Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit: Stellungnahme „Woh­nen. För­dern. Ver­trau­en.“

Rechtliches-SGB2-SGB3

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit kritisiert die geplante Reform des SGB II, da sie junge Menschen und ihre Familien stärker in prekäre Lebenslagen bringen könnte. Verschärfte Sanktionen und Einschränkungen bei den Wohnkosten könnten insbesondere für junge Leistungsbeziehende existenzielle Risiken wie Mietschulden oder Wohnungsverlust erhöhen. Auch junge Familien könnten durch frühere Verpflichtungen zur Arbeitsaufnahme und mögliche Leistungskürzungen zusätzlich belastet werden. Gleichzeitig sieht der Verband eine Abkehr vom bisherigen Ansatz des Bürgergeldes, der stärker auf Förderung und Vertrauen setzte. Stattdessen rücken wieder Kontrolle, Sanktionen und ein stärkerer Vermittlungsvorrang in Arbeit in den Mittelpunkt. Der Verband fordert daher eine Grundsicherung, die stabile Wohnverhältnisse, Ausbildung und Qualifizierung fördert und jungen Menschen mehr Sicherheit bietet.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit unter:
https://jugendsozialarbeit.de/veroeffentlichungen/positionen-und-stellungnahmen/stellungnahmen-2026/wohnen-foerdern-vertrauen/

 

Quelle: des Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit

VOILA_REP_ID=C1257E3C:004B74CC