Jugendwohnen

jsa aktuell

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Jugendwohnen als Angebot der Jugendhilfe - Einblicke in die Praxis

14.12.2016

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 150 / 2016

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Jugendwohnen

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"In erster Linie junge Menschen" - Das Recht auf individuelle Förderung und passende Hilfen für junge Geflüchtete sicherstellen

06.12.2016

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat zu dem Vorschlag mehrerer Bundesländer, das Jugendwohnen gem. § 13 Absatz 3 SGB VIII neu zu regeln und minderjährige unbegleitete Geflüchtete (allein) durch die Jugendsozialarbeit zu fördern, Stellung bezogen. In seiner Stellungnahme weist er darauf hin, dass jungen Geflüchteten die Angebote der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt zur Verfügung stehen müssen, damit sie ihre Teilhabe-, Bildungs- und Ausbildungschancen tatsächlich wahrnehmen können. Die Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII (und dazu zählt auch das Jugendwohnen nach § 13 Absatz 3 SGB VIII) leistet notwendige Beiträge zur Integration junger Geflüchteter – aber sie ist kein Ersatz für erzieherische Hilfen. Der Kooperationsverbund spricht sich gegen 'Sonderregelungen' für junge Geflüchtete aus und kritisiert die Absicht der protokollerklärenden Länder, dass sich die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe im Regelfall auf die Versorgung von Minderjährigen konzentrieren sollen. Stattdessen müssten die Leistungen der Jugendsozialarbeit und des Jugendwohnens – auch für junge Volljährige – verbindlicher finanziert, abgesichert und flächendeckend umgesetzt werden.

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Jugendhilfe

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Jugendhilfe nach Maß: Auch für junge Geflüchtete

05.08.2016

Das Bundesjugendkuratoriums (BKJ) beobachtet mit Sorge die Vorstöße einiger Länder und politischer Akteure, die Kinder- und Jugendhilfestandards mit Blick auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge zu senken. In seiner jüngsten Stellungnahme weist es darauf hin, dass in der Diskussion bisher kaum oder allenfalls notdürftig formulierte fachliche Begründungen vorgebracht würden, was somit auf fiskalische Gründe hinweist. Das BJK stellt sich einer sachgrundlosen Absenkung von Standards der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich entgegen, egal für welche Gruppe von jungen Menschen. Die rechtliche Rahmenbedingungen und fachliche Standards böten nach geltender Fassung bereits ausreichend Flexibilität.

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Jugendhilfe

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Schnittstellen zwischen Jugendsozialarbeit und Hilfen zur Erziehung am Beispiel der Unterbringung und Begleitung junger Flüchtlinge

08.07.2016

Die bundesweite Netzwerkstelle, angesiedelt beim Frauenfachverband IN VIA Bayern e.V., berät seit April Jugendwohnheime, die jugendliche Flüchtlinge aufnehmen möchten. In ihrer Arbeit hat die katholische Jugendsozialarbeit in Kooperation mit den Erziehungshilfe die Handreichung 'Kriterienkatalog und Einschätzungsbögen' veröffentlicht. Diese soll Fachkräften in der freien und öffentlichen Jugendhilfe die Einschätzung junger Flüchtlinge mit Blick auf deren Betreuungsbedarf erleichtern und helfen, deren persönliche Entwicklung zu dokumentieren.

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Jugendwohnen

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Wegweisendes Mietwucher-Urteil bestätigt

08.07.2016

Viele Menschen, die eine eigene Wohnung oder ein Zimmer suchen, akzeptieren vor allem in Ballungsgebieten auch Angebote über heruntergekommenen Wohnraum zu überhöhten Preisen. Das Landgericht Hamburg hat nun ein Urteil des Amtsgerichts Altona bestätigt, in dem ein Vermieter des Mietwuchers schuldig gesprochen wurde, der in einem heruntergekommenen Haus Zimmer zu Wucherpreisen an Hilfeempfänger, überwiegend ehemals Obdachlose und Haftentlassene, vermietet hatte. In seiner Urteilsbegründung verwies das Landgericht  auf „ein auffälliges Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung“ und darauf, dass der Vermieter die Zwangslage ihrer Mieter ausnutzte. Dieser Aspekt ist nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs Voraussetzung für den Tatbestand des Mietwuchers.

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Jugendhilfe

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Junge Flüchtlinge als Herausforderung für die Jugendsozialarbeit

01.04.2016

Etwas mehr als 50 Prozent der Flüchtlinge, die 2015 nach Deutschland eingereist sind, sind Kinder und junge Menschen unter 25 Jahre. Viele davon erhalten eine Anerkennung als Asylbewerber und werden langfristig im Land bleiben. Alle gesellschaftlichen Akteure sind aufgerufen, junge Geflüchtete bei der schulischen, beruflichen und gesellschaftlichen Integration zu unterstützen. Welches Um- und Weiterdenken hierfür erforderlich ist und welche Aufgaben und Herausforderungen auch auf die Jugendsozialarbeit zukommen, stellt Prof. Dr. Nausikaa Schirilla in ihrem Beitrag dar.

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Jugendwohnen

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Beratungsstelle für Jugendwohnheime bei der Unterbringung junger Flüchtlinge

01.04.2016

Sie brauchen nicht nur ein Bett, sondern vor allem Betreuung und Begleitung: Junge Flüchtlinge, die ohne ihre Eltern nach Deutschland kommen. Für Kommunen wie Hilfeeinrichtungen ist der anhaltende Zustrom unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge eine große Herausforderung. Der Frauenfachverband IN VIA Bayern e. V. bietet ab April eine bundesweite Netzwerkstelle, die Jugendwohnheime beratend zur Seite steht, wenn  jugendliche Flüchtlinge im Wohnheim untergebracht werden sollen.

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