Rückblick: Die Katholische Jugendsozialarbeit auf dem 101. Deutschen Katholikentag – Teil 1

jsa aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

viele junge Menschen suchen nach einem Ausbildungsplatz. Einige von ihnen suchen auch nach Unterkunft und Begleitung, wenn sie ihre Ausbildung nur fern ihrer Heimat absolvieren können. Die Jugendphase als solche ist ein Zeitraum des Suchens nach eigener Identität, eigenen Lebens- und Wertvorstellungen. Die wenigsten jungen Menschen aber würden wahrscheinlich behaupten, sie wären auf der Suche nach Frieden, so wie das Motto des 101. Deutschen Katholikentags „Suche Frieden!“ lautete.

Doch wir können das Motto „Suche Frieden!“ auch übertragen verstehen: Die meisten jungen Menschen, die bspw. die Schule abgebrochen, die Gewalt erfahren haben oder in konfliktreichen Beziehungen aufgewachsen sind, die wohnungslos sind oder sich in weiteren schwierigen Lebenslagen befinden, suchen nach Teilhabe, Anerkennung, Selbstbestätigung – nach allem, was zu einem selbstbestimmten, friedvollen Leben beiträgt, was gesellschaftliche Erwartungen und die eigenen Wünsche und Möglichkeiten möglichst in Einklang bringen lässt.

Meiner Ansicht nach machen sich Mitarbeiter_innen in unseren Einrichtungen jeden Tag mit den jungen Menschen auf die Suche, damit diese ihren Wünschen und Fähigkeiten entsprechend ihren Platz in der Gesellschaft finden können. Welche politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sich dafür verändern müssen, darauf hat die Katholische Jugendsozialarbeit an ihrem Stand auf dem Katholikentag hingewiesen.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre.

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Quelle: LAG KJS NRW

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