Migration

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„Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ – Antragstellung für Teilhabemanager/in

19.07.2019

Um jungen, erwachsenen Geflüchteten bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu ermöglichen, beschloss das Landeskabinett im April d.J. die Initiative „Durchstarten in Ausbildung und Arbeit“ mit insgesamt sechs Förderbausteine. Nun haben die beiden zuständigen Ministerien mitgeteilt, dass bis zum 15.09.2019 Kommunen, die im Zuge der Initiative „Gemeinsam klappt’s“ eine geschäftsführende Stelle eingerichtet haben, Personalstellen für Teilhabemanager*innen (Bausteins VI) beantragen können.

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Weltanschauliche Vielfalt und Demokratie

12.07.2019

In Deutschland sind laut einer aktuellen Bertelsmann-Studie Angehörige der verschiedenen Religionen mehrheitlich davon überzeugt, dass die Demokratie eine gute Regierungsform ist. Den Untersuchungen zufolge sprechen sich 89 Prozent der deutschen Bevölkerung für die Demokratie aus. Unter den Christen liegt der Anteil bei 93 Prozent der Befragten, unter Muslimen bei 91 Prozent und unter Konfessionslosen bei 83 Prozent. Auch wenn ein großer Teil der Befragten als religiös tolerant anzusehen ist, hält nur knapp die Hälfte die religiöse Pluralität für die Gesellschaft als bereichernd. Auffallend hierbei ist die unterschiedliche Bewertung des Islam und den anderen Religionen wie Christentum, Judentum, Hinduismus und Buddhismus. Die Studie weist aber noch auf einen anderen Zusammenhang hin: Menschen mit einer skeptischen Haltung gegenüber der Demokratie fühlen sich eher vom Islam bedroht und pflegen eher eine distanzierte Haltung zu Muslimen.

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Migration

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22.-29.09.2019: Interkulturelle Woche

12.07.2019

Unter dem Motto „Zusammen leben - zusammen wachsen“ findet in diesem Jahr wieder die bundesweite Interkulturelle Woche statt. Das Zusammenleben mit Angehörigen anderer Kulturen und Religionen erweitert unseren Horizont. Dabei geht es keineswegs um Beliebigkeit oder um die Relativierung des eigenen Standpunkts, sondern um ein wertschätzendes, interessiertes Wahrnehmen des Anderen, das das eigene Denken bereichert. Dazu bietet die Aktionswoche auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit. Seit 1975 wird sie von Kirchen, Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften, Integrationsbeiräten und -beauftragten, Migrantinnen-Organisationen und Initiativgruppen mitgetragen. Auf der Webseite der Interkulturellen Woche sind alle Veranstaltungen in einer Übersicht zusammengetragen. Diverse Materialien können zudem für eigene Veranstaltungen genutzt werden.

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Junge Flüchtlinge

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13.09.2019: Jovel oder Schovel? Versorgung traumatisierter Geflüchteter in Münster und im Münsterland.

05.07.2019

Zur rechtlichen und gesundheitlichen Situation Geflüchteter und zu Angeboten insbesondere für Traumatisierte in Münster und dem Münsterland veranstaltet das psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge „Refugio“ einen Fachtag für Fachkräfte aus der Flüchtlingshilfe.

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Bildung

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Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität

28.06.2019

Aufgrund aktueller gesellschaftlicher und rechtlicher Entwicklungen hat der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und der Paritätischer Gesamtverband seine Broschüre aktualisiert, in der in dreizehn Sprachen grundlegende Informationen zur Gleichberechtigung von Menschen unterschiedlichen Geschlechts bzw. verschiedener sexueller Identität vermittelt wird.  

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Migration

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Umstrittenes Migrationspaket im Bundestag verabschiedet

07.06.2019

Trotz vieler Proteste zivilgesellschaftlicher Gruppen und Verbänden hat der Bundestag in einer kontrovers geführten Sitzung ein Gesetzespaket verabschiedet, das neben Erleichterungen beim Fachkräftezuzug auch eine deutliche Verschärfung von Abschieberegelungen vorsieht. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. hat im Vorfeld bereits darauf hingewiesen, dass die nun getroffenen Regelungen eher Verschlechterungen als Verbesserungen für junge Menschen darstellen. Sie appelliert, den jungen Menschen, die nach ihrer Flucht in Deutschland leben und bis auf weiteres nicht in ihre Herkunftsländer zurückkehren, jetzt Perspektiven zu geben. In ihrem Politikbrief fordert sie, Ausbildung statt Abschiebung und damit Sicherheit für junge Menschen und Unternehmen zu schaffen.

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SVR-Jahresgutachten 2019

10.05.2019

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) analysiert in seinen jährlichen Gutachten empirischen Daten und politischen Maßnahmen in den Themenfeldern Integration und Migration und bewertet sie. Das aktuelle Jahresgutachten zum Schwerpunkt Flüchtlingspolitik untersucht die - vor allem in Deutschland - deutlichen Entwicklungen und gesetzliche Veränderungen in den letzten Jahren und weist auf zukünftige Handlungsanforderungen hin.

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„Nein zu einem Kopftuchverbot für Minderjährige!“ - Eine migrationspädagogische Stellungnahme

26.03.2019

Die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot des Kopftuchs „im öffentlichen Raum vor allem in Ausbildungsinstitutionen für alle minderjährigen Mädchen“, wie sie Terre des Femmes in dem Aufruf „Den Kopf frei haben!“ mit prominenter Unterstützung verbreitet, stellt einen starken Eingriff in die Selbstbestimmung junger Menschen dar, führt zu weiteren Eingriffen in ihre Lebensbedingungen und Teilhabechancen und legitimiert die schon bestehende Diskriminierung kopftuchtragender Musliminnen. Das Netzwerk Rassismuskritische Migrationspädagogik bezieht dagegen mit der Unterstützung von über 100 Erstunterzeichnenden von Universitäten, Hochschulen und Institutionen der Bildung und Sozialen Arbeit deutlich Position und will mit dieser Stellungnahme der Debatte auch eine fachliche Grundlage geben. Auch die LAG KJS NRW unterstützt diese Stellungnahme.

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Integration in Nordrhein-Westfalen

15.03.2019

Der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) führt regelmäßig wissenschaftliche Studien zu Entwicklungen im Bereich der Integration und Migration durch. Die erste Sonderauswertung des Integrationsbarometers für 2018 hat Ergebnisse zu subjektiven Integrationsindikatoren der Menschen Nordrhein-Westfalens vorgelegt. Danach bewerten Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte das Integrationsklima überwiegend positiv. 85 Prozent der befragten Menschen mit Migrationsgeschichte äußern zudem ein ausgeprägtes Zugehörigkeitsempfinden zu Nordrhein-Westfalen; lediglich fünf Prozent identifizieren sich in keiner Weise mit dem Bundesland. Beim Zugehörigkeitsgefühl zur Heimatstadt unterscheiden sich die Befragten mit Migrationsgeschichte (87 Prozent) kaum von den Befragten ohne Migrationsgeschichte (88 Prozent).

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Handreichung zu Diskriminierungsschutz für Geflüchtete 

01.03.2019

Auch wenn der Schutz des Lebens und die Rechte des einzelnen Menschen in Deutschland relativ gesichert sind, gibt es dennoch viele Bereiche, in denen Menschen Schutz oder Hilfe nicht oder nur eingeschränkt gewährt wird. Zudem ist der Diskriminierungsschutz in Deutschland lückenhaft und zu wenig wirksam. Strukturelle Diskriminierungen in Beruf, Alltag und beim Zugang zu Wohnraum und der Schutz vor Diskriminierung durch staatliches Handeln, zum Beispiel in Verwaltung, Gesundheit, Polizei und Justiz bedürfen dringend der Verbesserung. Der Paritätische Landesverband NRW hat gemeinsam mit ARIC NRW e.V. eine Expertise zum Thema „Diskriminierungsschutz für Geflüchtete“ herausgegeben, die Beratungsstellen anhand von Beispielen unterstützen soll, die Rechtslage von Diskriminierungen einzuschätzen und rechtssicher reagieren zu können. 

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OECD: „Integration von Zuwanderern: Indikatoren 2018“

18.01.2019

Wie gut Migrant*innen und ihre Kinder in den Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft integriert sind, wie erfolgreich sie das Bildungssystem durchlaufen und wie die Bilanz der Integrationsbemühungen der vergangenen zehn Jahren aussieht, hat die OECD für die europäischen Länder untersucht. Dabei kommt sie für Deutschland zu dem Ergebnis, dass Menschen mit Migrationsgeschichte und ihre Kinder heute in Deutschland wirtschaftlich und sozial deutlich besser integriert sind als noch vor zehn Jahren. Dies gilt sowohl für die Erwerbssituation, den Bildungserfolg und das Armutsrisiko als auch für die Erfahrung von Diskriminierung. Dennoch weist die Studie auf Handlungsbedarfe hin wie z.B. bei der Förderung von Geringqualifizierten und deren Kindern sowie von Frauen.

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