Junge Flüchtlinge

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Muslime in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe

07.04.2017

Als Unterstützung der zahlreichen Flüchtlinge nach Deutschland ab dem Sommer 2015 bildeten sich an vielen Orten zahlreiche Initiativen. Viele dieser Hilfsinitiativen gingen von Religionsgemeinschaften aus. Es gab Stimmen, die vor allem das Engagement der Muslime kritisierten. Einerseits wurde ihnen vorgeworfen, sich zu wenig an der Flüchtlingshilfe zu beteiligen. Andererseits wurden in der Öffentlichkeit mögliche Versuche der Einflussnahme auf Geflüchtete durch radikale salafistische Prediger diskutiert. Die Bertelsmann Stiftung hat in ihrem Religionsmonitor 2017 untersucht, welche Rolle Religion und religiöse Einstellungen für die Flüchtlingshilfe spielen. Ein Ergebnis: Muslime in Deutschland engagieren sich stärker in der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe als Christen oder Atheisten.

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Aufruf 2017 für Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen an Ferienfreizeiten

07.04.2017

Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge NRW und die ihr angeschlossenen Landesorganisationen fordern gemeinsam mit den Wohlfahrtsverbänden sowie Flüchtlings- und Jugendorganisationen des Landes, das Recht von minderjährigen Flüchtlingen auf Beteiligung am kulturellen und künstlerischen Leben sowie auf Spiel, Erholung und Freizeitbeschäftigung zu fördern. Zwar wurde die Residenzpflicht innerhalb des Bundesgebiets gelockert, nicht jedoch für geflüchtete Menschen in Erstaufnahmeeinrichtungen oder Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten. Das Verlassen des zugewiesenen Bereichs, der oft nicht über eine Kommune oder einen Landkreis hinausgeht, ist nur aus „zwingenden Gründen“ im Ermessen der Behörden erlaubt. Die Aktionsgemeinschaft bittet alle kommunalen Ausländerbehörden um eine großzügige und transparente Auslegung des geltenden Rechts und ruft die Praxis der Kinder- und Jugendhilfe ausdrücklich auf, geflüchtete Kinder und Jugendliche in ihre Aktivitäten einzuplanen.

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Sprachbegleitung einfach machen!

24.03.2017

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung – Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V. hat für Ehrenamtliche in der Sprachbegleitung ein Dossier und ein Werkzeugkoffer veröffentlicht, das pädagogisches Grundwissen und Orientierung in der Vielfalt der Lernmaterialien für Deutsch als Fremdsprache bereitstellt sowie Austausch mit anderen ermöglicht.

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NRW: Ausbildungschancen für geflüchtete Menschen in Gesundheitsberufen

03.03.2017

An acht Standorten in NRW läuft seit Dezember 2016 das Modellprojekt „Care for Integration“, das geflüchteten Menschen bei der Ausbildung zur Altenpflegehelferin oder Altenpflegehelfer, beim Erlernen der deutschen Sprache und bei der Integration unterstützt. Die Landesregierung fördert damit eine 18-monatige, berufsbegleitende Ausbildung. Bevor die Berufsausbildung beginnt, werden Teilnehmende bis zu zwölf Monate durch Sprachkurse, die Vermittlung kultureller Werte sowie Informationen über das Berufsleben in Deutschland vorbereitet. Bei Bedarf kann der Hauptschulabschluss erworben werden. Darüber hinaus koordiniert das Projekt „welcome@healthcare“ als landesweite Anlaufstelle Maßnahmen für Geflüchtete in Pflege- und Gesundheitsfachberufen und unterstützt ihre berufliche Integration.

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Bildung

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DIHK: Papier zur Flüchtlingsintegration

03.03.2017

Um Betrieben die Integration durch Ausbildung und Beschäftigung zu erleichtern, müssen nach Ansicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags bestehende Hürden weiter abgebaut werden. Zwar habe die Politik zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, allerdings wurden diese bundesweit sehr unterschiedlich umgesetzt, wie z.B. die Praxis bei Ausbildungsduldungen. Nun hat der DIHK elf Vorschläge zusammengestellt, wie Hürden verringert werden können.

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Gesundheit

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Argumentationspapier zur Gesundheitskarte

03.03.2017

In NRW haben sich erst 20 Kommunen für die Einführung der Gesundheitskarte entschieden, obwohl sie für die Verwaltung auch Vorteile bringt. Das Netzwerk der Medibüros/Medinetz für Geflüchtete hat ein Argumentationspapier zur Gesundheitskarte für Geflüchtete herausgegeben, das sich insbesondere mit der Frage der Kosten für die Sozialverwaltung auseinandersetzt. Die Argumente in dem Papier können vor Ort auch genutzt werden, um auf kommunaler Ebene die politischen Mandatsträger*innen und die Verwaltung von der Sinnhaftigkeit der Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete zu überzeugen.

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Jugendmigrationsdienste

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Kompetenzprofil von Fachkräften in der Flüchtlingsarbeit

24.02.2017

Pädagogische Fachkräfte sind in ihrer Arbeit mit Schutzsuchenden mit besonderen fachlichen Herausforderungen konfrontiert. Diese liegen sowohl an der fachlichen Komplexität des Themenbereichs Flucht, Asyl und humanitärer Aufenthalt als auch an den emotional sehr belastenden Schicksalen der Betroffenen. Um den Herausforderungen professionell begegnen zu können, sind spezifische Kompetenzen erforderlich. Der Deutsche Caritasverband hat eine Broschüre herausgegeben, die dieses Profil an Kompetenzen beschreibt.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Wandzeitungen - Praktische Hilfestellung für Demokratiearbeit vor Ort

24.02.2017

Die Bundeszentrale für politische Bildung hat zu verschiedenen Themen wie Rassismus, Homophobie, Antiziganismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit entsprechende Wandzeitungen erstellt, die für die Präventionsarbeit eine Hilfestellung sein können. In diesen wird mit Illustrationen erläutert, wie z.B. Rassismus oder Homophobie aussehen kann. Anhand von Beispielen werden Handlungsempfehlungen gegeben, mögliche Entgegnungen und Reaktionen auf bestimmte Vorurteile aufgezeigt. Die Wandzeitungen eignen sich für das Büro, Vereinsheim oder den Besprechungsraum.

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Online-Petition zum Familiennachzug beim Deutschen Bundestag

24.02.2017

Seit März 2016 besteht für zwei Jahre eine pauschale Aussetzung des Familiennachzugs für Menschen, die etwa aus Syrien nach Deutschland geflohen sind und nach Abschluss des Asylverfahrens einen sogenannten subsidiären Schutzstatus erhalten. Diese Regelung kollidiert nicht nur mit dem grund- und menschenrechtlich verbrieften Recht, als Familie zusammenleben zu können. Sie führt in der Praxis dazu, dass Kinder regelmäßig über drei Jahre oder länger von ihren Eltern getrennt leben müssen. In der Beratungspraxis wird deutlich, dass die davon betroffenen Väter, Mütter und Kinder zunehmend verzweifeln. Der Kölner Flüchtlingsrat hat eine öffentliche Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht, die versucht, unmittelbare Verbesserungen beim Familiennachzug für Menschen zu erreichen. Bis zum 15.03.2017 können Einzelpersonen diese Petition unterstützen.

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Migration

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"Junge Geflüchtete gemeinsam auf ihrem Weg in den Beruf unterstützen – Herausforderungen und Gelingensbedingungen"

17.02.2017

Der Paritätische Wohfahrtsverband veranstaltete im Oktober 2016 eine Fachtagung, auf der sowohl die Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Förderung und beruflichen Integration junger Geflüchteter diskutiert als auch die Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Kooperation mit anderen Akteuren aufgezeigt wurde. Die Dokumentation der Fachtagung ist nun erschienen.

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