Jugend im Fokus

jsa aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

auf knapp 500 Seiten setzt sich der aktuelle 15. Kinder- und Jugendbericht mit der Jugend als eigenständiger Lebensphase auseinander, stellt den aktuellen Stand der Forschung zu „der Jugend“ dar und entwickelt Anforderungen an eine zeitgemäße Jugendpolitik im Sinne einer „eigenständigen Jugendpolitik“.

Neben Schwerpunkten wie Ganztagsschule, Aufwachsen in einer digitalen Gesellschaft und den Lebenslagen junger Geflüchteter setzt sich der Bericht auch mit Anforderungen an „soziale Dienste“ (u. a. die Jugendsozialarbeit) auseinander. Hier betrachtet der Bericht auch den „capability approach“ und nimmt damit auch die Jugendsozialarbeit in die Pflicht. Sie muss, wie andere Dienste auch, zeigen, dass es ihr gelingt, die Fähigkeiten der jungen Menschen zu entfalten und zu fördern. Fast zeitgleich wird auch im Rahmen der SGB VIII-Reform die Qualität der Maßnahmen und Angebote der Kinder- und Jugendhilfe stärker hervorgehoben. Allerdings darf man diese Frage nach Qualität und Wirkung der Angebote nicht allein den Trägern und Einrichtungen stellen. Der Staat ist auch aufgefordert, entsprechend gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

Es wäre vermessen, diesen knapp 500 Seiten langen Bericht auf vier Seiten zusammenfassen zu wollen. So beschränke ich mich in dieser Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell auf einige, aus meiner Sicht für die Jugendsozialarbeit wichtige Passagen – wohl wissend, dass dadurch andere Themen (z. B. Ganztagsschule und Schulsozialarbeit, Junge Geflüchtete) kaum oder gar nicht zur Sprache kommen.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Den Artikel erhalten Sie im Anhang.

Quelle: LAG KJS NRW

 

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