Alle aktuellen Informationen

Arbeit

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"Rahmenbedingungen des Arbeitsmarktzugangs von Geflüchteten" 2025

10.10.2025

Das Deutsches Rotes Kreuz und der Informationsverbund Asyl und Migration haben in fünfter Auflage einen Leitfaden zu den Voraussetzungen für den Ausbildungs- und Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten herausgegeben. Er bietet einen umfassenden Überblick über die rechtlichen Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten von Asylsuchenden, Schutzberechtigten und Personen mit Duldung. Da die relevanten Regelungen im Aufenthalts- und Sozialrecht verstreut und häufig geändert worden sind, stellt die komplexe Rechtslage eine große Herausforderung für Beratungsstellen dar. Die Broschüre erläutert daher in drei Teilen den aufenthaltsrechtlichen Rahmen, die sozialrechtlichen Unterstützungsangebote sowie die Möglichkeiten zur Aufenthaltssicherung durch Ausbildung und Beschäftigung. Sie behandelt unter anderem Themen wie Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung, Chancen-Aufenthaltserlaubnis sowie Aufenthaltstitel für Fachkräfte. Die Neuauflage berücksichtigt die gesetzlichen Änderungen durch das Chancen-Aufenthaltsgesetz (2022), das Gesetz zur Weiterentwicklung der Fachkräfteeinwanderung (2023) sowie weitere aktuelle Neuregelungen.

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Partizipation

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Demokratisierung des Lernens in Schule. Ergebnisse einer Jugendbefragung

10.10.2025

Eine von der Bertelsmann Stiftung initiierte und vom DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung geleitete Studie untersucht, wie Schüler*innen der Sekundarstufe I Mitbestimmung im Unterricht erleben. Im Mittelpunkt steht die Frage, was gute Lernbedingungen ausmacht und wie Schule die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen bestmöglich fördern kann. Die Ergebnisse zeigen, dass eine partizipative Lernkultur entscheidend ist, um Eigenverantwortung und Motivation im Lernprozess zu stärken. Schulen, die auf Offenheit, Responsivität und die Berücksichtigung individueller Bedürfnisse setzen, schaffen ein förderliches Lernumfeld. Besonders Ganztagsschulen erweisen sich als Orte, an denen Mitbestimmung besser gelingt und demokratische Kompetenzen gestärkt werden. Damit weiter notwendige Verbesserungen umgesetzt werden können, benötigen Schulen mehr Unterstützung durch die Politik sowie größere Freiräume bei der Unterrichtsgestaltung.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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GEW-Position: Rechtsextremismus an Schulen

10.10.2025

Medienrecherchen zeigen, dass die AfD mit vier gezielten Methoden versucht, Schulen unter Druck zu setzen und Lehrkräfte einzuschüchtern – durch Meldeportale, das Beharren auf vermeintlicher Neutralität, Dienstaufsichtsbeschwerden und parlamentarische Anfragen zu AfD-kritischen Schulaktionen. Der Report „Brandmauer Schule“ von Krautreporter beleuchtet diese Strategien und stützt sich auf Interviews mit Lehrkräften, Schüler*innen und Expert*innen. Die GEW fordert in ihrer Position Lehrkräfte auf, trotz dieser Angriffe Haltung zu zeigen und sich kritisch mit der AfD auseinanderzusetzen. Schulen seien dem demokratischen Bildungsauftrag verpflichtet, der den Schutz der Menschenwürde und die Vermittlung von Werten wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität umfasst. Lehrkräfte hätten nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit zu positionieren. Der oft missverstandene Beutelsbacher Konsens verlangt dabei keine politische Neutralität, sondern eine kontroverse, multiperspektivische und auf Demokratiebildung ausgerichtete Unterrichtspraxis.

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Digitalisierung

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Digital Skills Gap 2025

10.10.2025

Die aktuelle Studie der Initiative D21 zeigt, dass nicht nur die Bildungserfahrungen, sondern auch soziale Ungleichheit und Wohnverhältnisse entscheidend die digitalen Kompetenzen in Deutschland beeinflussen. Menschen mit geringem Einkommen oder in beengten Wohnsituationen verfügen deutlich seltener über digitale Grundkenntnisse, da fehlende Geräte, teurer Internetzugang und mangelnde Unterstützung das Lernen erschweren. Auch wenn die jüngere Generation über ein höheres digitales Kompetenzniveau verfügt, brauchen auch sie Wissen zum kritischen und kompetenten Umgang mit KI.

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Gesellschaftliche Entwicklungen

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Kinder und Jugendliche als Außenseiter und Minderheit in der alternden Gesellschaft

19.09.2025

Die junge Generation in Deutschland ist zunehmend benachteiligt:Sie werden nicht nur strukturell übersehen, sondern sind auch überdurchschnittlich stark von Armut, Bildungsproblemen und gesundheitlichen Risiken betroffen. Gleichzeitig sinkt der Anteil junger Menschen im Vergleich zu den Älteren stetig und wirkt sich somit auf die politischen Kräfteverhältnisse aus. Dadurch profitieren Ältere stärker von sozialpolitischen Leistungen. Im aktuellen Forschungsmagazin des DJI erläutert ein Fachbeitrag, welche politische Kurskorrekturen im Sinne der jungen Menschen eingeschlagen werden müssen wie z. B. stärkere Partizipationsrechte für junge Menschen und eine konsequentere Ausrichtung von Politik und Institutionen auf ihre Bedürfnisse.

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Arbeit

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Ausbildungssuchende ohne Kontakt zur Arbeitsagentur und Geflüchtete sind oft im Nachteil

19.09.2025

Eine Ausbildung ist ein wichtiger Schritt im Bildungsweg junger Menschen, der mit der Wahl des richtigen Ausbildungswegs und Bewerbungen um Ausbildungsplätze verbunden ist. Angebote zur Berufsorientierung und Beratung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Die Erfahrungen junger Menschen mit der Berufsberatung unterscheiden sich jedoch deutlich und beeinflussen, ob der Übergang in Ausbildung oder Studium gelingt. Eine Studie der BA, des BIBB und des IAB zeigen, dass ein Abbruch des Kontakts zur Bundesagentur für Arbeit die Chancen auf einen erfolgreichen Start verringert. Besonders junge Geflüchtete haben ein erhöhtes Risiko, keinen berufsqualifizierenden Bildungsweg einzuschlagen. Damit wird deutlich, wie wichtig eine kontinuierliche und unterstützende Begleitung während der Ausbildungsplatzsuche ist.

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Jugendwohnen

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Jugendwohnen: ein Schlüssel zur Qualifizierung der Berufsausbildung, zur Förderung von Mobilität und zur Unterstützung von jungen Menschen im Übergang in Ausbildung und Beruf

19.09.2025

Eine aktuelle Expertise des Instituts für Sozialpädagogische Forschung Mainz stellt das sozialpädagogisch begleitete Jugendwohnen, seine Chancen, Herausforderungen und künftigen Perspektiven in kurzer und übersichtlicher Form dar. Sie zeigt, dass flexible und bedarfsgerechte Angebote weiterhin notwendig sind, um Jugendliche beim Übergang in ein selbstständiges Leben und in die Arbeitswelt zu unterstützen. Grundlage sind Ergebnisse aus verschiedenen Forschungsprojekten, darunter eine große Untersuchung von 2012 sowie aktuelle Studien des VKH e.V. und der Bundesagentur für Arbeit. Diese Projekte verdeutlichen, dass Jugendwohnen wichtige Faktoren zur Stabilisierung von Ausbildungsverläufen bietet. Zudem werden Erkenntnisse aus der Arbeitsmarkt-, Ausbildungs- und Mobilitätsforschung einbezogen, um die Potenziale des Handlungsfeldes zu beschreiben.

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2025-648

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Medienkompetenzförderung in Jugendwerkstätten

19.09.2025

Im Rahmen des Modellprojekts „Mediengarage – Jugend, Medien, Werkstatt“, das vom Landschaftsverband Rheinland geförderte wurde, wurde eine Handreichung erstellt, die Jugendwerkstätten und ähnlichen Einrichtungen praxisnahe Unterstützung bei der Medienkompetenzförderung anbietet. Sie zeigt auf, wie Medienkompetenzförderung im Arbeitsalltag der Fachkräfte stärker verankert werden kann, und benennt dafür notwendige Rahmenbedingungen und Methoden für die Praxis.

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Europa

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DFJW fördert inklusive Jugendprojekte 2026

19.09.2025

Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) fördert 2026 inklusive und partizipative Jugendbegegnungen mit bis zu 18.000 EUR pro Projekt. Ziel ist es, junge Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen – etwa mit Behinderung, Fluchterfahrung oder aus benachteiligten Lebenslagen – zusammenzubringen. Gefragt sind kreative Formate, die langfristig wirken und Inklusion und Teilhabe stärken. Bewerben können sich Organisationen, Vereine und Einrichtungen aus Deutschland und Frankreich aus den Bereichen Jugend, Bildung, Kultur, Sport oder soziale Arbeit. Einsendeschluss für Projektideen ist der 28. November 2025. Ergänzend können auch Partner aus einem weiteren Land beteiligt werden.

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Bildung

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Bildung auf einen Blick 2025

12.09.2025

In Deutschland wächst zwar der Anteil junger Erwachsener mit Hochschulabschluss, gleichzeitig nimmt aber auch die Zahl der Geringqualifizierten zu. Laut OECD stieg der Anteil der 25- bis 34-Jährigen mit tertiärem Abschluss von 33 auf 40 Prozent, während der Anteil ohne Fachhochschulreife oder Ausbildung von 13 auf 15 Prozent kletterte. Diese Entwicklung bewertet die OECD als besorgniserregend, da sich die Kluft zwischen Hoch- und Geringqualifizierten vergrößert. Zudem bestätigt die Studie erneut, dass der Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft abhängt. In allen Ländern schaffen es Kinder aus benachteiligten Familien deutlich seltener, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen als Kinder aus privilegierteren Haushalten. Im OECD-Durchschnitt verfügen nur 26 Prozent der jungen Erwachsenen, deren Eltern keinen Abschluss der Sekundarstufe II haben, selbst über einen tertiären Abschluss. Dagegen gelingt dies 70 Prozent derjenigen, deren Eltern mindestens einen Abschluss im tertiären Bildungsbereich vorweisen können.

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Schulbezogene Jugendsozialarbeit

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Von der Schule in die Arbeitswelt – Zur Bedeutung sozialer Dienstleistungen (außer-)schulischer Akteure in der beruflichen Orientierung

12.09.2025

Schüler*innen an Schulen in schwierigen sozialen Lagen haben vielfältige Unterstützungsbedarfe, die häufig aus familiären Belastungen, Fluchterfahrungen oder mangelnden Bildungsvoraussetzungen entstehen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, arbeiten Schulen verstärkt mit sozialen Dienstleistern und kommunalen Partnern zusammen, besonders bei der beruflichen Orientierung. Viele Jugendliche sind mit sprachlichen Hürden, unsicheren Zukunftsperspektiven und fehlender familiärer Unterstützung konfrontiert, was eine multiprofessionelle Begleitung notwendig macht. Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen, Beratungslehrkräfte und externe Akteure wie Berufsberatung oder Jugendhilfe unterstützen Jugendliche beim Übergang von der Schule in Ausbildung und Arbeitswelt. Dabei geht es um konkrete Dienstleistungen wie Beratung, Bewerbungshilfe und Praxiserfahrungen, die soziale und berufliche Integration fördern. Ein Report der Universität Duisburg-Essen untersucht vergleichend an einem Berufskolleg in NRW und einer Schule mit Sek. I in Niedersachsen, welche Aufgaben die verschiedenen Akteure übernehmen und wie ihre Zusammenarbeit für gelingende Übergänge gestaltet werden kann.

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Arbeit

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3. Förderaufruf im Programm "Win-Win - Durch Kooperation zur Integration"

12.09.2025

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ruft auf zur Interessensbekundung für die dritte Förderrichtlinie „Win-Win – Durch Kooperation zur Integration“. Zielgruppe des ESF Plus-Programms sind junge Männer zwischen 18 und 35 Jahren, die große Schwierigkeiten beim Zugang zu Bildung, Ausbildung oder Arbeit haben und häufig nicht mehr durch Jobcenter oder Arbeitsagenturen erreicht werden. Geflüchtete Drittstaatsangehörige können nur in Kommunen gefördert werden, in denen keine Projekte aus anderen ESF Plus-Programmen für diese Gruppe umgesetzt werden. Ziel ist es, ihre soziale und wirtschaftliche Teilhabe zu stärken und neue Perspektiven für den Arbeitsmarkt zu eröffnen. In der dritten Förderrunde sollen besonders erfolgreiche Praxisansätze aus früheren Projekten in anderen Kommunen erprobt und dauerhaft verankert werden. Gefördert werden können Kommunen, Jobcenter, Wohlfahrtsverbände, Unternehmen und gemeinnützige Träger, die innovative Kooperationsmodelle umsetzen. Weitere Informationen erhalten Sie auf einer digitalen Informationsveranstaltungen am 9. Oktober 2025.

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Gesundheit

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Präventionsradar 2025 zum gesundheitsbewussten Verhalten im Schulalter

12.09.2025

Alle Kinder und Jugendlichen sollten unabhängig von ihrer sozialen Lage gleiche Chancen auf Gesundheit und deren Förderung haben, da viele Weichen für das spätere Leben bereits in Kindheit und Jugend gestellt werden. Der Präventionsradar der DAK erhebt seit 2016/17 jährlich Daten zur gesundheitlichen Situation von Schüler*innen und liefert damit wichtige Einblicke, auch in Zeiten gesellschaftlicher Krisen wie Pandemie oder Krieg. An der aktuellen, neunten Befragungswelle nahmen über 26.000 Jugendliche aus 14 Bundesländern teil. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede: Nur 16 Prozent der Jugendlichen verfügen über eine hohe Gesundheitskompetenz. Zwar bewerten 70 Prozent ihre Gesundheit als gut oder sehr gut, doch berichten viele über Erschöpfung (65 Prozent), Schlafprobleme (42 Prozent), Einsamkeit (33 Prozent) und emotionale Belastungen (17 Prozent). Auffällig ist, dass Unterschiede bestehen zwischen den Geschlechtern und dem sozioökonomischen Status.

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Arbeit

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Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich

05.09.2025

Obwohl viele Jugendliche den Ausbildungsmarkt optimistisch einschätzen, sehen sich insbesondere Jugendliche mit niedriger Schulbildung weiterhin mit geringen Chancen konfrontiert und sind stark von Arbeitslosigkeit bedroht. Für Unternehmen liegt hier ein erhebliches Potenzial, wenn es gelingt, diese Zielgruppe gezielt für eine Ausbildung zu gewinnen. Eine Jugend- und Unternehmensbefragung der Bertelsmann Stiftung und des IW Köln zeigt auf, dass es dafür ein Ausbildungsmarketing bedarf, das auf die Bedürfnisse leistungsschwächerer Jugendlicher eingeht und sie mit unterstützenden Angeboten von der Bewerbung bis zur Übernahme begleitet. Gleichzeitig sei es wichtig, dass Berufsorientierung Jugendlichen mit schwächeren Schulnoten Mut macht und verdeutlicht, dass persönliche Kompetenzen und Motivation inzwischen häufig wichtiger sind als reine Noten. Staatlich geförderte Programme wie die Assistierte Ausbildung könnten entscheidend dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu verhindern, Prüfungen zu bestehen und Konflikte zu bewältigen – werden von Betrieben bislang aber zu wenig genutzt. Die Untersuchung macht zudem auch auf Präferenzen und k.o.-Kriterien von jungen Menschen in Bezug auf die Ausbildungsstellen aufmerksam.

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Bildung

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NRW: Förderschulen im Ausbau

05.09.2025

In Nordrhein-Westfalen planen zahlreiche Kommunen den Bau von mindestens 30 neuen Förderschulen. Das entspricht rund 6.000 zusätzlichen Plätzen. Während das Schulgesetz die inklusive Beschulung eigentlich zum Regelfall erklärt, steht diese Entwicklung im Widerspruch zur Vorgabe. Hintergrund dieser Entwicklung sind überfüllte Förderschulen, eine steigende Zahl an Kindern mit attestiertem Förderbedarf sowie ein unzureichendes Diagnoseverfahren (AO-SF), das zur Zeit reformiert wird. Aus Sicht von mittendrin e.V. habe das Land die Weiterentwicklung der inklusiven Bildung seit fast einem Jahrzehnt vernachlässigt, wodurch viele allgemeine Schulen kaum noch Kapazitäten oder Motivation haben, Kinder mit Behinderungen aufzunehmen. Eltern sähen sich daher oft gezwungen, ihre Kinder auf Förderschulen anzumelden, auch wenn sie sich eine inklusive Lösung wünschten. Besonders stark wächst der Bereich der Förderschulen für geistige Entwicklung, in dem kein Schulabschluss vorgesehen ist. Diese Entwicklung werfe die Frage auf, ob Kinder unzutreffend als kognitiv eingeschränkt eingestuft werden oder ob tatsächlich ein unerklärlich hoher Anstieg an Behinderungen vorliegt – beides wäre alarmierend.

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Junge Flüchtlinge

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Studie: Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten, die 2015 nach Deutschland geflohen sind

05.09.2025

Laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung sind viele der 2015 nach Deutschland geflüchteten Menschen inzwischen im Arbeitsmarkt angekommen. Ihre Beschäftigungsquote lag 2022 bei 64 Prozent und damit nur geringfügig unter dem Durchschnitt der Gesamtbevölkerung von 70 Prozent. Besonders häufig arbeiten sie in Engpass- und systemrelevanten Berufen, etwa im Gesundheitswesen oder in der Logistik. Auffällig ist jedoch der deutliche Unterschied zwischen Männern und Frauen bei der Erwerbstätigkeit. Ursachen dafür sind u. a. eingeschränkter Zugang zu Kinderbetreuung, niedrigere Bildungsabschlüsse und ein später Beginn von Integrationskursen. Insgesamt zeigt die Studie, dass die große Zahl der 2015 Geflüchteten trotz anfänglicher Herausforderungen einen wichtigen Beitrag zum deutschen Arbeitsmarkt leistet.

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Armut

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NRW: Junge Menschen erheblich von materieller und sozialer Entbehrung betroffen

05.09.2025

Materielle und soziale Entbehrung betrifft Menschen, die aus finanziellen Gründen auf wichtige Güter, Dienstleistungen oder soziale Aktivitäten verzichten müssen. Grundlage der Messung ist die europäische Erhebung über Einkommen und Lebensbedingungen, in der 13 Fragen etwa zu Zahlungsrückständen, Urlaub, Kleidung, Freizeit oder Lebensmitteln gestellt werden. Wer mindestens sieben dieser Kriterien erfüllt, gilt als erheblich materiell und sozial depriviert. Für Nordrhein-Westfalen liegen aktuelle Ergebnisse aus dem Jahr 2024 vor, die nach sozialen und demografischen Merkmalen ausgewertet wurden. Besonders stark betroffen sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, von denen 9,7 Prozent erhebliche Entbehrungen erleben; bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren liegt der Anteil bei 8,1 Prozent, während er bei älteren Menschen ab 65 Jahren nur 5,0 Prozent beträgt. Insgesamt zeigt sich: Das Risiko von Deprivation nimmt mit dem Alter deutlich ab, bleibt aber für junge Menschen ein gravierendes Problem.

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Wahlen

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Landeszentrale für politische Bildung NRW: Informationen zur Kommunalwahl

05.09.2025

Am 14. September 2025 wählen rund 14 Millionen Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen ihre kommunalen Vertretungen. Dabei geht es um wichtige Fragen des Alltags wie neue Schulen, Schwimmbäder oder den Ausbau des Nahverkehrs. Die Landeszentrale für politische Bildung NRW informiert online über Wahlverfahren, Kandidierende und Wahlrecht. Besonders hervorgehoben wird die Rolle junger Menschen, die ab 16 Jahren wählen dürfen und sich in Jugendparlamenten engagieren. Zusätzlich steht mit dem „lokal-o-mat“ ein digitales Tool zur Verfügung, das in zehn Kommunen Orientierung bietet.

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jsa aktuell

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Katholische Jugendsozialarbeit in NRW - Zahlen und Daten für 2024/25

29.08.2025

Jugendsozialarbeit aktuell Nr. 240 / 2025

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Bildung

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NRW: Räumliche Mobilität von Azubis

22.08.2025

Im Jahr 2024 machten rund 272.000 Personen in Nordrhein-Westfalen eine Ausbildung im dualen System. Etwa 68 % davon blieben in der Stadt oder dem Kreis, in dem sie bereits bei Vertragsabschluss wohnten. Die übrigen entschieden sich für eine Ausbildungsstätte in einer anderen Region. Wie mobil Auszubildende sind und welche Städte besonders attraktiv als Ausbildungsorte gelten, zeigt die neue interaktive Anwendung „Mobilität von Auszubildenden in NRW“ des Landesbetriebs IT.NRW. Sie basiert auf Daten der Berufsbildungsstatistik und ermöglicht Analysen auf Ebene von Städten, Kreisen und Gemeinden.

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