Alle aktuellen Informationen

Bildung

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NRW: Räumliche Mobilität von Azubis

22.08.2025

Im Jahr 2024 machten rund 272.000 Personen in Nordrhein-Westfalen eine Ausbildung im dualen System. Etwa 68 % davon blieben in der Stadt oder dem Kreis, in dem sie bereits bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen entschieden sich für eine Ausbildungsstätte in einer anderen Region. Wie mobil Auszubildende sind und welche Städte besonders attraktiv als Ausbildungsorte gelten, zeigt die neue interaktive Anwendung „Mobilität von Auszubildenden in NRW“ des Landesbetriebs IT.NRW. Sie basiert auf Daten der Berufsbildungsstatistik und ermöglicht Analysen auf Ebene von Städten, Kreisen und Gemeinden.

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Gesellschaftliche Entwicklungen

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Anteil junger Menschen von 15 bis 24 Jahren auf historisch niedrigem Niveau

22.08.2025

Ende 2024 lebten in Deutschland rund 8,3 Millionen junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren. Dies entspricht einem Anteil von 10 % der Bevölkerung. Während der Anteil 1983 noch 16,7 % betrug, sank dieser seit 2021 auf einem historischen Tiefstand, der vor allem durch Zuwanderung junger Menschen stabil gehalten wird. Ohne Zugewanderte wären lediglich 8,6 % der Bevölkerung in diesem Alter, während es unter Menschen mit Einwanderungsgeschichte 12 % sind. Regional zeigen sich Unterschiede: Bremen, Hamburg und Baden-Württemberg verzeichnen mit über 10 % die höchsten Werte, während Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt die niedrigsten Anteile haben. Im EU-Vergleich liegt Deutschland mit 10 % unter dem Durchschnitt von 10,7 %, während Irland mit 12,6 % den höchsten Anteil junger Menschen aufweist.

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Intersektionalität

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Diskriminierung, Ausgrenzung und Benachteiligungen junger Menschen

22.08.2025

Die neue Ausgabe des Forschungsmagazins DJI Impulse zeigt anhand aktueller Daten, wie verbreitet Diskriminierungserfahrungen bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Deutschland sind. Besonders betroffen sind junge Menschen, die ohnehin strukturell benachteiligt sind – etwa aufgrund einer Behinderung, einer Migrationsgeschichte, einer nicht-heterosexuellen Orientierung oder sozialer Armut. Solche Erfahrungen beeinträchtigen nicht nur Selbstwertgefühl und Wohlbefinden, sondern auch langfristig die Bildungs- und Lebenschancen. Fachbeiträge und Interviews beleuchten Ursachen, Folgen und Lösungsansätze, darunter Forderungen nach mehr Aufklärung in Schulen, verbindlichen Antidiskriminierungsgesetzen in allen Bundesländern und einer besseren politischen Beteiligung junger Menschen. Angesichts des demografischen Wandels warnen Expert*innen zudem davor, dass Kinder und Jugendliche und deren Bedarfe gesellschaftlich übersehen werden.

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Wahlen

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Kommunalwahl 2025:  Informationen und Kandidat*innencheck

22.08.2025

Am 14. September 2025 finden in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahlen statt. Gewählt werden Bürgermeister*innen, Landrät*innen, Kreistage, Stadträte und Bezirksvertretungen. Die Wahl entscheidet darüber, wer in den kommenden fünf Jahren die politischen Weichen vor Ort stellt – von Jugendhilfe über Stadtentwicklung bis hin zur Kulturpolitik. Gerade auf kommunaler Ebene sind die Entscheidungen oft besonders spürbar im Alltag der Menschen. Auf einer Sonderseite des WDR zur Kommunalwahl können Interessierte mehr Informationen zur Wahl und zu den Wahlkandidat*innen in den NRW-Kommunen erhalten.

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Wahlen

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Kommunalwahlinformationen in Leichter Sprache

22.08.2025

Um Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen über eine geringe Kompetenz in der deutschen Sprache verfügen, die Teilnahme an den Kommunalwahlen zu ermöglichen, haben die Landeszentrale für politische Bildung und der WDR Informationen in Leichter Sprache erstellt und zusammengetragen.

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Wahlen

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01.-05.09.2025: U16-Kommunalwahl

22.08.2025

Der Landesjugendring NRW ruft Interessierte auf, sich vom 1. bis 5. September 2025 an den sog. U16-Kommunalwahl zu beteiligen. In dieser Woche können junge Menschen vor der Kommunalwahl ihre Stimme abgeben – unter nur leicht veränderten Bedingungen. U16-Wahllokale können überall dort eingerichtet werden, wo sich Kinder und Jugendliche aufhalten: in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen, Schulen, Sportvereinen, Bibliotheken, auf öffentlichen Straßen und Plätzen in Form mobiler Wahllokale. Der Landesjugendring NRW führt regelmäßig im Vorfeld von Wahlen die U16- bzw. U18-Wahlen im Rahmen seiner Aktivitäten zur Wahlalterabsenkung und zur Etablierung einmischender Jugendpolitik durch und unterstützt die teilnehmenden Einrichtungen u.a. mit Material und hilfreichen Hinweisen.

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Europa

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Ein Zeichen europäischer Solidarität? Der Mehrjährige Finanzrahmen der EU

31.07.2025

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 239 / 2025

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Prävention

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Neues Gesetz zum Schutz vor sexueller Gewalt an Minderjährigen

04.07.2025

Anfang Juli ist ein neues Gesetz in Kraft getreten, das die Strukturen gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen dauerhaft stärkt. Es verankert die Prävention, Hilfsangebote und die Aufarbeitung sexueller Gewalt gesetzlich und sieht u. a. einen regelmäßigen Lagebericht zum Stand von Schutz, Hilfen und Forschung vor. Betroffene erhalten zudem mehr Mitsprache und Unterstützung bei der Aufarbeitung erlebter Gewalt. Außerdem werden in allen Aufgabenbereichen der Kinder- und Jugendhilfe Gewaltschutzkonzepte zu einem verbindlichen Qualitätsmerkmal.

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Prävention

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Wie sexualisierte Gewalt in Schulen gesenkt werden kann

04.07.2025

Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts und der Hochschule Hannover zeigt, dass fast jede*r zweite Schüler*in der 7. bis 9. Klasse im letzten Jahr eine Form sexualisierter Gewalt erlebt hat. Besonders häufig berichten Jugendliche von verbalen Übergriffen wie sexistischen Kommentaren, während auch ungewollte Berührungen und Konfrontationen mit Pornografie weit verbreitet sind. Mädchen sind überdurchschnittlich oft betroffen, wobei meist Gleichaltrige die Täter*innen sind. Schulleitungen, Lehrkräfte und Schulsozialarbeitende gaben an, dass ein gutes Klassenklima, enge Beziehungen zu Lehrkräften und ein hohes Wohlbefinden in der Schule das Risiko sexualisierter Gewalt deutlich senken. Die Studie betont die wichtige Rolle von aktiven Schutzkonzepten, von Prävention sowie Intervention nach erlebter sexualisierter Gewalt, aber auch die pädagogische Beziehung sowie das Verhältnis der Schüler*innen untereinander. Insgesamt sei eine neue Kultur des Miteinanders erforderlich.

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Bildung

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Deutsches Schulbarometer 2025 – Fokus u.a. auf Demokratiebildung, Partizipation, Inklusion und psychosozialer Unterstützung

04.07.2025

Das Deutsche Schulbarometer der Robert Bosch Stiftung beleuchtet jährlich die Situation an deutschen Schulen – 2025 liegt ein Fokus auf Demokratiebildung, Partizipation, Inklusion und psychosozialer Unterstützung. Über die Hälfte der Lehrkräfte wünscht sich mehr demokratiebildende Maßnahmen an ihrer Schule, scheitert jedoch häufig an Zeitmangel und fehlendem Fachwissen im Kollegium. Unterschiede zeigen sich regional: In Ostdeutschland wird häufiger Desinteresse im Kollegium genannt, im Westen fehlt es eher an Materialien. Schüler*innen haben meist nur bei Klassenregeln Mitspracherecht, während ihre Beteiligung an Lerninhalten oder Unterrichtsmaterialien kaum vorgesehen ist. Inklusion wird mehrheitlich von Lehrkräften kritisch gesehen, obwohl sich viele im Umgang mit heterogenen Gruppen grundsätzlich kompetent fühlen. Zudem sehen sie die psychosoziale Versorgung belasteter Schüler*innen als unzureichend an.

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Gesundheit

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Online-Unterstützungsprogramm zur psychischen Gesundheit für Jugendliche

04.07.2025

Das Online-Programm „Project YES“ unterstützt Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 17 Jahren, die mit Gefühlen wie Traurigkeit, Hilflosigkeit oder Unzufriedenheit kämpfen. Es bietet drei kostenlose und anonyme Online-Trainings an, die helfen sollen, besser mit Stress und Emotionen umzugehen. Die Programme basieren auf wissenschaftlicher Forschung und wurden in den USA entwickelt, bevor sie ins Deutsche übersetzt und von den Universitätskliniken in Hamm, Essen und Freiburg begleitet wurden. Jedes Training verfolgt einen eigenen Ansatz: „Project Personality“ stärkt die persönliche Entwicklung, „Project Care“ fördert Selbstmitgefühl, und das „ABC Project“ zeigt, wie man aktiv seine Stimmung verbessern kann. Teilnehmende können eigene Erfahrungen teilen, um andere zu motivieren und zu unterstützen. Das Ziel ist es, langfristig möglichst vielen Jugendlichen einen niedrigschwelligen Zugang zu psychischer Hilfe zu ermöglichen.

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Prävention

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Podcast-Reihe zu Rechtsextremismusprävention

04.07.2025

Rechtsextremismus hinterlässt seit Jahrzehnten tiefe Spuren in der deutschen Gesellschaft, insbesondere durch Bedrohungen und Gewalt gegen Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion oder politischen Haltung. Die Fachstelle Rechtsextremismusprävention (fa:rp) beleuchtet in ihrer Podcast-Reihe, wie wichtig präventive Arbeit mit Jugendlichen ist. Zwischen 2020 und 2024 führte fa:rp deutschlandweit Workshops, Schulprojekttage und Fortbildungen durch. Dabei wurde eine deutliche Zunahme rechtsextremer Einstellungen, auch unter Jugendlichen, beobachtet – oft mit offener Ablehnung demokratischer Werte und menschenverachtender Rhetorik. In den Podcast-Folgen wird grundlegendes Wissen zum Rechtsextremismus vermittelt, aber auch von Erfahrungen zu den gestiegenen Herausforderungen und der Notwendigkeit intensiver Fortbildung berichtet. Besonders betont wird, wie wichtig es ist, Mitarbeitende im Umgang mit Widerständen und für die demokratische Bildungsarbeit zu stärken.

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Recht

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Wege zum Recht

04.07.2025

Der gleichberechtigte Zugang zum Recht ist ein Grundprinzip des Rechtsstaats. Aber nicht alle Bürger*innen in Deutschland haben denselben Zugang zum Recht – viele stoßen auf strukturelle oder individuelle Hürden. Die Forschungsgruppe „Recht und Steuerung im Kontext sozialer Ungleichheiten“ des WZB untersucht diese Barrieren und hat gemeinsam mit der Gestalterin Sophie Pischel die Website wege-zum-recht.de entwickelt. Die Seite soll juristische Prozesse durch visuelle und interaktive Elemente wie Scrollytelling, Infografiken und Fallbeispiele verständlicher machen und zeigen, wie Hindernisse beim Zugang zum Recht überwunden werden können. Nutzer*innen können selbst entscheiden, wie tief sie in die Thematik einsteigen wollen, und erhalten Informationen in mehreren Sprachen, darunter auch in Einfacher Sprache. Das Projekt ist Teil des Visual Society Programms und möchte wissenschaftliche Erkenntnisse allgemein zugänglich machen, um gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und um die Kluft zwischen Anspruch und Realität zu verringern.

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Partizipation

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Praxisleitfaden "Zukunftswerkstatt Jugendorientierte Ganztagsschule"

04.07.2025

Die Serviceagentur Ganztagsbildung NRW hat einen Praxisleitfaden entwickelt, der Ganztagsschulen dabei unterstützt, Jugendliche aktiv in die Schulentwicklung einzubeziehen. Ziel ist es, Schüler*innen ab der 7. Klasse eine stärkere Stimme zu geben und ihre spezifischen Bedürfnisse, die im Jugendalter häufig übersehen werden, stärker zu berücksichtigen. Denn das Jugendalter bringt eigene Themen und Bedarfe mit sich, die bisher in der Ganztagsschule oft zu wenig Beachtung fanden. Um diesen Anliegen Raum zu geben und gleichzeitig realistische, umsetzbare Vorhaben zu entwickeln, empfiehlt sich die Methode der „Zukunftswerkstatt“. Sie hilft, die Meinungen und Ideen der Jugendlichen strukturiert zu erfassen und in konkrete Entwicklungsschritte für die Schule zu überführen. Der Leitfaden wurde gemeinsam mit einer Gesamtschule in Münster erprobt, enthält vielfältige Begleitmaterialien und richtet sich an alle Akteure weiterführender Ganztagsschulen, um neue Impulse für eine jugendorientierte Ganztagsgestaltung in der Sekundarstufe I zu setzen. Partizipation und eine schulische Kultur des Zuhörens und Mitgestaltens stehen dabei im Mittelpunkt.

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Junge Flüchtlinge

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Ansätze zur Verbesserung der psychosozialen Versorgung unbegleiteter junger Geflüchteter

27.06.2025

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 238 / 2025

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Teilhabe

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Teilhabeatlas Kinder und Jugendliche

13.06.2025

Der erstmals veröffentlichte „Teilhabeatlas – Kinder und Jugendliche“ untersucht, wie stark regionale Unterschiede die Chancen junger Menschen in Deutschland beeinflussen. Die vom Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung gemeinsam mit der Wüstenrot Stiftung und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung erarbeitete Studie zeigt, dass Wohnort und regionale Bedingungen großen Einfluss auf Bildung, Teilhabe und Zukunftsperspektiven haben. Neben statistischen Daten wie Kinderarmut oder Schulabschlüssen wurden auch Interviews mit Kindern, Jugendlichen und Fachkräften geführt, um persönliche Erfahrungen sichtbar zu machen. Diese qualitativen Einblicke verdeutlichen - zusätzlich zu den statistischen Ergebnissen - konkrete Handlungsbedarfe vor Ort. Die Studie macht deutlich, dass Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche vielerorts nicht eingelöst wird, und zeigt auf, was jungen Menschen wirklich wichtig ist.

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Armut

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Ausbildungs- und Beschäftigungschancen junger Menschen aus SGB II-Haushalten

13.06.2025

Studien zeigen, dass Jugendliche aus Haushalten mit längerem SGB II-Leistungsbezug im Schnitt schlechtere Chancen auf eine Ausbildung und anschließende Beschäftigung haben. So beginnen solche junge Menschen zwischen 15 bis 24 Jahren weniger häufig eine Ausbildung oder treten in eine Beschäftigung ein. Gleichzeitig bleibt der Anteil derjenigen, die weiterhin auf SGB II-Leistungen angewiesen sind, auch im jungen Erwachsenenalter signifikant höher. Allerdings lassen sich aus den Daten keine kausalen Zusammenhänge ableiten. Hierfür sind weitere Untersuchungen notwendig, welche Faktoren diese Benachteiligung verstärken. 

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Arbeit

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NRW: Erstmals Ferien-Praktikumswochen

13.06.2025

In Nordrhein-Westfalen starten erstmals die Ferien-Praktikumswochen, bei denen Jugendliche ab 15 Jahren in den Sommerferien freiwillig ein- bis dreitägige Kurzpraktika absolvieren können. Ziel ist es, Berufliche Orientierung unkompliziert, flexibel und praxisnah zu gestalten – ohne Bewerbung, Lebenslauf oder Zeugnisse. Die Jugendlichen wählen online selbst aus, wann und wie lange sie teilnehmen und welche Berufe sie kennenlernen möchten. Unternehmen und Jugendliche werden über eine Online-Plattform automatisch vermittelt, wodurch der organisatorische Aufwand minimal bleibt. Die Aktion soll nicht nur Einblicke in verschiedene Berufsfelder ermöglichen, sondern kann auch zu längeren Praktika oder Ausbildungsverhältnissen führen.

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Jugendhilfe

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Sicherung von Qualitätsstandards in der Kinder- und Jugendhilfe

13.06.2025

Die Kinder- und Jugendhilfe steht in den letzten Jahren unter zunehmendem Druck, den steigenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen, höhere Qualitätsanforderungen umzusetzen und den Rückgang an Fachkräften unter den Bedingungen eines Ausbaus von Rechtsansprüchen aufzufangen. Das Bundesjugendkuratorium fordert deshalb in einem Impulspapier die Einrichtung von Dialogforen, in denen Qualitätsstandards offen diskutiert werden können, um intransparente Anpassungen vor Ort zu vermeiden. Dabei sollen alle föderalen Ebenen und kooperierenden Systeme einbezogen werden, um Fachstandards auch unter schwierigen Bedingungen zu sichern. Zur Fachkräftesicherung empfiehlt das Bundesjugendkuratorium flexible Ausbildungswege, gezielte Zuwanderung und bessere berufliche Perspektiven. Gleichzeitig müsse Qualität nicht nur formal, sondern auch inhaltlich definiert und an den Bedarf angepasst werden, etwa im Umgang mit besonders vulnerablen Gruppen.

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Jugendhilfe

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NRW: Erste regionale Ombudsstelle

13.06.2025

In Nordrhein-Westfalen beginnt die Landesregierung mit dem Aufbau regionaler Ombudsstellen, um Kinder, Jugendliche und Familien bei Konflikten mit der Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen. In Datteln wird nun die erste Stelle im Regierungsbezirk Münster eingerichtet. Die Stelle bietet kostenfreie, unabhängige Beratung vor Ort, telefonisch oder digital an und richtet sich an junge Menschen und Familien, die sich beim Leistungsbezug oder bei der Beratung oder Beteiligung durch freie oder öffentliche Jugendhilfeträger benachteiligt fühlen. Sukzessiv sollen in den nächsten Jahren weitere Ombudsstellen in den fünf nordrhein-westfälischen Regierungsbezirken entstehen. Die überregionale Ombudsstelle in Wuppertal übernimmt ab August 2024 eine koordinierende Rolle und bietet Fachberatung sowie Qualifizierungsangebote für die Regionalstellen.

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