Zukunft junger Menschen in Europa

Europa

Sehr geehrte Leser*innen,

„Denk ich an Europa in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht.“ Diese leicht abgewandelte Version von Heines „Nachtgedanken“ geht mir in den letzten Tagen häufig durch den Kopf: Das Erstarken rechtspopulistischer und nationalistischer Kräfte in Europa erfüllt sicher nicht nur mich mit Sorge. Die rigiden Maßnahmen der Grenzsicherung gerade in Südeuropa sowie der Umgang mit und der Streit um die Verteilung von Flüchtlingen waren und sind präsent in den Medien. Und wer denkt beim Thema Europa nicht an die EU-Verordnung 1677/88? Kennen Sie nicht? Wohl doch - die „Gurkenverordnung“ von 1988 wurde zum Sinnbild eines europäischen Regelungswahns.

Aber was ist eine solche Verordnung im Vergleich dazu, dass die europäischen Staaten seit Jahrzehnten friedlich zusammen leben, dass wir ohne Grenzkontrollen in andere europäische Staaten reisen und dort arbeiten können?

Der Kontakt zu Menschen anderer europäischer Länder hilft, Vorurteile abzubauen und nationalistischen Tendenzen vorzubeugen. Gerade diese Begegnungen sind zukünftig umfangreicher und intensiver zu fördern. Dass es hierzu nicht immer europäischer Förderprogramme bedarf und welche Vorhaben zur Verbesserung der Teilhabechancen benachteiligter junger Menschen die Parteien in ihren Programmen vorschlagen, skizziere ich in dieser Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

Stefan Ewers
Geschäftsführer
 

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: Stefan Ewers /LAG KJS NRW

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