Der nationale Diskriminierungs- und Rassismusmonitor (NaDiRa) zeigt, dass eine rassismuskritische Perspektive notwendig ist, um gerechte Teilhabe für benachteiligte Gruppen zu gewährleisten. Der Monitor untersucht systematisch die Ursachen, das Ausmaß und die Folgen von Diskriminierung und Rassismus. Eine repräsentative Befragung von 21.000 Personen im Jahr 2022 diente zur Erfassung von Einstellungen und Erfahrungen in Deutschland. Die Analysen zeigen, dass ein Armutsrisiko stärker mit rassistischen Markierungen als nur mit Migrationshintergrund zusammenhängt. Der Bericht offenbart, dass hohe Bildung und Erwerbstätigkeit rassistisch markierte Menschen nicht gleichermaßen vor Armut schützen und dass der Besitz der deutschen Staatsbürgerschaft das Armutsrisiko senken kann.
Weitere Informationen und den Kurzbericht erhalten Sie auf der Webseite des NaDiRa unter:
https://www.rassismusmonitor.de/publikationen/rassismus-und-armutsgefaehrdung/
Quelle: Deutsches Zentrum für Rassismus- und Migrationsforschung