Das Projekt "Respekt" – Ein Angebot mit Zukunft

jsa aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

dass junge Menschen durch die sozialen Netze rutschen oder sich ihnen bewusst entziehen, ist nicht allein ein Phänomen großstädtischer Ballungszentren oder sozialer Brennpunkte. Wie unsre Ausgabe von jugendsozialarbeit aktuell zeigt, gibt es diese jungen Menschen auch in Landkreisen mit sehr niedriger Arbeitslosenquote.

Mit dem Pilotprogramm RESPEKT des Bundesarbeitsministeriums (BMAS) werden noch bis Ende dieses Jahres bundesweit 18 Projektstandorte gefördert, die schwer zu erreichenden jungen Menschen „einen kontinuierlichen und nachhaltigen Weg in Ausbildung und Arbeit ebnen“ sollen. Laut BMAS soll dies dadurch gelingen, dass im Rahmen dieses Programms persönlich geprägte langfristige Beziehungen zu den jungen Menschen aufgebaut werden, die Vertrauen und Sicherheit schaffen und so eine gelingende (Re-)Integration in Ausbildung und Beschäftigung erleichtern.

Langfristige Beziehungen, Vertrauen, Sicherheit – das sind nicht gerade die Begriffe, die ich bisher mit Programmen und Maßnahmen des BMAS oder der Bundesagentur für Arbeit in Verbindung gebracht hätte. Umso mehr freut es mich, dass hier anscheinend ein Umdenken stattfindet und auch im Rahmen des § 16h SGB II seinen Ausdruck findet. Inwieweit in den kommenden Jahren die örtlichen JobCenter und Arbeitsagenturen Geld in die Hand nehmen, um gerade diesen jungen Menschen langfristige Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, bleibt abzuwarten.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre!

Stefan Ewers
Geschäftsführer

 

Den Artikel erhalten Sie im Anhang.

Quelle: Andrea Arndt / Kolping-Bildungswerk Diözesanverband Münster
(Links zum Projekt: http://www.respekt-kolping.de und https://www.facebook.com/4u4ort/)

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