Erwerbsbeteiligung

Rechtliches-SGB2-SGB3

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Merkblatt „Leistungsberechtigung im SGB II von Schülern, Studierenden und Auszubildenden“

21.12.2016

Mit dem 9. SGB II-Änderungsgesetz wurden verschiedene Änderungen u.a. beim Mietzuschuss, bei der Einkommensanrechnung von Ausbildungsförderung und bei Leistungen im Übergang zur Ausbildungsförderung vorgenommen. Die Arbeits- und Sozialberatungs-Gesellschaft e.V. hat ein neues Merkblatt „Leistungsberechtigung im SGB II von Schülern, Studierenden und Auszubildenden“ für die Zeit ab 01.08.2016 herausgegeben, in dem die teils komplexen Sachverhalte übersichtlich dargestellt sind.

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Arbeit

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Exit statt Voice: Vorzeitige Lösung von Ausbildungsverträgen in der dualen Berufsausbildung

18.11.2016

Etwa 20 Prozent der Ausbildungsverträge im dualen Ausbildungssystem werden früh- bzw. vorzeitig aufgelöst, wobei der Anteil je nach Ausbildungsberuf, Betriebsgrößen und Regionen unterschiedlich stark ausfällt. Zwar ist nicht jede vorzeitige Vertragsaufhebung problematisch, aber in den überwiegenden Fällen ist die Gefahr auf beiden Seiten groß, bei Betrieben wie vor allem bei Auszubildenden, dass eingesetzte Ressourcen entwertet, wertvolles Ausbildungspotenzial, Lebenszeit und Motivationen verloren gehen und ein erfolgreicher Ausbildungsabschluss unsicherer wird. Eine Studie untersucht die Ursachen von „vermeidbaren“ vorzeitigen Vertragslösungen und gibt Empfehlungen, wie dieser Entwicklung frühzeitig entgegengesteuert werden kann.

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Arbeit

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Gibt es einen Mangel an Auszubildenden?

04.11.2016

Immer wieder ist zu lesen, dass Betriebe Schwierigkeiten bei der Suche nach Auszubildenden haben. Statistiken der Bundesagentur für Arbeit unterstützen diese Auffassung. So standen Ende September laut BA-Statistik 43.500 freie Ausbildungsplätze den rund 20.000 Bewerber ohne Lehrstelle gegenüber. Der DGB hat die Daten analysiert und kritisiert die einseitige Darstellung. Unstrittig sei, dass die rund 20.000 jungen Bewerber in diesem Jahr weder eine Lehrstelle gefunden noch eine Ersatzmaßnahme in Anspruch genommen hätten. Darüber hinaus würden aber zahlreiche Jugendliche (etwa 270.000) ohne Ausbildungsplatz gar nicht in den Daten berücksichtigt, da sie sich in Angeboten im Übergangsbereich, wie z.B. berufsvorbereitende Maßnahmen befinden.

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Arbeit

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Substituierbarkeitspotenziale in einzelnen Berufen durch die Digitalisierung

04.11.2016

Welche Berufe könnten in der Zukunft durch die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt zumindest teilweise ersetzt werden? Die ARD hat auf der Grundlage von IAB-Forschungsergebnissen sowie weiterer Daten und berufskundlicher Informationen der Bundesagentur für Arbeit den  Job-Futuromat entwickelt. In diesem Online-Tool erfährt der Nutzer nach Eingabe eines Berufs, wie es um dessen potenzielle Automatisierbarkeit durch digitale Technologien in Deutschland steht.

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Arbeit

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Weniger Chancen auf Arbeit für Geringqualifizierte in 2015

04.11.2016

Während im Jahr 2015 die Arbeitslosigkeit insgesamt auf rund 6,5 Prozent zurückging, betrug die Arbeitslosenquote bei den Geringqualifizierten mehr als das Dreifache – und hat sich damit entgegen dem allgemeinen Arbeitsmarkttrend verschlechtert. Die Arbeitslosenquote von Menschen ohne Berufsabschluss lag 2015 bei 20,3 Prozent und damit 0,4 Prozentpunkte höher als im Jahr zuvor. Das zeigen neue Daten des IAB.

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Arbeit

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IN VIA fordert bessere Rahmenbedingungen in der dualen Ausbildung

04.11.2016

Trotz 43.500 noch unbesetzter Ausbildungsplätze gibt es in diesem Ausbildungsjahr 20.600 junge Menschen, die bei ihrer Ausbildungsplatzsuche leer ausgehen. Dies zeigen die gestern veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. IN VIA Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit Deutschland e.V. fordert, die Qualität der Ausbildung zu verbessern und jedem/r ausbildungsfähigen Jugendlichen einen Ausbildungsplatz zu ermöglichen, der seinen bzw. ihren Neigungen entspricht.

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Arbeit

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Gute Kommunikation kann Ausbildungsabbrüche verhindern

21.10.2016

Fast ein Viertel aller beruflichen Ausbildungsverträge wird jedes Jahr vorzeitig gelöst. Einer der Hauptgründe dafür sind Konflikte, die oftmals auf eine mangelnde oder misslungene Kommunikation zwischen Auszubildenden und Betrieben zurückzuführen sind. Dies zeigt eine Studie des Soziologischen Forschungsinstituts (SOFI) an der Georg-August-Universität Göttingen, die von der Vodafone Stiftung gefördert wurde und für die professionelle Ausbildungsbegleiter befragt wurden. Die Studie erläutert nicht nur die Rückmeldungen der Befragten, sondern unterbreitet auch Verbesserungsvorschläge.

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Arbeit

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Teilzeitausbildung in Heilberufen

02.09.2016

Nach Willen der Bundesregierung sollen Teilzeitausbildungen auch für medizinisch-technische Ausbildungsberufe möglich werden. Das geht aus ihrer Antwort (18/9409 - http://dip.bundestag.de/btd/18/094/1809409.pdf) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervor. Die entsprechenden Änderungen der Heilberufsgesetze wurden auch im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bereits zugesagt. Zusätzliche Informationen aus den Ländern seien zudem erforderlich, da bestimmte Aspekte in deren Zuständigkeit fallen.

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Arbeit

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Verbesserungen bei der Ausbildungsqualität notwendig

02.09.2016

Hauptsache einen Ausbildungsplatz! Nicht für jede/n Auszubildende/n erfüllt sich mit Erreichen dieses Wunschs auch die Hoffnung auf eine qualitativ gute Ausbildung. Der diesjährige Ausbildungsreport der DGB-Jugend weist auch in diesem Jahr auf unzureichende Bedingungen in der Ausbildung hin. Auch wenn ein Großteil der Auszubildenden mit seiner Ausbildung zufrieden ist, gibt es in bestimmten Bereichen, in die auch oftmals junge Menschen aus der Jugendsozialarbeit münden, große Probleme:  lange Arbeitszeiten, häufige Überstunden, eine mangelnde Ausbildungsqualität und eine unterdurchschnittliche Vergütung. Folglich werden diese Berufe als immer unattraktiver angesehen. Themenschwerpunkt dieses Ausbildungsreports sind die psychischen Belastungen in der Ausbildung.

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Arbeit

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„Zukunftsstarter" als Nachfolger des „Spätstarter“-Programms

05.08.2016

Das Bundesarbeitsministerium und die BA werden das Programm 'Spätstarter', das junge Erwachsene ohne Berufsabschluss fördert,  mit neuem Namen fortführen. Mit dem nun neuen Programm 'Zukunftsstarter' werden weiterhin Menschen zwischen 25 und 35 Jahren unterstützt, eine Lehre zu starten. Darüber hinaus werden zusätzliche Fördermöglichkeiten eröffnet, um bisherige Hemmnisse, die einer Weiterbildung im Weg standen, abzubauen. So können Grundkompetenzen von Menschen mit geringen Qualifikationen nun gefördert werden. Durch Weiterbildungsprämien soll das Durchhaltevermögen und die Motivation der Teilnehmenden gesteigert werden, eine längerfristige Qualifizierungsmaßnahme erfolgreich zu Ende zu bringen. Prämien für erfolgreiche Zwischen- und Abschlussprüfungen honorieren Erfolge und fördern Motivation und Durchhaltewillen.

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Arbeit

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Praktikumsdatenbank „Integrationsbetriebe in NRW“

08.07.2016

Ausbildungsbetriebe in NRW, die Menschen mit Flüchtlingsgeschichte und guter Bleibeperspektive im Rahmen eines mehrwöchigen Praktikums ihren Betrieb, den Beruf und die Arbeits- und Qualifizierungskultur in der Praxis näherbringen möchten, können ihr Praktikumsangebot in einer Datenbank kostenfrei eintragen. Auf der dazu gehörigen Webseite erhalten die Betriebe ebenfalls Informationen u.a. zu den rechtlichen Rahmenbedingungen von Praktika für Geflüchtete.

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Arbeit

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Prof. Sell fordert Neustart im arbeitsmarktpolitischen Förderrecht

08.07.2016

Seit der Einführung der Harzt-Reformen sind weitere Instrumente und Programme der Arbeitsmarktförderung hinzugekommen, einige auch abgeschafft worden. Mittlerweile gebe es, so Experten, eine unübersichtliche Anzahl an unterschiedlichsten Förderangeboten, die aber keine kohärente Förderung sicherstellen und oftmals höherwertige Förderinstrumente verdrängen. Stefan Sell, Professor für Volkswirtschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz und Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) plädiert daher in seinem aktuellen Papier „Hilfe zur Arbeit 2.0“ für einen Neustart der arbeitsmarktpolitischen Förderung. Ein funktionierendes Förderrecht in der Arbeitsmarktpolitik, das die Menschen auch tatsächlich fördert, fußt nach seiner Vorstellung auf den Kriterien Marktnähe, Flexibilität und Freiwilligkeit.

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Bildung

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Förderung von ESF-kofinanzierten Einzelprojekten im Rahmen "Starke Quartiere - starke Menschen"

17.06.2016

Die NRW-Landesregierung unterstützt Kommunen mit Mitteln der Europäischen Strukturfonds bei der Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Nun gibt es ab Mai 2016 neue Möglichkeiten zur 'vorgezogenen' Beantragung von Einzelprojekten. Die Antragstellung wird nun auch vor einer offiziellen Annahme des 'Integrierten Handlungskonzeptes (IHKo)' durch die Interministerielle Arbeitsgruppe Soziale Stadt des Landes möglich. Dazu muss mindestens ein Ratsbeschluss zum IHKo bzw. zum 'IHKo in Planung und Entwicklung' vorhanden sein. Das MAIS NRW informiert zum Rahmen der Antragstellung, zu inhaltlichen Mindestanforderungen, Förderkonditionen und Beratung zur Antragstellung.

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Bildung

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Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt – Übersicht für Fachleute

16.06.2016

Die G.I.B. hat für Fachleute eine Übersicht über alle Förderinstrumente des Landes Nordrhein-Westfalen, des Bundes und der Bundesagentur für Arbeit für die Zielgruppe 'Junge Geflüchtete' zusammengestellt. Erfasst sind die wichtigsten Integrationsmaßnahmen wie Sprachförderung, Maßnahmen zu Ausbildungsvorbereitung und Beratung. Die Arbeitshilfe wird regelmäßig aktualisiert.

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Aufenthalt

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Berufliche Qualifizierung von jungen Flüchtlingen

16.06.2016

Bildung ist zentral bei der Integration von Flüchtlingen. Bislang sind jedoch 25 Prozent der Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen, im Gastgewerbe zum Niedrigstlohn beschäftigt. Geeignete Förder- und Qualifizierungsmaßnahmen gibt es noch sehr wenige und sind aufgrund einer sehr heterogenen und hoch differenzierten Anbieter- und Angebotsstruktur schwer zu finden. Das DJI hat nun eine Expertise veröffentlicht, die in kompakter Form Möglichkeiten der Qualifizierung darstellt.

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Rechtliches-SGB2-SGB3

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Soziale Teilhabe durch Arbeit für junge erwachsene Flüchtlinge und erwerbsfähige Leistungsberechtigte (STAFFEL)

10.06.2016

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat ihre Förderrichtlinie für das Bundesprogramm STAFFEL veröffentlicht, mit dem sie junge erwachsene Flüchtlinge und weitere erwerbsfähige inländische Personen aus dem SGB II, die ebenfalls eine Perspektive auf dem deutschen Arbeitsmarkt suchen, fördern möchte. Für einen Zeitraum von maximal zwölf Monaten werden Arbeitsverhältnisse gefördert, die mit der genannten Personengruppe zwischen 25 und 35 Jahren besetzt werden. Daneben sollen die Teilnehmer(innen) während der Beschäftigung angeleitet, betreut und auf weitere geeignete Integrationsangeboten aufmerksam gemacht werden. Antragsfrist ist der 31. Juli 2016.

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Arbeit

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Wege zur Integration von jungen Geflüchteten in die berufliche Bildung – Stärken der dualen Berufsausbildung in Deutschland nutzen

10.06.2016

Wie können junge Geflüchtete in die berufliche Bildung integriert werden? Das Bundesinstituts für Berufsbildung hat in seinem Positionspapier 10 Kernpunkte herausgearbeitet, wie es gelingen kann, jungen Geflüchteten ausgehend von ihren Potenzialen den Zugang in eine berufliche Ausbildung zu ermöglichen und sie in ihrem Verlauf zu unterstützen.

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Bildung

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Monitor Jugendarmut 2016

03.06.2016

Die BAG KJS weist mit ihrem neuen Monitor Jugendarmut auf die mit Risiken behaftete Übergangsphase von Schule zur Ausbildung bzw. von Ausbildung in die Berufstätigkeit hin. Vor allem Jugendliche ohne Schulabschluss oder Berufsausbildung sind von Arbeitslosigkeit und Hartz IV besonders bedroht. Zudem besteht die Gefahr, dass sie in die Wohnungslosigkeit abrutschen. Gute Bildung ist hier der Schlüssel. Doch im Bildungssystem gehen Jugendliche aus sozial schwachem Umfeld oder mit Migrationshintergrund noch immer viel zu oft verloren.

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Arbeit

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Neue Konzepte für den Übergang in Ausbildung

20.05.2016

Seit Jahren werden in Modellprojekten sowie Länder- und Bundesprogrammen, durch Pakte und Allianzen neue Wege erprobt, um Jugendliche und Betriebe beim Übergang in die Ausbildung und in der Ausbildung zu unterstützen. Dennoch lässt sich feststellen, dass immer weniger Unternehmen Ausbildungsplätze anbieten, ein Großteil der Absolvent_innen ein Studium anstreben und nicht allen jungen, vor allem benachteiligten, Menschen der Übergang in das Berufsbildungssystem gelingt. Neben der Frage, wie die Attraktivität der dualen Ausbildung für Absolventen mit guten Schulabschlüssen erhöht werden kann, muss ebenfalls erörtert werden, wie die Zugangschancen von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen zu verbessern sind. Die vorliegende Studie von Dr. Gerhard Christe vom Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe gibt dazu Hinweise zu einer besseren Förderung beim Übergang.

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Arbeit

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Dazugehören. Handlungsstrategien von Arbeitslosen

06.05.2016

Hartz-IV-Empfänger/innen werden vielfach als passive Individuen wahrgenommen, die sich zurückziehen und denen sozialer Anschluss fehlt. Eine Studie des Soziologischen Forschungsinstituts Göttingen hat nun die Anstrengungen von Langzeitarbeitslosen untersucht, trotz Ausschlusserfahrungen dazuzugehören. Deutlich wird, dass es ein weites und kontrastreiches Spektrum gibt, wie sie sich subjektiv als zugehörig definieren und wie sie Zugehörigkeit durch verschiedene Aktivitäten versuchen herzustellen. Zentrales Problem bleibt jedoch, dass die gesellschaftliche Anerkennung ihrer Zugehörigkeitsdeutungen und -praktiken fehlt.

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Arbeit

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Öffentlich geförderte Beschäftigung kann die gesellschaftliche Integration verbessern

06.05.2016

Öffentlich geförderte Beschäftigung kann das soziale Teilhabeempfinden von arbeitsmarktfernen Menschen deutlich verbessern. Dies ist ein Zwischenergebnis einer Begleitstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung  und des  Instituts für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, die Modellprojekte in NRW auswerten. Voraussetzung für einen möglichen Erfolg solcher Projekte ist die sorgfältige Auswahl und eine professionelle sozialpädagogische Begleitung der Teilnehmer/innen.

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Bildung

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Landflucht: DJI-Studie zeigt, was Jugendlichen einen Verbleib in der Region erleichtern würde

06.05.2016

Obwohl Jugendliche aus dem ländlichen Raum das Landleben schätzen, fühlen sich viele im Vergleich zu Altersgenossen in der Stadt benachteiligt. Die Gründe, warum junge Menschen ihre Heimat verlassen, sind vielfältig: Neben schlechten Ausbildungs- und Jobperspektiven sowie drohender Arbeitslosigkeit spielen auch die eingeschränkte Mobilität, verkrustete Strukturen in den Gemeinden, fehlende politische Mitspracherechte sowie die nicht vorhandene digitale Erreichbarkeit eine Rolle für die Landflucht. Dabei zeichnet sich in einigen Regionen Westdeutschlands eine ähnliche Situation ab wie in Ostdeutschland. Das DJI hat für das Projekt „Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen“ junge Menschen und politische Entscheidungsträger in ländlichen Regionen sowohl in West- als auch Ostdeutschland befragt und Entwicklungsnotwendigkeiten erarbeitet.

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Rechtliches-SGB2-SGB3

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Reform der Grundsicherung für Arbeitsuchende: Neue Möglichkeiten für junge Menschen, aber noch nicht der große Wurf

06.05.2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e. V. begrüßt in ihrer Stellungnahme die neuen Möglichkeiten für benachteiligte und beeinträchtigte Jugendliche, die durch die SGB II-Reform geschaffen werden sollen. Die Beratung wird ausgebaut, die vorrangige Vermittlung junger Menschen in Ausbildung wird festgeschrieben, Schnittstellen zu BAB und BAföG werden entschärft. Der § 16 h SGB II schafft neue Fördermöglichkeiten, die seitens der katholischen Jugendsozialarbeit begrüßt werden. Leider ausgeblieben, und damit einer der großen Mängel des Reformvorhabens, ist die Entschärfung der Sanktionspraxis für junge Menschen unter 25 Jahren. Mit § 34 SGB II werden sogar versteckt verschärfte Sanktionsregeln eingeführt. Davon ist Abstand zu nehmen. Mit § 31a SGB II droht jungen Menschen immer noch die Gefahr, in die Obdachlosigkeit getrieben zu werden. Hier hat der Gesetzgeber nachzubessern.

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Migration

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Entwurf und Stellungnahmen zum geplanten Integrationsgesetz

06.05.2016

Nach den Eckpunkten liegen nun auch die Entwürfe zum Integrationsgesetz und zu einer Verordnung vor. Einige Wohlfahrtsverbände und weitere Akteure haben sich dazu bereits in Stellungnahmen geäußert.

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Rechtliches-SGB2-SGB3

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Eckpunkte Integrationsgesetz

29.04.2016

Die Regierungskoalition im Bundestag hat sich am 13.04.2016 auf Eckpunkte zu einem Integrationsgesetz geeinigt, das sich an den Grundsätzen des Förderns und Forderns orientiert. Ziel des Gesetzes ist es, Zugewanderte – vor allem Geflüchtete – bei ihrer gesellschaftlichen und beruflichen Integration durch Angebote zu fördern und zugleich Eigenbemühungen von ihnen einzufordern.

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Arbeit

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Gendersensible Berufsorientierung im Übergang Schule - Beruf

29.04.2016

Um junge Menschen darin zu unterstützen, ihre individuellen Potenziale und Talente auszuschöpfen und die Berufswahl nicht aufgrund traditioneller Rollenzuschreibungen einzuschränken, bedarf es einer gendersensiblen Beratung und Begleitung im Berufsorientierungs- und Berufsberatungsprozess. Die AWO hat eine Handreichung herausgegeben, die Fachkräften im Übergangsbereich Hilfestellungen geben soll für eine geschlechterreflektierte Herangehens- und Arbeitsweise.

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Arbeit

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Unterstützungsmaßnahmen für Schutzberechtigte - Die Förderung der Integration in den Arbeitsmarkt

22.04.2016

Das BAMF hat eine Studie veröffentlicht, die die integrations- und arbeitsmarktpolitischen Instrumente, mit denen die soziale und ökonomische Absicherung von Schutzberechtigten in Deutschland gewährleistet werden soll, erläutert. So stehen erwerbsfähigen Schutzberechtigten sämtliche Maßnahmen zur Verfügung, die zur Eingliederung von deutschen Staatsbürgern in den Arbeitsmarkt entwickelt wurden. Ergänzend zu den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten profitieren Schutzberechtigte auch von  Integrationskursen, durch die sie Zugang zu einem umfassenden Sprach- und Orientierungskurs haben.

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Arbeit

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Digitalisierung und Arbeitsmarkt

08.04.2016

Die Digitalisierung verändert schon seit Jahren immer stärker die Arbeitswelt. Unter dem Begriff „Wirtschaft 4.0“ geht es in der Diskussion immer noch fast ausschließlich um industrielle Produktion, bei der Robotics, Automatisierung, IT-Systemtechnik, Virtualisierungs- und Simulationstechniken, Datenanalyse  etc. im Mittelpunkt stehen.  Offen ist bisher, inwiefern auch das Handwerk von dieser technikgetriebenen Entwicklung tangiert wird. Eine erste systematische Untersuchung kommt zu dem Schluss, dass sich Handwerksunternehmen vom digitalen Wandel und vom Umsetzungsgrad der Digitalisierung im Unternehmen je nach Gewerk, Betriebsgröße, regionaler oder überregionaler Aufstellung sowie Spezialisierungsgrad der Unternehmen voneinander unterscheiden. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat für die Enquetekommission „Zukunft von Handwerk und Mittelstand in NRW“ des Landtages NRW dazu eine Stellungnahme verfasst.

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Bildung

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Kinderrechte zwischen Anspruch und Wirklichkeit

08.04.2016

Das DJI lässt in seiner aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „DJI Impulse“ Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DJIs und anderer renommierter Forschungsinstitute zu Wort kommen. Sie analysieren, wie Kinderrechte verletzt werden, und beschreiben, welche Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Partizipation von jungen Menschen bestehen.

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Migration

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Unterschiedliche Zuwanderergruppen in den jeweiligen Bundesländern

08.04.2016

Für welche Region Deutschland sich Zuwanderer entscheiden, hängt von verschiedenen Faktoren ab und unterscheidet sich je nach Zuwanderergruppe deutlich. Das Institut der deutschen Wirtschaft hat anhand der Aufenthaltstitel, die Personen aus Drittstaaten erteilt wurden, die Verteilung auf die Bundesländer analysiert. In die wirtschaftsstarken süddeutschen Bundesländer ziehen besonders viele Erwerbsmigranten, während nach Nordrhein–Westfalen vor allem viele anerkannte Flüchtlinge kommen. Bei EU-Ausländern ist eine entsprechende Differenzierung aufgrund der Freizügigkeit nicht möglich.

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Migration

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Arbeitsmarktintegration von Muslimen

01.04.2016

In allen europäischen Ländern haben muslimische Migranten eine geringere Arbeitsbeteiligung als Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft. Als ein Grund dafür wird oft ethnische Diskriminierung durch Arbeitgeber angeführt. Eine Studie des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) kommt jedoch zu anderen Ergebnissen. Ethnische Diskriminierung ist zwar ein reales Phänomen, doch die Arbeitsmarktbeteiligung von muslimischen Frauen und Männer wird vor allem durch mangelnde Sprachkenntnisse, traditionelle religiöse Wertvorstellungen und begrenzte interethnische Kontakte beeinflusst.

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Bildung

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Neue Lernangebote zur berufsbezogenen Sprachförderung

01.04.2016

Auf der Webseite der „qualiboXX“ können Interessierte zwei neue Lernangebote zur berufsbezogenen Sprachförderung im Gastgewerbe und der Logistikbranche kostenfrei für ihre Weiterqualifikation nutzen. QualiboXX als ein Angebot des BIBB für den Übergang Schule – Beruf umfasst vielfältige Materialien und Werkzeuge für neue Lehr- und Lernmethoden für die berufliche Bildung.

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Junge Flüchtlinge

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Mikrodarlehen für Geschäftsideen von anerkannten Flüchtlingen

18.03.2016

Die NRW.BANK weitet das Programm „NRW/EU.Mikrodarlehen“ auf anerkannte Flüchtlinge aus. Mit jeweils bis zu 25.000 Euro können die unterschiedlichsten Geschäftsideen gefördert werden - von der klassischen Gastronomie über Onlineshops bis hin zu Friseursalons.

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Junge Flüchtlinge

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Neue Initiative „Perspektive für junge Flüchtlinge im Handwerk“

12.02.2016

Das Bundesbildungsministerium, Bundesagentur für Arbeit und das Handwerk möchten jungen Flüchtlingen, die nicht mehr schulpflichtig und unter 25 Jahren sind sowie über gute deutsche Sprachkenntnisse verfügen, den Weg in eine Handwerks-Ausbildung erleichtern. Neben einer „Berufsorientierung für Flüchtlinge“ sollen betriebliche Praktika zur Verfügung gestellt werden. Das Programm ist zunächst auf 24 Monate angelegt und soll 10.000 Flüchtlinge erreichen. Das BMBF stellt für dieses Jahr 20 Millionen Euro bereit.

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Junge Flüchtlinge

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Praktikumsdatenbank des Handwerks für Geflüchtete mit guter Bleibeperspektive

12.02.2016

Das IQ Netzwerk NRW ermöglicht nordrhein-westfälischen Handwerksbetrieben, die Flüchtlinge bei der Arbeitsmarktintegration in Deutschland unterstützen möchten, Praktika in eine spezielle Datenbank einzustellen. Die Vergabe der Plätze an geeignete Bewerber_innen  erfolgt durch die neu entstehenden Integration Points bei der Bundesagentur für Arbeit sowie durch die Partner des IQ Netzwerks NRW, die in der Flüchtlingsberatung tätig sind. 

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Arbeit

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NRW: Aufruf "Lebens- und erwerbsweltbezogene Weiterbildung"

12.02.2016

Weiterbildungsträger in NRW sind aufgerufen, eine Interessensbekundung für zusätzliche Bildungsangebote einzureichen, die die individuelle Beschäftigungsfähigkeit von Teilnehmer_innen sowie die persönlichen und beruflichen Handlungskompetenzen verbessern. Die Interessenbekundungen können vom 01.03. bis 20.03.2016 für Maßnahmen, die zwischen dem 01.08.2016 und 31.07.2017 beginnen, gestellt werden.

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Arbeit

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SGB II und Ausbildungsförderung

29.01.2016

Auszubildende, die BaföG oder BAB beziehen, haben grundsätzlich keinen Anspruch auf Sicherung zum Lebensunterhalt nach dem SGB II. Rechtsanwalt Joachim Schaller erläutert in seinem Skript sozialrechtliche Leistungsansprüche nach dem SGB II, die im Einzelfall dennoch wirksam werden können. Dabei geht es u.a. um die nicht ausgeschlossenen Leistungen nach § 27 SGB II, um Kinder von Auszubildenden, um ausländische Studierende, Bezieher von Leistungen nach den Asylbewerberleistungsgesetz und Eingliederungshilfe für behinderte Auszubildende.

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Arbeit

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Entkoppelt, verloren, abgehängt

29.01.2016

jugendsozialarbeit aktuell Nr. 140 / 2016

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Arbeit

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Programme zur Integration arbeitsmarktferner Personen im internationalen Vergleich

22.01.2016

In vielen EU-Ländern werden die unterschiedlichsten Fördermaßnahmen zur Integration von langzeitarbeitslosen Menschen durchgeführt. In einigen Ländern wird der Schwerpunkt auf öffentlich geförderte Beschäftigung gelegt, in anderen eher auf eine intensivere Beratung und Betreuung der Zielgruppe. Das IAB zeigt in einem Vergleich der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in ausgewählten EU-Ländern jedoch, dass es in keinem der Länder ein Patentrezept zur Integration arbeitsmartkferner Personen gibt. Für Deutschland sei allerdings zu überlegen, ob Instrumente, die im Bereich Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen zur Verfügung stehen, auch für gesundheitlich eingeschränkte Langzeiterwerbslose eingesetzt werden sollten.

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