Deutscher Qualifikationsrahmen und non-formale Bildung: (wie) geht das zusammen?

DQR

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

im Mai 2013 wurde nach einer mehr als sechsjährigen Entwicklungsphase der „Deutsche Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ (DQR) eingeführt. Als nationale Umsetzung des Europäischen Qualifikationsrahmens soll er mehr Transparenz und Mobilität in Europa schaffen. Aber was bringt ein solcher Qualifikationsrahmen den sozial benachteiligten jungen Menschen, die oft über die eigene Stadtgrenze noch nicht hinausgekommen sind? Wofür brauchen diese jungen Menschen mehr Transparenz und Mobilität in Europa?

Der DQR soll ein „Übersetzungsinstrument zwischen Bildungs- und Qualifikationssystemen“ sein – sicherlich auf europäischer Ebene, aber eben auch innerhalb Deutschlands. Mit diesem Qualifikationsrahmen werden nicht nur Abschlüssen, sondern allen erworbenen Kenntnissen, Fertigkeiten und Kompetenzen Bedeutung beigemessen. Vor diesem Hintergrund werden daher auch die Bereiche der non-formalen und informellen Bildung in den DQR mit einbezogen.

Vielleicht kann der DQR, mit Blick auf „unsere“ Jugendlichen, ein Schritt sein hin zu einer stärkeren Kompetenzorientierung – und vielleicht verändert sich die Bildungslandschaft zu einem differenzierten, anerkennenden und kohärenten Bildungssystem. Bevor wir aber anfangen zu träumen, informiert uns Günter Buck, Referent Jugendberufshilfe bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Evangelische Jugendsozialarbeit, über den aktuellen Sachstand bei der Einbeziehung der non-formalen Bildung in den DQR.

Stefan Ewers
Geschäftsführer

Den Artikel erhalten Sie im Anhang.


Quelle: Günter Buck / BAG EJSA

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