Der Ausbildungskonsens NRW hat sich auf einem Spitzengespräch mit der Weiterentwicklung der Beruflichen Orientierung für Schüler*innen beschäftigt. Schulministerin Dorothee Feller und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann stellten am 3. November 2026 neun geplante Maßnahmen vor, mit denen die Berufsorientierung individueller, digitaler, praxisnäher und verbindlicher gestaltet werden soll. Ziel ist es, jungen Menschen bessere Perspektiven für ihren beruflichen Werdegang zu eröffnen und gleichzeitig dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Zu den Neuerungen gehören digitale Instrumente wie die berufswahlapp und BOaktiv sowie eine umfassendere Erfassung persönlicher Kompetenzen und Interessen. Darüber hinaus sollen die Berufliche Orientierung durch eine wöchentliche BO-Stunde, mehr Praxisphasen, eine stärkere Einbindung der Eltern und zusätzliche Beratungsangebote intensiviert werden. Auch die Unterstützung am Berufskolleg und die flächendeckende Etablierung von Jugendberufsagenturen sollen ausgebaut werden.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Schulministeriums unter:
https://www.schulministerium.nrw/03112026-weiterentwicklung-uebergang-schule-beruf
und
https://www.schulministerium.nrw/presse/pressemitteilungen/ausbildungskonsens-nordrhein-westfalen-gemeinsam-die-berufliche
Quelle: Ministerium für Bildung und Schule NRW