft"

Wohnen

Das Jahresgutachten 2026 des Sachverständigenrats für Integration und Migration zeigt, dass Zugewanderte und rassistisch markierte Menschen besonders stark unter dem angespannten Wohnungsmarkt leiden. Menschen mit Migrationshintergrund leben seltener im Wohneigentum, verfügen häufiger über zu wenig Wohnraum und sind überdurchschnittlich von Wohnungslosigkeit betroffen. Zudem weisen Studien auf Diskriminierung bei der Wohnungssuche sowie auf schlechtere Wohnbedingungen und unsichere Mietverhältnisse hin. Während die ethnische Segregation in Deutschland vergleichsweise gering bleibt, nimmt die soziale Segregation deutlich zu, sodass sich Armut und Zuwanderung zunehmend in bestimmten Quartieren konzentrieren. Der Sachverständigenrat empfiehlt deshalb unter anderem den Ausbau des Wohnungsangebots, stärkere Maßnahmen gegen Diskriminierung, mehr sozialen Wohnungsbau sowie gezielte Investitionen in benachteiligte Stadtteile. Darüber hinaus fordert das Gutachten bessere Bildungs- und Teilhabechancen für Kinder und Jugendliche, eine integrationsförderliche Unterbringung Geflüchteter und mehr Unterstützung für internationale Fachkräfte bei der Wohnungssuche.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Sachverständigenrat für Integration und Migration unter:
https://www.svr-migration.de/publikationen/jahresgutachten/2026/

 

Quelle: Sachverständigenrat für Integration und Migration

VOILA_REP_ID=C1257E3C:004B74CC