Angesichts der steigenden Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Flucht- und Kriegserfahrungen stehen Schulen zunehmend vor der Herausforderung, neben der schulischen Bildung auch emotionale und soziale Unterstützung zu leisten. Viele dieser jungen Menschen haben belastende Erfahrungen wie Krieg, Gewalt, Flucht oder den Verlust nahestehender Personen erlebt, die ihre Entwicklung und ihr Lernverhalten beeinflussen können. Forschende der Bergische Universität Wuppertal haben deshalb das wissenschaftlich fundierte Förderprogramm „TAFF – Traumasensibles Unterstützungs- und Förderkonzept für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund“ entwickelt. Das Programm richtet sich an Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte und wurde im Rahmen eines Forschungsprojekts wissenschaftlich erprobt und ausgewertet. In elf Gruppensitzungen werden unter anderem Strategien zur Emotionsregulation, Stressbewältigung, sozialen Problemlösung sowie Achtsamkeit und Ressourcenstärkung vermittelt. Ziel ist es, belastete Kinder frühzeitig zu unterstützen und Schulen dabei zu helfen, eine traumasensible und sichere Lernumgebung zu schaffen.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der Universität Wuppertal unter:
https://rw.uni-wuppertal.de/de/forschung/taff/
Quelle: Pressemitteilung der Bergischen Universität Wuppertal vom 22.05.2026