Eine aktuelle Umfrage der Wohlfahrtsverbände zeigt, dass finanzielle Engpässe die soziale Infrastruktur in Deutschland zunehmend gefährden. Steigende Kosten und gekürzte öffentliche Mittel führen dazu, dass viele Einrichtungen ihre Angebote einschränken oder ganz einstellen müssen. Über 80 Prozent der befragten Organisationen rechnen künftig mit Leistungsreduzierungen, fast ein Drittel sogar mit vollständigen Schließungen. Bereits in den vergangenen zwei Jahren mussten zahlreiche Einrichtungen Angebote abbauen oder dauerhaft schließen, was die soziale Versorgung in vielen Regionen spürbar verschlechtert hat. Mehr als 60 Prozent bewerten die regionale Versorgungslage als unzureichend, wodurch insbesondere Menschen in schwierigen Lebenslagen wichtige Unterstützungsangebote verlieren. Zudem gefährdet der Rückgang sozialer Strukturen auch das ehrenamtliche Engagement und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt, weshalb eine verlässliche Finanzierung sozialer Dienste – insbesondere mit Blick auf den Haushalt 2027 – dringend erforderlich ist.
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Quelle: Der Paritätische