Berufsbildungsbericht 2023

Jugendberufshilfe

Anlässlich der Veröffentlichung des Berufsbildungsberichts 2023 hat der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit darauf hingewiesen, dass - trotz der zurück gehenden Zahl ausbildungsinteressierter junger Menschen - eine der wichtigsten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt darin besteht, junge Menschen in eine Berufsausbildung zu bringen. Denn seit 2015 ist der Anteil der Menschen ohne Berufsabschluss bei den 20- bis 34-Jährigen stetig gestiegen und hat sich seit der Corona-Pandemie noch einmal deutlich erhöht auf 17,8 Prozent im Jahr 2021. Als erschreckend hoch beurteilt der Kooperationsverbund auch die Anteile von Jugendlichen ohne Schulabschluss (74,1 Prozent) bzw. mit lediglich Hauptschulabschluss (39,0 Prozent), die ohne Berufsausbildung bleiben. Gerade die jungen Menschen ohne oder mit geringeren schulischen Abschlüssen müssten dringend stärker in den Blick genommen werden. Dafür fordert der er Ergänzungen in der geplanten Ausbildungsgarantie und anderen arbeitsmarktpolitischen Angeboten.
Der Bundestag berät am 24.05.2023 erstmals auch über den Berufsbildungsbericht 2023.

Den Berufsbildungsbericht 2023 erhalten Sie auf der Webseite des BMBF unter:
https://www.bmbf.de/SharedDocs/Downloads/de/2023/berufsbildungsbericht-2023-kabinettfassung.html

Zur Pressemitteilung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit gelangen Sie unter: https://jugendsozialarbeit.de/veroeffentlichungen/fachpolitische-aeusserungen/pressemitteilungen/2023-2/

Weitere Informationen zur Beratung des Bundestags erhalten Sie unter:
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2023/kw21-de-berufsbildungsbericht-947900

Stellungnahme des BIBB zum Berufsbildungsbericht erhalten Sie unter:
https://www.bibb.de/dokumente/pdf/stellungnahmezumbbb2023.pdf

 

Quelle: Pressemitteilung des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit vom 10.05.2023 / Bundestag / BIBB

 

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