Mit modularer Qualifizierung zum Berufsabschluss - das Kölner Bildungsmodell

Arbeit

Sehr geehrte Leser*innen,

einige junge Menschen, die aufgrund ihrer schwierigen Lebenssituationen schon oft an unterschiedlichen Hürden oder Aufgaben gescheitert sind, die wenig Selbstvertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten haben und sich schon von bestimmten Vorstellungen bzgl. einer Erwerbstätigkeit verabschiedet haben, finden trotz des seit Jahren zunehmend entspannteren Ausbildungsplatzangebots keinen Zugang ins duale Berufsbildungssystem. Für viele sind die Anforderungen auch mit zusätzlicher Hilfe wie bspw. ausbildungsbegleitender Hilfe (abH) immer noch zu hoch. Um auch weiterhin Wege in eine berufliche Zukunft zu ermöglichen, ist eine stärkere Berücksichtigung der individuellen Situation sinnvoll und notwendig.

Das Kölner Bildungsmodell für die Zielgruppe der 25- bis 35jährigen zeigt, wie eine solche Praxis aussehen und gleichzeitig zu einer erfolgreichen anerkannten beruflichen Qualifizierung führen kann. Hier sind kleine Lerngruppen, flexible Gestaltung und ausreichend Zeit in den Lerneinheiten, eine intensive individuelle Begleitung und ein umfangreiches Profiling bereits umgesetzt. Unterbrechungen führen nicht zum Abbruch bzw. zum Misserfolg der Maßnahme, sondern lassen die Fortsetzung der Qualifizierung jederzeit wieder zu. 

Ein Modell, das aber nur möglich ist, weil Kostenträger, Kammern und Bildungsträger intensiv und eng zusammenarbeiten. Es funktioniert. Wenn man will! 

Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: Franziska Schulz/LAG KJS NRW

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