Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Die Studie „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ “, die von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes durchgeführt wurde, liefert erstmals vergleichbare Daten zu Strukturen, Finanzierung, Qualitätsstandards und rechtlicher Verankerung der Schulsozialarbeit in allen Bundesländern. Angesichts sehr unterschiedlicher landesrechtlicher Regelungen gilt die Untersuchung als wichtiger Meilenstein für die fachliche und fachpolitische Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes. Die Ergebnisse zeigen sowohl die gewachsene Bedeutung als auch die hohe Komplexität der Schulsozialarbeit, machen jedoch auch deutlich, dass eine klare fachliche Abgrenzung und bundesweit verbindliche Standards notwendig sind. Ein zentrales Qualitätsmerkmal besteht in der unabhängigen, am Kindeswohl orientierten Arbeit der Fachkräfte, die sich von schulischen Selektions- und Unterrichtsaufträgen unterscheidet. Zudem weist die Studie auf Entwicklungsbedarfe hin, etwa im Umgang mit digitalen Lebenswelten, Diskriminierung, Sozialraumorientierung und Beteiligung junger Menschen. Präventive Angebote hingegen treten zunehmend hinter akuten Beratungsbedarfen zurück. Für zukünftige Forschung wird gefordert, neben der Fachkräfteperspektive stärker die Sicht von Kindern, Jugendlichen, Familien und Trägern einzubeziehen und die rechtliche Grundlage im § 13a SGB VIII fachlich weiter zu schärfen.

Weitere Informationen zu den ersten Ergebnissen erhalten Sie auf der Webseite der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes unter:
https://www.htwsaar.de/fileadmin/user_upload/250821_sichtbar_2025.pdf

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite der BAG KJS unter:
https://jugendsozialarbeit.news/neue-studie-veroeffentlicht-schulsozialarbeit-im-bundesweiten-vergleich-sibv/

 

Quelle: BAG KJS / Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes

VOILA_REP_ID=C1257E3C:004B74CC