Rassismus - Ein Thema für die Soziale Arbeit!

jsa aktuell

Liebe Leser*innen,

ein Leserkommentar in meiner heutigen Tageszeitung begann mit den Worten „Ich bin kein Rassist, aber (…)“. Nun ja, wer würde sich auch selbst als Rassisten bezeichnen? Gerade in der Sozialen Arbeit, wo Rassismus so gar nicht zum beruflichen Selbstverständnis passt.

Seit knapp zwei Jahren begleite ich im Beirat unser Projekt „Migrationssensible und rassismuskritische Kompetenz in der Jugendsozialarbeit“. Eine Zeit, in der mir immer deutlicher wurde, wie sehr wir - als Personen und Einrichtungen - von Rassismen bestimmt und beeinflusst sind und wie schwer es fällt, dies anzunehmen und nach Wegen zu suchen, damit um- und dagegen vorzugehen.

Dieser Beitrag nimmt zentrale Gedanken aus den Vorträgen einer Tagung auf, die die LAG KJS NRW im Dezember vergangenen Jahres zum Thema „Rassismus in der Jugendsozialarbeit“ gemeinsam mit dem Institut für interkulturelle Bildung und Entwicklung (INTERKULT) des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften der TH Köln sowie dem Landschaftsverband Rheinland durchgeführt hat. Von diesen Gedanken ausgehend legt Anne Broden im weiteren dar, warum sich die Soziale Arbeit auf unterschiedlichen Ebenen den Fragen von individuellem und institutionellem Rassismus stellen muss und in welchem Maß diese in diskriminierende strukturelle Rahmenbedingungen eingebettet sind.

Am 08.11.2019 wird sich die LAG KJS NRW in der Folgeveranstaltung weiter mit dem Thema befassen. Save the date!

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: Anne Broden

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