Berufsorientierung für jugendliche Flüchtlinge – Kooperation erforderlich!

Jugendberufshilfe

Sehr geehrte Leser*innen,

ein Teil der neu zugewanderten jungen Menschen, vor allem Geflüchtete, ist auch mehrere Jahre nach ihrer Ankunft nach wie vor ohne eine echte Perspektive und ohne Arbeit und Beschäftigung. Als Gesellschaft sind wir aufgefordert, diese jungen Menschen bestmöglich zu unterstützen. In den vergangenen Jahren ist, nicht zuletzt durch das Engagement zahlreicher ehrenamtlicher Helfer*innen sowie vieler Träger und Einrichtungen, bereits viel erreicht worden.

Mit dem besonderen Fokus auf junge erwachsene Geflüchtete zwischen 18 und 27 Jahren setzt die Landesinitiative „Gemeinsam klappt‘s“ an und unterstützt lokale Netzwerke aus Wirtschaft, Arbeitsagentur und Jobcenter, Jugendhilfe und vielen anderen Partnern. Mit KAoA-kompakt wird, im Rahmen der Berufsorientierung, der besonderen Situation gerade derjenigen jungen Menschen Rechnung getragen, die als Geflüchtete neu in das Schulsystem integriert werden und eine spezifische Form der Berufsorientierung benötigen.

Eine deutlich verbesserte Kooperation und Vernetzung ist, gerade bei der schulischen und beruflichen Integration junger Menschen, zwingend notwendig: Zwischen den verschiedenen Rechtskreisen der Sozialgesetzgebung, aber auch mit lokalen Akteuren vor Ort. Dies bedeutet aber auch, weniger in Zuständigkeiten als in Möglichkeiten zu denken. Wie wichtig Kooperation bei der Berufsorientierung junger Geflüchteter ist, dazu hat die Universität Duisburg-Essen geforscht.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

Stefan Ewers
Geschäftsführer
 

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: Karola Köhling / Sybille Stöbe-Blossey

 

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