Entwicklung beruflicher Benachteiligtenförderung

Jugendberufshilfe

Liebe*r Leser*in,

mit der letzten Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell in diesem Jahr halten Sie ein umfangreicheres Exemplar als gewohnt in den Händen. Diesen Platz braucht es aber auch – denn 40 Jahre Benachteiligtenprogramm kann nicht in die übliche Form gepresst werden.

Die Förderung benachteiligter junger Menschen beim Einstieg in Ausbildung und Beschäftigung hat sich in diesen 40 Jahren ausgeweitet, differenziert und spezialisiert. Erste Plätze in diesem Programm gab es auch bei katholischen Trägern der Jugendberufshilfe in Nordrhein-Westfalen, wie eine Zeitzeugin im Interview berichtet.

Es ist gut, dass es diese Unterstützung für junge Menschen auch heute gibt. Ein solches Jubiläum mag uns aber auch daran erinnern, was dieses Benachteiligtenprogramm ursprünglich ausgezeichnet hat: Eine deutliche sozialpädagogische Orientierung, die man in den heutigen Maßnahmen der Arbeitsagentur in dieser Form nicht überall wiederfindet. Eine individuelle Förderung junger Menschen ist in zeitlich befristeten und nahezu bundesweit standardisierten Maßnahmen kaum möglich. Es würde mich freuen, nähme man daher dieses Jubiläum zum Anlass, die Rahmenbedingungen für die Förderung benachteiligter junger Menschen neu auszurichten. Denn wir dürfen keinen jungen Menschen zurücklassen und müssen ihm immer wieder eine neue Chance bieten.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an den verschiedenen Themen, die wir im zurückliegenden Jahr mit dem Blick auf die verschiedenen Lebenslagen junger Menschen in jugendsozialarbeit aktuell behandelt haben. Ich wünsche Ihnen und Ihren Angehörigen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr.

Bleiben Sie gesund!

Stefan Ewers
Geschäftsführer

 

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

Quelle: Christian Hampel

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