Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen: Einblicke aus einer bundesweiten Studie

Schulbezogene Jugendsozialarbeit

Sehr geehrte Leser*innen,

Schulsozialarbeit bewegt sich an der sensiblen Schnittstelle zwischen Bildungssystem und Kinder- und Jugendhilfe. Sie leistet einen zentralen Beitrag zu Bildungsgerechtigkeit und sozialer Teilhabe. Ihre besondere Stärke liegt in der lebensweltorientierten, niedrigschwelligen Ansprache innerhalb des Systems Schule, ohne dabei ihre fachliche Verankerung in der Jugendhilfe zu verlieren. Doch auch wenn Schulsozialarbeit seit der Reform des SGB VIII eindeutig in der Kinder- und Jugendhilfe verankert ist, gestalten sich ihre Rahmenbedingungen sehr unterschiedlich. 

Die bundesweite Studie „Schulsozialarbeit im bundesweiten Vergleich“ leistet erstmals eine Gesamtschau der vielfältigen Ausprägungen, Rahmenbedingungen und Herausforderungen von Schulsozialarbeit in den Bundesländern. Die Perspektiven der befragten Fachkräfte sind weniger ein Einblick in die Praxis, sondern machen strukturelle Spannungsfelder sichtbar – etwa zwischen fachlichem Anspruch, institutionellen Erwartungen und begrenzten Ressourcen. 

Trotz langjähriger Etablierung variiert die Ausgestaltung von Schulsozialarbeit erheblich zwischen Bundesländern, Kommunen und Trägern. Um junge Menschen in ihrer Schullaufbahn bestmöglich zu unterstützen und Übergänge gelingend zu gestalten gilt es, Schulsozialarbeit nachhaltig abzusichern, sie fachlich weiterzuentwickeln und politisch verbindlich zu verankern.

Vor welchen Herausforderungen freie Träger in der Schulsozialarbeit stehen und welche Stärke sie auszeichnet – davon lesen sie in der kommenden Ausgabe von Jugendsozialarbeit aktuell.

Stefan Ewers
Geschäftsführer

 

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.


Quelle: Dr. Sebastian Rahn (htw saar) / Lars Bieringer (htw saar)

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