Alle aktuellen Informationen

Bildung

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Gutachten zu „Junge Erwachsene und soziale Mobilität“

06.06.2025

Das Bundesjugendkuratorium kritisiert die politische Vernachlässigung sozialer Ungleichheit beim Übergang junger Erwachsener in Bildung und Beruf. Trotz zentraler Bedeutung des jungen Erwachsenenalters für den sozialen Aufstieg bleibt der Zugang zu Ausbildung und Studium für viele durch strukturelle Hürden erschwert. Die vom Bundesjugendkuratorium beauftragten Gutachten zeigen, dass politische Maßnahmen sich oft auf die individuelle Förderung konzentrieren und zu selten an den strukturellen Ungleichheiten ansetzen. Gängige Konzepte wie die „Ausbildungsreife“ könnten Benachteiligungen sogar verstärken. Statt auf demografische Trends zu vertrauen, fordert das Bundesjugendkuratorium gezielte Investitionen in Bildungsinfrastrukturen und Unterstützungsangebote – insbesondere für mehrfach benachteiligte junge Menschen. Nur so könne das Versprechen gleicher Chancen im Erwachsenenleben tatsächlich eingelöst werden.

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Aufenthalt

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Familiennachzug ausweiten statt aussetzen

06.06.2025

Die BAG KJS kritisiert scharf das geplante Aussetzen des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten, da es besonders schutzbedürftige Kinder, Jugendliche und Familien unverhältnismäßig belastet. Sie sieht darin eine symbolpolitische Maßnahme zulasten einer vulnerablen Gruppe, die grundlegende Menschen- und Kinderrechte verletzt. Familiennachzug bedeutet für Geflüchtete Stabilität, Geborgenheit und ist für deren Integration essenziell – insbesondere nach traumatischen Fluchterfahrungen. Die BAG KJS verweist auf geltende internationale und nationale Schutzrechte wie die UN-Kinderrechtskonvention, die Europäische Menschenrechtskonvention und das Grundgesetz, die ein familiäres Zusammenleben garantieren. Ein tatsächlicher Einfluss auf „illegale Migration“ besteht laut BAG KJS nicht, da der Familiennachzug ohnehin bereits stark reguliert und zahlenmäßig begrenzt ist. Deshalb fordert sie die Bundesregierung auf, die Obergrenze abzuschaffen, einen Rechtsanspruch auf Geschwisternachzug einzuführen und den Schutz der Familie zum Maßstab ihrer Entscheidungen zu machen.

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Jugendhilfe

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Appell für starke sozialpädagogische Ausbildungen

06.06.2025

Ende 2024 wurde ein Konzept zur Reform der beruflichen Qualifizierungsstruktur im sozialpädagogischen Bereich in der Jugend- und Familienministerkonferenz und der Kultusministerkonferenz erörtert. Es sieht eine bundesweite Vereinheitlichung der Erstausbildungen (z. B. Sozialassistent*in, sozialpädagogische Assistent*in) vor, die künftig differenziert auf bestimmte Arbeitsfelder wie Kita, Ganztag oder Hilfen zur Erziehung ausgerichtet und auf DQR-Niveau 4 eingeordnet werden sollen. Geplant sind zudem ein höherer Praxisanteil, ein Ausbildungsvertrag mit Vergütung sowie eine engere Kooperation mit Praxisstellen. Die Absolvent*innen dieser Ausbildungen sollen künftig in den Fachkräftekatalogen der Länder den Erzieher*innen gleichgestellt werden. Ver.di und Diakonie Deutschland begrüßen zwar die geplante Attraktivitätssteigerung durch Vergütung und bundeseinheitliche Regelungen, kritisieren jedoch die enge fachliche Ausrichtung der Erstausbildungen auf bestimmte Arbeitsfelder. Sie fordern die Einbindung der Sozialpartner und Ausbildungsstätten in den Reformprozess, um praxisgerechte und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.

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Europa

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Stellungnahme zur Zukunft von Erasmus+ und ESK ab 2028 mit Fokus auf Jugendsozialarbeit

06.06.2025

Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit reagiert mit einer Stellungnahme auf geplante Änderungen des EU-Finanzrahmens ab 2028, die Kürzungen bei Erasmus+ und dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK) zur Folge haben könnten. Besonders für benachteiligte junge Menschen bietet Erasmus+ wichtige Chancen zur internationalen Bildung und persönlichen Entwicklung. Die Jugendsozialarbeit ist dabei eine zentrale Brücke zu jungen Menschen mit erschwertem Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe. Der Kooperationsverbund fordert daher unter anderem den Ausbau der Zugänge für diese Zielgruppe, nachhaltige Finanzierung, Stärkung non-formaler Bildung sowie mehr Jugendbeteiligung. Auch sollen Demokratiebildung und gesellschaftlicher Zusammenhalt stärker berücksichtigt werden. Erasmus+ und das ESK müssten zukunftsfähig weiterentwickelt werden, um ihre Wirkung für Chancengerechtigkeit und sozialen Zusammenhalt in Europa langfristig zu sichern.

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Nachhaltigkeit

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Leitfaden: Klimaanpassung in der Sozialen Arbeit

06.06.2025

Der Paritätische Gesamtverband hat einen praxisnahen Leitfaden veröffentlicht, der sozialen Einrichtungen hilft, sich an die Folgen der Klimakrise anzupassen. Besonders gefährdet durch Extremwetterereignisse sind vulnerable Gruppen wie ältere Menschen, Geflüchtete, Kinder oder Wohnungslose – zentrale Zielgruppen der Sozialen Arbeit. Der Leitfaden liefert konkrete Handlungsempfehlungen, Sofortmaßnahmen und Anleitungen zur Entwicklung individueller Anpassungskonzepte. Er sensibilisiert Fachkräfte und Organisationen für klimabedingte Risiken und zeigt auf, wie Klimaanpassung zugleich dem Gesundheitsschutz von Klient*innen und Mitarbeitenden dient. Neben der Anpassung wird auch der Klimaschutz als langfristig notwendiger Bestandteil nachhaltiger Sozialarbeit betont. So sollen soziale Träger befähigt werden, Verantwortung zu übernehmen und aktiv auf die Herausforderungen des Klimawandels zu reagieren.

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Wahlen

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Verantwortung für Deutschland - unter Finanzierungsvorbehalt!?

30.05.2025

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 237 / 2025

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Arbeit

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Vermittlungsvorrang darf nicht für junge Menschen ohne Berufsabschluss gelten

12.05.2025

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung sollen erwerbsfähige Menschen wieder vorrangig in Arbeit vermittelt werden. Offen bleibt, ob dieser Vermittlungsvorrang auch für junge Menschen ohne Berufsabschluss gelten soll. In einer Stellungnahme fordert unsere Kollegin Sarah Mans, dass für junge Menschen ohne Schul- oder Berufsabschluss Qualifizierung und Ausbildung vorrangig sein müssten. Laut einem IAB-Bericht haben über drei Viertel der arbeitslosen Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren keinen Berufsabschluss, was ihre Chancen auf langfristige Beschäftigung deutlich verringert. Besonders in wirtschaftlich schwächeren Regionen schützt eine abgeschlossene Ausbildung effektiv vor Arbeitslosigkeit. Fachkräfte der Jugendberufshilfe betonen allerdings, dass Qualifizierungsmaßnahmen, berufsvorbereitende Angebote und sozialpädagogische Begleitung für junge Menschen mit komplexen Problemlagen keine „Umwege“, sondern oftmals notwendige Voraussetzungen für eine nachhaltige Integration sind. Wichtig dabei sind individuelle, zeitlich flexible und pädagogisch begleitete Maßnahmen.

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Jugendberufshilfe

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Digitale Unterstützung von Berufsorientierungsprozessen 

12.05.2025

Mit dem digitalen Portal „zynd“ unterstützt das BIBB Fachkräfte bei der Berufsorientierung Jugendlicher, insbesondere im Übergang von der Schule in den Beruf. Es gliedert sich in vier thematische Bereiche, die unterschiedliche Phasen der beruflichen Orientierung abdecken, und bietet frei zugängliche, spielerisch gestaltete „Playlets“, die individuell auf Jugendliche abgestimmt sind. Diese Playlets können in Beratungsgesprächen genutzt werden, um Anliegen zu erkennen, berufliche Ziele zu entwickeln und Strategien wie Praktikumserfahrungen gezielt zu reflektieren. Zusätzlich ermöglicht ein geschützter Bereich registrierten Fachkräften digitale Zusammenarbeit – etwa über Videokonferenzen, Whiteboards, Dateiablagen und Terminplanung. Besonders in ländlichen Regionen bietet zynd durch ortsunabhängige Kommunikation eine sinnvolle Ergänzung zum persönlichen Kontakt.

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Armut

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Jugendarmut - Eine gesellschaftliche Bankrotterklärung

25.04.2025

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 236 / 2025

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Mitteilungen

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Ostern 2025

17.04.2025

Die Herausforderungen, Konflikte und politischen Spannungen unserer Zeit verunsichern uns. Wie werden wir unsere Zukunft gestalten können? Werden Freiheit und Gerechtigkeit, Solidarität und Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde auch zukünftig Grundlage unserer Gesellschaft sein?

Lassen wir uns nicht entmutigen und gemeinsam auch in Zukunft für diese Werte einstehen. Gemeinsam können wir eine Gesellschaft schaffen, die für alle lebenswert ist und Perspektiven bietet. 

Als Katholische Jugendsozialarbeit NRW setzen wir uns mit Ihnen dafür ein, dass alle jungen Menschen ein gelingendes Leben führen können. Für dieses Engagement und die Zusammenarbeit danken wir Ihnen von Herzen und wünschen Ihnen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Ihre LAG KJS NRW

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Wahlen

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"Verantwortung für Deutschland" - Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD

14.04.2025

Die Arbeitsgruppen von CDU, CSU und SPD hat sich auf einen neuen Koalitionsvertrag geeignet. Eine Vielzahl von Themen betreffen auch junge Menschen, die in Einrichtungen der Jugendsozialarbeit begleitet werden. Auf einige Regelungen sei exemplarisch hingewiesen: Positiv zu bewerten ist die Aufstockung und Dynamisierung des Kinder- und Jugendplans (KJP) als zentrales Finanzierungsinstrument für die Kinder- und Jugendhilfe auf Bundesebene. Auch die Fortführung des Startchancen-Programms und dessen Ausweitung auf Kitas bedeuten eine Stärkung der Jugendhilfearbeit. Eine Strategie „Mentale Gesundheit für junge Menschen“ für die Prävention und Früherkennung psychischer Erkrankungen soll entwickelt werden. Allerdings bleiben zentrale Anliegen junger Menschen und notwendige strukturelle Änderungen und Weiterentwicklungen unberücksichtigt; zudem stehen alle Maßnahmen des Koalitionsvertrages unter Finanzierungsvorbehalt. Vor allem im Bereich Asyl, Migration und Integration dominieren migrationspolitische Verschärfungen und rückführungsorientierte Maßnahmen, die auch die Bildungschancen und die Integration junger zugewanderter Menschen erheblich beeinträchtigen werden. Im Bereich des Übergangs Schule-Beruf möchte die zukünftige Bundesregierung die Zahl der Schulabbrecher und derjenigen ohne Berufsabschluss verringern. Hierzu soll die Berufsorientierung an Schulen früh erfolgen und die Jugendberufsagenturen gestärkt werden. Für die Gruppe der über 25-Jährigen ohne Berufsabschluss sollen mehr abschlussorientierte Teilqualifikationen angeboten werden. Nach der Einigung folgt nun die interne Abstimmung bei Union und SPD über den Koalitionsvertrag.

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Jugendberufshilfe

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NRW: Weitergabemöglichkeit von Schüler*innendaten am Übergang Schule-Beruf soll erweitert werden

14.04.2025

Das Landeskabinett NRW hat am 25. März 2025 eine Gesetzesänderung beschlossen, um Jugendliche ohne berufliche Perspektive beim Übergang von der Schule in das Berufsleben besser zu unterstützen. Künftig sollen nicht nur die Agenturen für Arbeit, sondern auch Kommunen die Kontaktdaten dieser jungen Menschen erhalten, sofern sie das Angebot der Agentur für Arbeit nicht nutzen. Ziel ist es, Kontakt zu jedem Jugendlichen für eine individuelle Unterstützung und Beratung zu ermöglichen. Die Datenweitergabe soll über eine zentrale Stelle erfolgen, die vom Arbeitsministerium betrieben und per Verordnung geregelt wird. Neu ist außerdem, dass Schulen auch unterjährig ausgeschiedene Schüler ohne Perspektive melden müssen, nicht nur am Schuljahresende. Als nächstes wird eine Verbändeanhörung durchgeführt.

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Jugendberufshilfe

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Berufliche Orientierung an berufsbildenden Schulen

14.04.2025

Eine neue Handreichung zur Berufsorientierung an berufsbildenden Schulen zeigt, dass auch dort eine gezielte Unterstützung junger Menschen notwendig ist, obwohl sie bereits eine berufliche Richtung eingeschlagen haben. Entwickelt wurde das praxisnahe Material im Rahmen eines niedersächsischen Projekts von der Universität Osnabrück und dem Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft, mit Beteiligung von acht Pilotschulen. Die Handreichung enthält zahlreiche methodische Impulse, Materialien und Werkzeuge zur individuellen Förderung von Schüler*innen – etwa zur Ermittlung von Stärken und Interessen. Studien im Projektverlauf belegen, dass zusätzliche Berufsorientierungsmaßnahmen den Anteil der Jugendlichen mit festen Ausbildungsplänen deutlich erhöhen. Gleichzeitig wird deutlich, dass es an nachhaltiger Begleitung über die Berufsorientierung hinaus mangelt, was den erfolgreichen Übergang in eine Ausbildung erschwert. Programme wie die Berufseinstiegsbegleitung oder die Assistierte Ausbildung sind wichtige Beispiele für solche Unterstützung, stehen jedoch zunehmend unter Finanzierungsdruck.

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Arbeit

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Zugewanderte Fachkräfte im Sozialbereich

14.04.2025

Der Fachkräftemangel im Bildungs- und Sozialbereich nimmt seit Jahren zu und hat dadurch auch Auswirkungen auf junge Menschen, die bei Herausforderungen im Übergang in Ausbildung und Beruf nicht immer ihrem Bedarf entsprechend durch entsprechende Fachkräfte unterstützt werden können. Zugewanderte Akademiker*innen aus den entsprechenden Fachrichtungen, die gerne im Bildungs- und Sozialbereich in Deutschland arbeiten würden, stoßen allerdings auf zahlreiche Hürden. Ein Fachbeitrag auf der Plattform „ueberaus – Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf“ zeigt anhand des Projekts IQ NRW WEST | THK, wie seit 2019 diese Zugewanderten unterstützt werden können, damit sie in eine qualifikationsadäquate Beschäftigung münden. Dabei werden sie über mehrere Angebote individuell begleitet und arbeitsmarktorientiert qualifiziert. Mittlerweile begleiten ehemalige Teilnehmer*innen selbst junge Menschen am Übergang Schule - Beruf.

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Gesundheit

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Psychische Belastung bei Schulabsolvent*innen

14.04.2025

Eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse, AUBI-plus und des Instituts für Betriebliche Gesundheitsberatung zeigt, dass sich 29 Prozent der angehenden Schulabsolvent*innen häufig oder dauerhaft emotional erschöpft fühlen. Auch das Gefühl von Ausgelaugtheit betrifft jede*n Fünfte*n. Trotz dieser Belastungen schätzt die Mehrheit der Befragten (83,1 Prozent) ihren allgemeinen Gesundheitszustand als gut bis sehr gut ein. Die Studie weist auch darauf hin, dass der psychische Zustand junger Menschen Einfluss auf ihre Erwartungen an künftige Ausbildungs- oder Studienorte hat. Ausbildungsbetriebe und Hochschulen sollten daher gezielt auf diese Bedürfnisse reagieren und verstärkt sozial unterstützende sowie gesundheitsfördernde Maßnahmen anbieten.

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Gesundheit

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Mediensucht entgegenwirken

14.04.2025

Laut einer Längsschnittstudie der DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) weisen etwa 25% der in Deutschland lebenden Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 10 -17 Jahren eine riskante oder pathologische Nutzung sozialer Medien auf. Die Studie zeigt auch, dass Mediensucht weiterhin deutlich über dem Niveau von 2019 liegt. Medienbezogene Störung sind oftmals verbunden mit psychischen Belastungen wie Depressionen oder auch stoffgebundenen Süchten. Gefordert wird ein ganzheitlicher präventiver Ansatz, der Eltern, Bildungseinrichtungen, politische Entscheidungsträger und Anbieter digitaler Dienste einbezieht, aber auch Programme zur Stärkung der psychischen Gesundheit, emotionalen Intelligenz und sozialen Fähigkeiten, wie es bspw. Finnland und Großbritannien bereits umgesetzt haben.

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Politische Bildung

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Bewerbung für den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026

14.04.2025

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) schreibt auch dieses Jahr den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 – den Hermine-Albers-Preis – in drei Kategorien aus: Praxispreis, Theorie- und Wissenschaftspreis sowie Medienpreis. Der Praxispreis widmet sich dem Thema „Demokratiebildung und -förderung in der Kinder- und Jugendhilfe“, während die beiden anderen Kategorien themenoffen bleiben. Bewerbungen sind im Zeitraum vom 31. März bis zum 10. Oktober 2025 möglich.

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Ländliche Räume

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Übergang Schule – Beruf in ländlichen Räumen

04.04.2025

Der Übergang von der Schule in die Ausbildung unterscheidet sich in ländlichen Regionen erheblich von dem in (Groß-)Städten. Junge Menschen auf dem Land sind oft mit eingeschränkter Mobilität, begrenzten Berufsperspektiven und einer schwächeren digitalen Infrastruktur konfrontiert. Gleichzeitig bieten ländliche Räume Vorteile wie geringere Lebenshaltungskosten, enge soziale Netzwerke und eine höhere Lebensqualität. Ein Fachbeitrag auf der Plattform „ueberaus – Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf“ erläutert, wie der Übergang in Ausbildung und Beruf in der ländlichen Region besser bewältigt werden kann. Dafür seien u.a. flexiblere Beratungsangebote, digitale Unterstützung sowie lokale Ausbildungsnetzwerke entscheidend. Mobile Beratung, eine bessere Verkehrsanbindung und digitale Lernplattformen könnten den Zugang zu Ausbildungsmöglichkeiten verbessern. Durch die stärkere Einbindung junger Menschen in Entscheidungsprozesse und gezielte Kooperationen zwischen Schulen, Unternehmen und Politik ließen sich langfristige Perspektiven für den Verbleib und die berufliche Entwicklung in ländlichen Regionen schaffen.

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