Schulsozialarbeit: Unterstützen, vernetzen, Entwicklungen anstoßen

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Sehr geehrte Leser*innen,


Schulsozialarbeit steht heute mehr denn je im Spannungsfeld zunehmender gesellschaftlicher Herausforderungen. In den Schulen Nordrhein-Westfalens begegnen wir täglich den Folgen von Kinderarmut, Bildungsungleichheit, Migrationserfahrungen und psychosozialen Belastungen. 

Die Erwartung, diese komplexen Problemlagen primär durch individuelles Engagement und passgenaue Einzelfalllösungen zu bewältigen, greift jedoch zu kurz. Bildungserfolg zu ermöglichen, ist nicht nur eine individuelle Aufgabe. Er ist maßgeblich abhängig von politischen Entscheidungen, verlässlichen Finanzierungsstrukturen und tragfähigen Rahmenbedingungen. Schulsozialarbeit kann ihre Wirkung nur dann voll entfalten, wenn sie als integraler Bestandteil eines gerechten Bildungssystems verstanden wird. Dazu gehören langfristige Perspektiven, fachlich angemessene Ressourcen und eine klare politische Priorisierung. 

Kommunen und Land gestalten maßgeblich die Bildungslandschaft in Nordrhein-Westfalen. Die NRW-Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag festgehalten, gemeinsam mit den Trägern und den kommunalen Spitzenverbänden die Schulfinanzierung für die Zukunft neu zu regeln. Dies betrifft auch die Schulsozialarbeit. Es ist an der Zeit, Prioritäten zu setzen und gemeinsam Verantwortung für gelingende Bildungsbiografien von jungen Menschen zu übernehmen. 

In dem aktuellen Beitrag schildern zwei Fachkräfte des Sozialwerks Krefelder Christen e.V. die Entwicklungen im Handlungsfeld Schulsozialarbeit und welche weiteren strukturellen Handlungsnotwendigkeiten aus ihrer Sicht erforderlich sind.

Stefan Ewers
Geschäftsführer

 

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.


Quelle: LAG KJS NRW

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