Integration junger volljähriger Zugewanderter

Migration

Liebe Leserin, lieber Leser,

die schulische, berufliche und gesellschaftliche Integration junger Zugewanderter ist eine Herausforderung für Bund, Länder und Kommunen. Mit Blick auf die Zielgruppe Geflüchteter kommt die BA/BIBB-Migrationsstudie 2016 zu dem Ergebnis, dass individuelle Unterstützung sowie praktische Erfahrungen für einen gelingenden Übergang in eine berufliche Ausbildung von hoher Bedeutung seien. Eine noch höhere Bedeutung komme einer kontinuierlichen Sprachförderung zu. Gleichzeitig weist die Studie darauf hin, dass „Integration“ nicht mit der Aufnahme einer Ausbildung beendet sei. 

So wie Integration nicht mit der Aufnahme einer Ausbildung abgeschlossen ist, so haben junge Menschen über 18 Jahren auch noch einen Bedarf an Unterstützung durch Angebote der Jugendhilfe. Spracherwerb, schulische und berufliche Bildung, gesellschaftliche Integration und individuelle Unterstützung fordern dazu auf, vor Ort für die jungen Zugewanderten neue Formen der Zusammenarbeit und Unterstützung zu entwickeln – und derzeitige rechtliche Rahmenbedingungen der Schulpflicht zu hinterfragen und zu ändern.

Über die besonderen Herausforderungen für junge Neuzugewanderte über 18 Jahren, derzeitige Unterstützungsmöglichkeiten und weitere Perspektiven informiert sie diese Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre. 

Stefan Ewers
Geschäftsführer

 

Quelle: Stefan Ewers/ LAG KJS NRW

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