Auf welche Sehnsüchte reagieren wir als Jugendsozialarbeit? Eindrücke aus der Rheingold Studie „Was Menschen in der Kirche hält“

jsa aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie in jedem Jahr werden im Fernsehen und anderen Medien derzeit wieder Straßenbefragungen ausgestrahlt, die belegen sollen, dass ein Großteil der Bevölkerung gar nicht (mehr) weiss, was an Weihnachten überhaupt gefeiert wird. Zum Fest der Geburt Jesu ist der Kirchgang anscheinend eher eine Tradition oder eine Form von Brauchtum. Der Besuch der Christmette gehört zu Weihnachten für viele einfach mit dazu. Und so werden in wenigen Tagen die Kirchen wieder voll sein. Glaube bemisst sich aber nicht an der Anzahl der Kirchenbesuche. Attraktivität und Nutzen von Kirche ist nicht allein abhängig von der Gottesdienstgestaltung.

Die Fragen danach, was Menschen an der Kirche schätzen oder was sie vergrault, sind nicht einfach zu beantworten. Viele ihrer Angebote scheinen nicht mehr zeitgemäß. Kirche hat nicht zuletzt durch den sexuellen Missbrauch viel von ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt. Positiv und bindend wird das soziale Engagement für den Nächsten, für sozial Benachteiligte wahrgenommen. Vor diesem Hintergrund kann gerade katholische Jugendsozialarbeit ein starkes Bindeglied von Kirche sein.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit und einen guten Start ins Neue Jahr!

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Den gesamten Artikel erhalten Sie im Anhang.

 

Quelle: Prof. Dr. Patrik C. Höring

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