Sehr geehrte Leser*innen,
für viele junge Menschen beginnt Wohnungslosigkeit mit dem Schlafen auf Sofas bei Freund*innen oder Verwandten und entwickelt sich zu einem unsicheren Alltag ohne festen Ort. Besonders junge Menschen aus der Jugendhilfe, mit familiären Konflikten oder Armutserfahrungen verlieren dabei oft nicht nur Wohnraum, sondern auch Vertrauen in Unterstützungssysteme. Die Folgen sind Isolation, psychische Belastungen und der Abbruch von Bildungs- und Lebensperspektiven.
Steigende Mieten, fehlender Wohnraum und überlastete Hilfesysteme verschärfen die Situation. Gleichzeitig enden Zuständigkeiten oft an Verwaltungsgrenzen, sodass junge Menschen zwischen Jugendhilfe, Jobcenter, Sozialamt oder Wohnungsamt hin und her verwiesen werden. Dabei zeigen bestehende Kooperationsmodelle längst, dass integrierte Unterstützungssysteme funktionieren können: Jugendberufsagenturen bündeln in vielen Kommunen und Kreisen bereits erfolgreich Leistungen von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendhilfe, um jungen Menschen Übergänge in Ausbildung und Arbeit zu erleichtern. Solche Ansätze verdeutlichen einmal mehr, dass sich komplexe soziale Problemlagen nur gemeinsam bewältigen lassen.
Wie ein JugendwohnHub als vergleichbare Unterstützung hier Abhilfe bei Wohnungslosigkeit und -not schaffen könnte, erfahren Sie in dem folgenden Artikel.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.
Stefan Ewers
Geschäftsführer
Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.
Quelle: Dr. Peter Schruth