04.12.2018: Jugendliche zwischen Verletzung, Wut und Erfahrungen der Selbstwirksamkeit. Zum Umgang mit Rassismus in der Jugend(sozial)arbeit

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Rassismus und andere Gewalterfahrungen, Ungleichbehandlungen und Fremdzuschreibungen gehören sowohl für zahlreiche Kinder und Jugendliche, die ihren Lebensmittelpunkt schon immer in Deutschland hatten, als auch für junge Geflüchtete zum Alltag. Die Verletzungen ihrer Integrität wirken sich negativ auf ihr Selbst- und Weltverständnis aus, können zu (Re-)Traumatisierungen führen und beeinträchtigen ihre Partizipationsmöglichkeiten und Chancen in vielen Lebensbereichen.

Diese Realitäten gilt es im (sozial-)pädagogischen Alltag zu erkennen und ihnen angemessen zu begegnen: Durch eine klare menschenrechtsorientierte Haltung, durch sinnvolle pädagogische Ansätze, durch Angebote des Empowerments, aber auch durch eine kritische Selbstreflexivität und das Erkennen der problematischen institutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen.

Bei dieser Tagung werden wir uns durch Fachvorträge und Workshops den unterschiedlichen pädagogischen Herausforderungen und Ansätzen annähern sowie unsere Erfahrungen austauschen können. Wir werden den unterschiedlichen Perspektiven und Fallstricken des pädagogischen Umgangs mit Rassismus- und Gewalterfahrungen nachgehen und unsere Differenzsensibilität für den beruflichen Alltag stärken.

Die Tagung richtet sich an Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie der außerschulischen Bildungsarbeit.

Weitere Informationen erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: LAG KJS NRW / LVR / TH Köln

 

 

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