21.01.2026: Intersektionale Ansätze in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration: Eine kritische Perspektive und ihre Implikationen für die Praxis (online)

Intersektionalität

Intersektionalität entstand als kritische Perspektive auf soziale Ungleichheit aus jahrzehntelangem Austausch insbesondere afroamerikanischer Aktivist*innen und Wissenschaftler*innen und fand später auch in Europa breite Anwendung. Heute sind intersektionale Ansätze in der Sozialen Arbeit wichtige Instrumente, um Überschneidungen von Diskriminierungs- und Ungleichheitsmechanismen sichtbar zu machen und gesellschaftliche Machtverhältnisse zu analysieren. Sie verbinden die individuelle Fallperspektive mit der gesellschaftlichen Ebene und fördern ein differenziertes Verständnis sozialer Problemlagen. Besonders wertvoll sind sie für die Reflexion professioneller Beziehungen und für den Umgang mit komplexen Fallkonstellationen. Refugio München bietet zu diesem Thema eine Fortbildung an, die sowohl theoretische Grundlagen als auch praxisnahe Methoden zur intersektionalen Anwendung vermittelt. Sie richtet sich an Fachkräfte im Asylsozialdienst, der Migrationsberatung sowie Jugendmigrationsdiensten, im Bereich der Jugendhilfe und Schulsozialarbeit sowie in Beratungsstellen.

Zeit: 9:00-16:30 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite von Refugio München unter:
https://www.refugio-muenchen.de/refugio/veranstaltungen/online-fortbildung-intersektionale-ansaetze-in-der-sozialen-arbeit-im-kontext-von-flucht-und-migration-eine-kritische-perspektive-und-ihre-implikationen-fuer-die-praxis-21-01-2026/

 

Quelle: Refugio München

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